Es war einmal im Netz…

Online-Escape-Room: Grundlagen zu Cybermobbing und Fake News
Was haben Hänsel und Gretel, Rapunzel oder Rumpelstilzchen mit Cybermobbing, Fake News und Datenschutz zu tun? Im Online-Escape-Room „Es war einmal im Netz …“ werden bekannte Märchenfiguren in eine digitale Gegenwart versetzt. Das browserbasierte Spiel ist Teil des Projekts „Bitte Was?! Kontern gegen Fake und Hass“ des Landesmedienzentrums Baden-Württemberg (LMZ) und verbindet dabei Rätsel mit verschiedenen Themen rund um Kommunikation und Verhalten im Netz. Ziel ist es unter anderem, eine respektvolle Kommunikation in Sozialen Netzwerken zu thematisieren und gleichzeitig für die Bedeutung dieser Fragen für das gesellschaftliche Miteinander und die Demokratie zu sensibilisieren.

JIMplus 2026

Einen „guten Algorithmus“ müsse man sich erst einmal „züchten“, sagt eine 17-jährige Teilnehmerin der JIMplus-Studie 2026. Der Satz zeigt, wie selbstverständlich Jugendliche über Plattformlogiken, Feeds und ihre eigene Mediennutzung nachdenken. Genau diese Perspektive steht im Mittelpunkt der Sonderstudie „JIMplus 2026. Digitales Wohlbefinden von Jugendlichen in Deutschland“ des Medienpädagogischen Forschungsverbunds Südwest (mpfs). Sie fragt nicht nur danach, welche Angebote Jugendliche nutzen, sondern vor allem danach, was ihnen im digitalen Alltag guttut, was sie beschäftigt und wie sie selbst mit belastenden Erfahrungen umgehen.

Von der flachen Erde bis zur Lügenpresse

Manche Behauptungen wirken auf den ersten Blick so absurd, dass sie leicht als harmlos abgetan werden. Doch Verschwörungsmythen verbreiten sich heute schneller denn je über Soziale Netzwerke, Messenger und Videoplattformen und können gerade junge Menschen verunsichern oder in problematische Denkweisen hineinführen. Die vorliegende Broschüre „Von der flachen Erde bis zur Lügenpresse – Warum Verschwörungsmythen ein Problem sind und was Eltern und Fachkräfte dagegen tun können“ der Aktion Jugendschutz, Landesarbeitsstelle Bayern e.V. (aj) und der Bayerischen Landeszentrale für neue Medien (BLM) zeigt, wie Verschwörungsmythen und Fake News funktionieren, warum sie besonders für Kinder und Jugendliche problematisch sein können und wie pädagogische Fachkräfte sowie Eltern präventiv handeln können.

Nachrichten, Formate, Faktencheck – Medien verstehen in der Schule

Nachrichten begegnen Kindern und Jugendlichen heute nicht nur im Fernsehen oder Radio, sondern genauso in Feeds, Stories und kurzen Videoclips. Oft ist dabei nicht auf den ersten Blick erkennbar, wie Inhalte entstehen, für wen sie gemacht sind oder nach welchen Kriterien sie ausgewählt werden. Genau hier setzt das vorliegende  Unterrichtsmaterial „Nachrichten, Formate, Faktencheck – Medien verstehen in der Schule“ des WDR an. Es vermittelt Grundlagen zu Medien, Journalismus und Meinungsbildung und verbindet diese mit praktischen Aufgaben für den Unterricht.

Epstein-Files: Anlass für Hass und Propaganda online

Die Debatte um den Missbrauchsskandal rund um Jeffrey Epstein sorgt seit Jahren weltweit für Schlagzeilen. Neue Veröffentlichungen von Ermittlungsakten und die Diskussion über mögliche Verbindungen zu prominenten Persönlichkeiten rücken das Thema immer wieder in den Fokus öffentlicher Aufmerksamkeit. Skandalthemen wie dieses verbreiten sich heute oft nicht nur über Nachrichtenportale, sondern auch in Form von Clips, Memes oder emotional zugespitzten Kommentaren in Sozialen Netzwerken. Gerade wenn reale Gewaltverbrechen und politische Debatten aufeinandertreffen, entstehen schnell Dynamiken, in denen Unsicherheit, Empörung und Spekulation miteinander verschmelzen. Der aktuelle Report von jugendschutz.net zeigt, wie die Veröffentlichung der sog. Epstein-Files online aufgegriffen wird und welche Risiken sich daraus insbesondere für junge Nutzer:innen ergeben.

Desinformation und KI

Texte, Bilder oder Videos lassen sich heute mit wenigen Klicks erstellen. Künstliche Intelligenz (KI) ermöglicht es, Inhalte schnell zu generieren und in großer Zahl zu verbreiten. Gleichzeitig wächst die Sorge, dass solche Technologien auch für Desinformation eingesetzt werden können. Der Online-Atlas „Wahrheit und Wissen im digitalen Wandel“ greift diese Fragen auf und bündelt aktuelle Forschungserkenntnisse zum Zusammenspiel von KI und Desinformation.

Quelle: Vertrau mir

Heutzutage begegnen uns täglich Schlagzeilen, Stories und Clips, die Emotionen auslösen, etwa Angst, Wut, Empörung oder Misstrauen. Doch längst nicht alles, was glaubhaft aussieht, basiert auf verlässlichen Informationen. Genau hier setzt die vorliegende Kampagne an. Denn sie macht sichtbar, wie Desinformationen und Fake News funktionieren, welche Mechanismen dahinterstehen und wie junge Menschen wie Erwachsene lernen können, Manipulation im Netz zu erkennen und kritisch zu hinterfragen.

Safe(r) Spaces

Fake News, Radikalisierung und Hate Speech gehören zu den größten Herausforderungen der digitalen Gegenwart. Besonders in Sozialen Medien begegnen Kinder und Jugendliche diesen Phänomenen fast täglich, die in Kommentarspalten, in Chatgruppen oder in Videos, die über Plattformen Verbreitung finden. Und oftmals sind die Grenzen zwischen harmloser Meinungsäußerung und gezielter Manipulation schwer zu erkennen. Genau hier setzt das Projekt Safe(r) Spaces an, das mit einer Graphic Novel aufzeigt, wie diese Online-Risiken im Netz wirken und welche Gefahren damit verbunden sind.