Vernetzter Hass

In den letzten Jahren hat sich vor allem im Social Web ein gefährlicher Trend breit gemacht: Rechtsextreme nehmen Jugendliche verstärkt ins Visier und werben die Heranwachsenden über Facebook, Instagram, Youtube und andere Social Media-Dienste mit gezielter Propaganda an, um sie für ihre Aktivitäten zu gewinnen. Kinder und Jugendliche, die heutzutage über ihre Smartphones fast überall und zu jeder Zeit erreichbar sind, stellen mit ihrer natürlichen Neugier und der Sehnsucht nach Revolte, Gemeinschaft und Anerkennung so ein leichtes Ziel für die Rechtsextremen und ihre Ideologien dar.

Seit 2000 recherchiert jugendschutz.net kontinuierlich rechtsextreme Aktivitäten im Internet und analysiert deren Jugendschutzrelevanz. Basierend auf diesen 17 Jahren Erfahrung fasst jugendschutz.net in der Publikation „Vernetzter Hass“ aktuelle Erkenntnisse zu Rechtsextremismus im Netz zusammen und stellt das Phänomen aus der Sicht des Jugendschutzes dar. In fünf Kapiteln und auf 24 Seiten beantwortet jugendschutz.net mit Hilfe von Beispielen (Hate Speech-Screenshots aus sozialen Netzwerken) warum Rechtsextremismus ein Fall für den Jugendschutz ist, wie sich Rechtsextremismus im Netz entwickelt hat, wie Rechtsextreme Jugendliche online für ihre Ideologien gewinnen und welche Webinstrumente sie dafür nutzen. Auch werden mögliche Gegenaktivitäten aufgezeigt, indem dargestellt wird, wie sich  jugendschutz.net gegen Online-Rechtsextremismus (Hass im Netz) engagiert.

 

Die Broschüre eignet sich zur Vorbereitung von Lehrkräften und MedienpädagogInnen im schulischen (zum Beispiel im Rahmen einer Projektwoche zum Thema Rechtsextremismus oder Hate Speech) aber auch im außerschulischen medienpädagogischen Kontext. Die Broschüre klärt auch interessierte und/oder besorgte Eltern zum Thema Rechtsextremismus im Netz auf und dient als Informationsmaterial.

Titel:

Vernetzter Hass – wie Rechtsextreme im Social Web Jugendliche umwerben

Autor/Herausgeber (Erscheinungsjahr):

Jugendschutz.net (2017)

Download als PDF über die Webseiten der Herausgeber:

www.jugendschutz.net

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