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Es war einmal im Netz…

Online-Escape-Room: Grundlagen zu Cybermobbing und Fake News
Was haben Hänsel und Gretel, Rapunzel oder Rumpelstilzchen mit Cybermobbing, Fake News und Datenschutz zu tun? Im Online-Escape-Room „Es war einmal im Netz …“ werden bekannte Märchenfiguren in eine digitale Gegenwart versetzt. Das browserbasierte Spiel ist Teil des Projekts „Bitte Was?! Kontern gegen Fake und Hass“ des Landesmedienzentrums Baden-Württemberg (LMZ) und verbindet dabei Rätsel mit verschiedenen Themen rund um Kommunikation und Verhalten im Netz. Ziel ist es unter anderem, eine respektvolle Kommunikation in Sozialen Netzwerken zu thematisieren und gleichzeitig für die Bedeutung dieser Fragen für das gesellschaftliche Miteinander und die Demokratie zu sensibilisieren.

Safe(r) Spaces

Fake News, Radikalisierung und Hate Speech gehören zu den größten Herausforderungen der digitalen Gegenwart. Besonders in Sozialen Medien begegnen Kinder und Jugendliche diesen Phänomenen fast täglich, die in Kommentarspalten, in Chatgruppen oder in Videos, die über Plattformen Verbreitung finden. Und oftmals sind die Grenzen zwischen harmloser Meinungsäußerung und gezielter Manipulation schwer zu erkennen. Genau hier setzt das Projekt Safe(r) Spaces an, das mit einer Graphic Novel aufzeigt, wie diese Online-Risiken im Netz wirken und welche Gefahren damit verbunden sind.

Bedarfsanalyse unter von Hass im Netz betroffenen Communities

Hass im Netz ist längst kein Randphänomen mehr. Dabei sind vor allem marginalisierte Gruppen sowie Menschen, die sich öffentlich engagieren betroffen. Die vorliegende Bedarfsanalyse von Antje Bretschneider untersucht, welche Erfahrungen besonders betroffene Communities machen und welche Unterstützung sie benötigen, mit dem Ziel, daraus Impulse für die (medien-)pädagogische Praxis abzuleiten. Die Studie entstand im Rahmen des Kompetenznetzwerks gegen Hass im Netz und wurde von der Gesellschaft für Medienpädagogik und Kommunikationskultur
e.V. (GMK) verantwortet.

HateLess – Gemeinsam gegen Hass

Hassrede ist ein allgegenwärtiges Problem in der digitalen und analogen Welt. Gerade Jugendliche sind sowohl als Betroffene als auch als Beobachtende oder sogar als Beteiligte in Online- und Offline-Kontexten mit Hatespeech konfrontiert. Studien zeigen, dass hasserfüllte Sprache nicht nur demokratiegefährdend ist, sondern auch tiefgreifende psychische und soziale Folgen für die Betroffenen haben kann. Besonders Schulen sind ein zentraler Ort für die Präventionsarbeit, denn hier werden junge Menschen erreicht, bevor sie sich diskriminierenden und extremistischen Narrativen zuwenden. Das „HateLess“-Trainingsmanual, herausgegeben von Norman Krause, Marie Richter und Sebastian Wachs von der Universität Potsdam, bietet pädagogischen Fachkräften eine praxisnahe und fundierte Anleitung, um Hatespeech präventiv entgegenzuwirken und Schulen zu einem diskriminierungsfreien Raum zu machen.

Cool Down – Rollenspiel gegen Hass im Netz

Diskussionen im Netz eskalieren oft schneller als im persönlichen Gespräch. Emotionale Sprache, Missverständnisse und die Anonymität des Internets führen dazu, dass aus Meinungsverschiedenheiten schnell hitzige Streitgespräche oder gar Hasskommentare entstehen. Besonders in polarisierten Debatten, etwa zu gesellschaftlichen oder politischen Themen, kochen Emotionen schnell hoch, wodurch sachliche Argumente oft in den Hintergrund geraten. Gerade für Jugendliche, die täglich in sozialen Netzwerken aktiv sind, ist es wichtig zu lernen, wie sie auf aggressive Diskussionen reagieren und Eskalationen vermeiden können. Die Praxismethode „Cool Down“, entwickelt von der Gesellschaft für Medienpädagogik und Kommunikationskultur (GMK), bietet eine strukturierte Herangehensweise, um Jugendlichen Strategien für einen bewussteren Umgang mit Konflikten im digitalen Raum zu vermitteln.

Rechts. Extrem. Online.

Die massive Präsenz von Falschinformationen auf jugendaffinen Social Media-Plattformen wie TikTok, häufig in Kombination mit rechtsextremen Inhalten, stellt besonders Jugendliche vor die Herausforderung, Informationen zu bewerten und einzuordnen. Das Unterrichtsmaterial „Rechts. Extrem. Online.“ hilft Lehrer:innen und pädagogischen Fachkräften, Jugendliche zum Umgang mit rechtsextremen Ideologien und Narrativen im Internet zu befähigen.