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#Kinder sind kein Content

Ein Foto vom ersten Schultag, ein kurzes Video aus dem Urlaub oder ein lustiger Moment am Esstisch; viele Familien teilen solche Aufnahmen ganz selbstverständlich über Messenger, Soziale Medien oder Cloud-Dienste. Was privat und harmlos wirkt, kann für Kinder jedoch langfristige Folgen haben. Denn jedes Bild hinterlässt digitale Spuren, über die Kinder oft nicht selbst entscheiden können. Und oft ist dabei nicht klar, wer die Inhalte tatsächlich sieht oder weiterverbreitet. Auch Jahre später können solche Aufnahmen noch auffindbar sein und das Kind in unangenehme Situationen bringen. Mit dem Flyer „#Kinder sind kein Content“ greift klicksafe genau dieses Thema auf und gibt Eltern konkrete Hinweise zum verantwortungsvollen Umgang mit Kinderbildern und -videos im Netz.

Was ist Datenschutz?

Ein Passwort für das Tablet, ein Foto im Klassenchat, eine Suche im Internet: Datenschutz beginnt nicht erst bei komplizierten Gesetzen, sondern in vielen kleinen Momenten des Alltags. Genau hier setzen die vorliegende Unterrichtsmaterialien „Was ist Datenschutz?“ der Bundesbeauftragten für den Datenschutz und die Informationsfreiheit (BfDI) an. Sie machen sichtbar, welche Informationen über eine Person etwas aussagen und warum es wichtig ist, bewusst mit ihnen umzugehen.

Das kostenfreie Angebot richtet sich an die Klassenstufen 4 bis 7 und vermittelt grundlegendes Wissen rund um persönliche Daten, Privatsphäre und digitale Spuren. Entwickelt wurde das Material gemeinsam mit dem Carlsen Verlag.

Darstellung von Babys und Kleinkindern in monetarisierten Social-Media-Profilen

Fotos und Videos von Kindern gehören für viele Eltern inzwischen selbstverständlich zur eigenen Mediennutzung dazu. Sie werden in Familienchats geteilt, auf privaten Profilen veröffentlicht oder als Erinnerungen gespeichert. Anders verhält es sich jedoch, wenn Kinder regelmäßig auf öffentlich zugänglichen und kommerziell ausgerichteten Social-Media-Profilen erscheinen. Denn in diesem Fall werden private Einblicke in das Familienleben nicht nur mit anderen geteilt, sondern können auch Teil eines Geschäftsmodells werden. Genau hier setzt die Studie „Darstellung von Babys und Kleinkindern in monetarisierten Social-Media-Profilen“ des Hans-Bredow-Instituts an. Im Mittelpunkt steht die Frage, wie Babys und Kleinkinder im Alter von 0 bis 5 Jahren auf deutschsprachigen Familienprofilen bei Instagram, TikTok und YouTube dargestellt werden und welche rechtlichen sowie medienethischen Herausforderungen sich daraus ergeben.

Wissen von A bis Z

Fragen zu Mediennutzung, Risiken im Netz oder rechtlichen Regelungen tauchen im Alltag häufig auf. Begriffe wie Cybergrooming, Alterskennzeichnung oder Jugendschutzprogramme sind dabei zwar geläufig, werden aber nicht immer einheitlich verstanden. Das Online-Lexikon der Freiwillige Selbstkontrolle Multimedia-Diensteanbieter e.V. (FSM) bündelt zentrale Begriffe aus Jugendmedienschutz und Medienbildung und ordnet sie verständlich ein.

Stummer Impuls: Privatsphäre & Datenschutz

Manche Themen brauchen keinen langen Einstieg, sondern einen Moment des gemeinsamen Hinschauens. Genau darauf setzt die Methode des „stummen Impulses“ zum Thema Privatsphäre und Datenschutz. Statt Erklärungen oder Vorgaben steht ein Bild im Mittelpunkt, das Kinder zum Beobachten, Nachdenken und Sprechen anregt. Das Material von HanisauLand, ein Projekt der Bundeszentrale für politische Bildung, nutzt dieses Prinzip, um Fragen rund um persönliche Grenzen, Datenschutz und Kinderrechte niedrigschwellig in den Unterricht einzubringen.

Kinderrechte im Internet

Kinder und Jugendliche bewegen sich ganz selbstverständlich im digitalen Raum. Sie chatten, spielen, posten und informieren sich online, oft ohne sich bewusst zu sein, dass auch dort Rechte gelten, die sie schützen und stärken sollen. Gleichzeitig stehen auch Erwachsene vor der Herausforderung, digitale Kinderrechte richtig einzuordnen und im Alltag zu berücksichtigen. Genau an diesem Punkt setzt das vorliegende Quiz „Kinderrechte im Internet“ von klicksafe an.