Kategorie: <span>(Medien-)Pädagog:innen</span>

Stopp Cybermobbing!

Für viele Kinder und Jugendliche endet der Schultag längst nicht mehr am Schultor. Chats, soziale Netzwerke und Gaming-Communities begleiten sie bis in den Abend hinein und damit auch Konflikte, die früher räumlich begrenzt waren. Cybermobbing macht keinen Feierabend, kennt keinen Rückzugsort und entfaltet seine Wirkung oft im Verborgenen. Die vorliegende Broschüre von klicksafe richtet sich genau an diese Realität und bietet Eltern sowie pädagogischen Fachkräften Orientierung, wenn digitale Auseinandersetzungen eskalieren.

Kindheit online

Kinder wachsen heute in einer Welt auf, in der private Momente immer öfter öffentlich geteilt werden. Fotos, Videos und Geschichten aus dem Familienalltag sind längst Teil sozialer Netzwerke geworden, häufig gut gemeint, manchmal beiläufig, oft mit großer Reichweite. Der vorliegende Report „Kindheit online“ von jugendschutz.net nimmt diese Entwicklung genauer in den Blick und zeigt, welche Spannungsfelder entstehen, wenn kindliche Lebenswelten dauerhaft im digitalen Raum sichtbar werden.

Eltern besser erreichen – Handlungsansätze für die Medienpädagogik

Medienerziehung findet nicht im luftleeren Raum statt. Sie ist eingebettet in Familienalltage, geprägt von Zeitmangel, Unsicherheiten, unterschiedlichen Lebenslagen und sehr individuellen Erfahrungen mit digitalen Medien. Genau hier setzt das vorliegende Forschungsgutachten an. Es fragt danach, warum viele Eltern von medienpädagogischen Angeboten bislang nicht oder nur unzureichend erreicht werden und was sich daran ändern lässt.

They Talk Tech

Manchmal entstehen die wichtigsten Fragen genau dort, wo wir sie am wenigsten erwarten: beim Aufladen des Handys, im Gespräch über neue KI-Tools oder wenn plötzlich wieder eine Sicherheitslücke durch die Medien geht. Technik taucht in diesen Momenten nicht als abstraktes Feld auf, sondern als etwas, das Entscheidungen erfordert und Unsicherheiten auslöst. Der Podcast „They Talk Tech“  der Heise Medien GmbH & Co. KG greift solche Situationen auf und zeigt, wie sich technische Entwicklungen auf unser tägliches Handeln und unsere gesellschaftlichen Debatten auswirken können.

Digitale Grauzonen: Radikalisierungspotenziale von islamistischen Videos und Kommentarspalten

Manchmal zeigen sich die größten Risiken dort, wo auf den ersten Blick scheinbar nichts Gefährliches passiert. Genau in diesen Zwischenräumen, sog. Grauzonen, setzt die vorliegende Studie der Landesanstalt für Medien NRW an. Sie untersucht, wie islamistische Inhalte auf Social Media funktionieren, die nicht offen strafbar sind, aber dennoch eine Wirkung entfalten, die Jugendliche und junge Erwachsene in problematische Denkmuster führen kann. Die Analyse blickt tief in einen Bereich, der in der Präventionsarbeit bisher zu wenig Beachtung gefunden hat: Videos, die emotional aufgeladen, identitätsstiftend und rhetorisch geschickt verpackt sind und deren Wirkung sich oft erst in den Kommentarspalten zeigt.

Video Trends 2025

Videos prägen heute den Alltag vieler Menschen wie kaum ein anderes Medium. Beim Scrollen durch soziale Netzwerke, beim Einschalten des Fernsehers oder unterwegs auf dem Smartphone – überall begegnen uns Bewegtbilder in unterschiedlichsten Formen. Ob kurze Clips für zwischendurch, Serienabende auf dem Sofa oder Nachrichten im Hochkantformat,  Videoangebote begleiten den Tagesablauf und sind fest in Routinen verankert. Die vorliegende Studie „Video Trends 2025“ zeigt eindrücklich, wie stark sich diese Nutzung in den vergangenen Jahren verändert hat, welche Formate besonders prägend sind und wie sich Videoangebote in ein zunehmend vielfältiges Medienökosystem einfügen. Gleichzeitig wird deutlich, dass sich die Rolle von Videos weiter wandelt, sie unterhalten nicht nur, sondern informieren, orientieren und beeinflussen oft ganz nebenbei.