Schlagwort: <span>Internet</span>

Through Children’s Eyes. How digital technologies enable child sexual abuse

Soziale Medien, Messenger oder Online-Games sind für Kinder und Jugendliche selbstverständliche Orte für Austausch, Unterhaltung und soziale Beziehungen. Gleichzeitig können User:innen genau diese digitalen Räume nutzen, um Grenzen zu überschreiten, Vertrauen auszunutzen oder sexualisierte Gewalt anzubahnen. Wie solche Erfahrungen aus Sicht betroffener Kinder und Jugendlicher aussehen, hat das UNICEF Office of Strategy and Evidence – Innocenti im vorliegenden Bericht „Through Children’s Eyes. How digital technologies enable child sexual abuse“ untersucht und zusammengefasst. Im Mittelpunkt steht dabei nicht nur die Frage, welchen Formen sexualisierter Gewalt junge Menschen im digitalen Raum begegnen, sondern auch, welche Rolle Plattformen, soziale Beziehungen und bestehende Hilfsangebote dabei spielen.

Das ARD Trendradar

Generative Künstliche Intelligenz (KI), neue Plattformlogiken und veränderte Nutzungsgewohnheiten beeinflussen bereits heute, wie Medien entstehen, verbreitet und genutzt werden. Gleichzeitig stellt sich die Frage, welche Entwicklungen die Medienbranche auch in den kommenden Jahren beschäftigen werden. Genau hier setzt das ARD Trendradar an. In einem Beitrag für Media Perspektiven stellt Florian Schmitt vom SWR das Instrument vor und erklärt, wie die ARD Trends identifiziert, bewertet und für ihre strategische Zukunftsarbeit nutzt. Das Trendradar ist ein gemeinsames Projekt der Landesrundfunkanstalten der ARD und der Deutschen Welle und umfasst für das Jahr 2026 insgesamt 20 Entwicklungen, die für Programm, Technik, Verwaltung und Strategie von Bedeutung sein können.

Suizidale Inhalte im Netz

Suizidale Inhalte sind in Sozialen Netzwerken nicht nur leicht auffindbar, sondern können sich durch Plattformmechanismen auch schnell verbreiten und verdichten. Gerade für Kinder und Jugendliche kann das problematisch werden, wenn Beiträge Suizid romantisieren, ästhetisieren oder sogar konkrete Ankündigungen enthalten. Der vorliegende Report von jugendschutz.net nimmt deshalb Entwicklungen im Netz genauer in den Blick und zeigt, mit welchen neuen Formen und Verbreitungsstrategien der Jugendmedienschutz konfrontiert ist. Dabei wird deutlich, dass entsprechende Inhalte nicht isoliert betrachtet werden können, denn neben den eigentlichen Postings spielen ebenso Kommentarspalten, Sounds, Codes und Empfehlungsalgorithmen eine wichtige Rolle.

Reuters Institute Digital News Report 2026 – Ergebnisse für Deutschland

Nachrichten sind jederzeit verfügbar und erreichen Menschen heute über Fernsehen, Nachrichtenportale, Soziale Netzwerke oder Messenger. Gleichzeitig wächst bei vielen das Bedürfnis, sich bewusst von aktuellen Meldungen zurückzuziehen. Der vorliegende „Reuters Institute Digital News Report 2026 – Ergebnisse für Deutschland“, herausgegeben vom Leibniz-Institut für Medienforschung | Hans-Bredow-Institut (HBI) als deutscher Teil der internationalen Reuters-Institute-Studie, untersucht, wie Menschen in Deutschland Nachrichten nutzen, welchen Quellen sie vertrauen und welche Rolle Soziale Medien, KI und Newsfluencer:innen dabei spielen.

Jugendschutz im Internet – Bericht 2025

KI-Chatbots, virtuelle Influencer:innen oder neue Shopping-Funktionen auf Social-Media-Plattformen, digitale Angebote entwickeln sich derzeit so schnell wie kaum zuvor. Gleichzeitig entstehen neue Risiken für Kinder und Jugendliche, auf die bestehende Schutzmaßnahmen häufig nicht vorbereitet sind. Der aktuelle Jahresbericht 2025 von jugendschutz.net zeigt, welche Entwicklungen den Jugendmedienschutz derzeit besonders prägen und wo Plattformen weiterhin ihrer Verantwortung nicht ausreichend nachkommen.

Youth Panel Guide

Zwischen endlosem Scrollen, Gruppenchats, Desinformation und KI bewegen sich Jugendliche heute täglich durch digitale Räume, die gleichzeitig unterhalten, informieren und belasten können. Viele der Probleme, über die Erwachsene sprechen, kennen junge Menschen längst aus ihrem Alltag, oft sehr konkret und unmittelbar. Genau dort setzt der vorliegende Youth Panel Guide von klicksafe an. Besonders ist dabei die Perspektive. Denn der Ratgeber wurde vom klicksafe Youth Panel entwickelt und richtet sich direkt an Jugendliche. Im Mittelpunkt stehen Erfahrungen, Beobachtungen und Tipps von jungen Menschen selbst. Dadurch wirkt der Guide deutlich näher an der Lebensrealität digitaler Mediennutzung als viele klassische Informationsmaterialien.