Selbstdatenschutz! – Tipps, Tricks und Klicks

Die wenigsten Menschen machen sich Gedanken über ihre persönlichen Daten im Internet. Über soziale Netzwerke werden bewusst Informationen, die das aktuelle Leben betreffen geteilt. Aber auch unbewusst können Daten im Netz hinterlassen werden, sei es nun durch eine Suchanfrage oder eine versteckte Klausel in den AGBs eines kostenlosen Onlinespiels. Diese Daten sind vor allem in der Wirtschaft sehr gefragt. Aus ihnen können ganze Nutzerprofile zusammengestellt werden, die jegliche Kontakt- und Bankdaten, Interessen oder Einstellungen enthalten. Es ist schwer den Nutzer mit Gesetzen oder Programmen vor solchen Datensammlern zu schützen. Umso wichtiger werden dabei der Selbstdatenschutz und ein verantwortungsvoller Medienumgang.

Zu diesem Thema hat die bayerische Landeszentrale für neue Medien eine Broschüre zusammengestellt. Zuerst wird dabei geklärt, welche Daten wir im Internet hinterlassen, was Selbstdatenschutz überhaupt ist und warum er in der heutigen Zeit immer wichtiger wird. Anschließend wird das Thema in vier Schwerpunktthemen unterteilt:

• Technik und Geräte
• Kommunikation mit mobilen Geräten
• Surfen, Web 2.0 und Cloud-Dienste
• Einkaufen und Bezahlen

Zu jedem Schwerpunkt werden Gefahren der Datenpreisgabe aufgezeigt und Tipps gegeben, wie man diese umgeht oder gar nicht erst aufkommen lässt. Diese werden dann noch einmals in übersichtlichen Schaukästen knapp hervorgehoben. Abschließend sind noch ein Glossar und ein Stichwortverzeichnis mit Seitenangabe aufgeführt, in dem die wichtigsten Begriffe des Flyers erklärt werden.

Die Broschüre bietet einen umfassenden Überblick zu vielen Schutzmaßnahmen im Netz. Durch die Schaukästen und das Stichwortverzeichnis eignet sie sich auch als schnelles und einfaches Nachschlagewerk. Sie wurde speziell für Eltern und Pädagogen erstellt, eignet sich jedoch ebenfalls für die Arbeit mit Jugendlichen oder SeniorInnen.

Titel:

Selbstdatenschutz! – Tipps, Tricks und Klicks

Autor/Herausgeber (Erscheinungsjahr):

Bayerische Landeszentrale für neue Medien (2016)

Download als PDF über die Webseiten der Herausgeber:
www.blm.de

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