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Digitale Spiele pädagogisch beurteilt (Band 35)

Ein Blick in aktuelle Spiele zeigt schnell, wie vielfältig Gaming inzwischen geworden ist. Neben großen bekannten Reihen erscheinen ständig neue Titel, die unterschiedliche Spielweisen, Themen und Zielgruppen ansprechen. Der aktuelle Band „Digitale Spiele pädagogisch beurteilt“ der Stadt Köln in Kooperation mit dem Spieleratgeber NRW greift diese Entwicklung auf und stellt aktuelle Spiele aus pädagogischer Perspektive vor. Wie in den vorherigen Ausgaben werden zahlreiche Spiele kurz beschrieben und eingeordnet. Grundlage sind Einschätzungen von Kindern und Jugendlichen, die die Spiele gemeinsam mit Fachkräften getestet haben. Dadurch entsteht ein Überblick, der sich nah an der tatsächlichen Nutzung orientiert.

Minecraft als politische und gesellschaftliche Lern- und Erlebniswelt

Digitale Spiele sind für viele Kinder längst mehr als Zeitvertreib. Sie sind Orte des Austauschs, des Ausprobierens und des gemeinsamen Handelns. Besonders Minecraft nimmt dabei eine besondere Rolle ein. Denn als offene Spielwelt ohne festgelegtes Ziel lädt es dazu ein, eigene Ideen zu entwickeln, Regeln auszuhandeln und gemeinsam Lösungen zu finden. Genau diese Eigenschaften greift das vorliegende Material von Kristina Karl und Magdalena Wallisch-Kochauf und macht sie für Bildungsprozesse nutzbar.

Handbuch Gaming & Rechtsextremismus

Digitale Spiele gehören für viele Jugendliche längst zum Alltag. Über 70 % der 12- bis 19-Jährigen in Deutschland spielen regelmäßig und bewegen sich damit in Räumen, die weit mehr sind als bloße Unterhaltung. Gaming-Communities sind soziale Treffpunkte, in denen Freundschaften entstehen, aber auch politische Diskussionen geführt werden. Gerade deshalb ist es wichtig, auch problematische Entwicklungen im Blick zu haben: Denn extrem rechte Einstellungen und Diskurse finden hier ebenso ihren Platz.

Leit-Linien in leichter Sprache

Digitale Spiele sind ein fester Bestandteil jugendlicher Lebenswelten – sie bieten Spaß, Gemeinschaft und kreative Entfaltung. Doch noch immer sind viele Spiele nicht barrierefrei gestaltet, wodurch Kinder und Jugendliche mit Beeinträchtigungen ausgeschlossen werden. Und auch in Sachen Medienkompetenzvermittlung rund um Games gibt es zwar zahlreiche Broschüren und Handlungsempfehlungen, dennoch kaum oder keine in leichter Sprache, die auch Menschen mit Beeinträchtigung Zugang bieten. Die Broschüre der TH Köln und des JFF – Instituts für Medienpädagogik in Forschung und Praxis setzt genau hier an: Sie formuliert zentrale Anforderungen an eine inklusive Spielekultur – verständlich, zugänglich und praxisnah.

ACT ON! – Short Report Nr. 12 „Also meistens ist dein Geld weg, wenn du FIFA-Packs kaufst“

Online-Games sind längst fester Bestandteil im Alltag vieler Kinder und Jugendlicher – sie bieten Unterhaltung, soziale Interaktion und kreative Entfaltung. Doch mit dem zunehmenden Erfolg dieser Spiele rücken auch Monetarisierungsmodelle immer stärker in den Fokus. Dabei werfen besonders In-Game-Käufe und kostenpflichtige Zusatzangebote Fragen nach dem Umgang junger Menschen mit Geld, Konsumverhalten und medialer Selbstbestimmung auf. Der aktuelle ACT ON! Short Report Nr. 12, herausgegeben vom JFF – Institut für Medienpädagogik in Forschung und Praxis, nimmt die Perspektiven von 12- bis 14-Jährigen auf die Kostenstrukturen in Games in den Blick.

Lootboxen. Analyse der viel diskutierten Beutekisten unter Jugendschutzgesichtspunkten

Lootboxen, virtuelle Kisten mit zufälligen Inhalten, haben sich in den letzten Jahren zu einem kontroversen Element vieler Online-Spiele entwickelt. Diese digitalen Belohnungssysteme, die oft gegen echtes Geld erworben werden können, bergen das Risiko, junge Menschen in eine Art Glücksspiel zu verwickeln. Der vorliegende Report von jugendschutz.net richtet sich an Eltern, pädagogische Fachkräfte und Entscheidungsträger, um über die Risiken aufzuklären und geeignete Schutzmaßnahmen zu empfehlen.