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Zwischen Fortnite, TikTok und ChatGPT: Mediennutzung, Risiken und neue Nutzungstrends bei Kindern und Jugendlichen in Deutschland

Der Blick aufs Handy dauert oft nur ein paar Sekunden. Ein kurzes Video, ein neuer Clip, schnell noch eine Nachricht beantworten und plötzlich ist eine Stunde vergangen. Für viele Kinder und Jugendliche gehören TikTok, YouTube, Gaming oder ChatGPT selbstverständlich zum Alltag. Die vorliegende Mediensuchtstudie 2025/2026 im Auftrag der DAK Gesundheit zeigt jedoch, wie stark sich digitale Mediennutzung inzwischen ausweitet und wo daraus problematische Nutzungsmuster entstehen können. Die vom Deutschen Zentrum für Suchtfragen des Kindes- und Jugendalters (DZSKJ) am Universitätsklinikum Hamburg-Eppendorf durchgeführte Langzeitstudie untersucht seit 2019 das Mediennutzungsverhalten von Kindern und Jugendlichen in Deutschland. Im Fokus stehen digitale Spiele, soziale Medien, Online-Videos sowie erstmals auch generative KI-Chatbots wie ChatGPT oder Meta AI.

KI spielerisch durchschauen. Künstliche Intelligenz in der Jugendarbeit

Künstliche Intelligenz (KI) ist längst kein Zukunftsthema mehr. Sie ist Teil des Alltags, in Schule, Freizeit und Kommunikation. Jugendliche nutzen KI, um Hausaufgaben zu lösen, Texte zu schreiben oder sich schnell Informationen zu beschaffen. Gleichzeitig greifen auch Fachkräfte zunehmend darauf zurück, etwa für Organisation, Planung oder Kommunikation. Die vorliegende Handreichung des JFF – Institut für Medienpädagogik in Forschung und Praxis zeigt, dass diese Entwicklung nicht nur neue Möglichkeiten eröffnet, sondern auch konkrete Anforderungen an die pädagogische Praxis stellt. Im Zentrum steht dabei eine grundlegende Frage: Wie kann KI nicht nur genutzt, sondern auch verstanden und reflektiert werden?

Charakter-Bots. Sexualisierung Minderjähriger und riskante Interaktion

Mit Künstlicher Intelligenz (KI) lassen sich heute nicht nur Texte generieren, sondern auch ganze Gesprächspartner erschaffen. Sogenannte Charakter-Bots sind digitale Figuren, die in Chats wie echte Personen wirken sollen. Sie übernehmen Rollen, reagieren auf Nachrichten und bauen in Gesprächen gezielt Nähe auf. Für Kinder und Jugendliche kann das zunächst unterhaltsam oder unterstützend wirken – gleichzeitig entstehen dadurch neue Formen von Interaktion, die schwer einzuordnen sind.
Der vorliegende Report von jugendschutz.net untersucht, welche Risiken mit solchen Angeboten verbunden sind. Im Fokus steht die Frage, wie schnell Nutzer:innen, insbesondere Minderjährige, in problematische oder grenzüberschreitende Gespräche geraten können.

Generative KI aus Sicht von Jugendlichen: Eine qualitative Studie im Rahmen des Projekts „EU Kids Online“

Generative Künstliche Intelligenzen (KI) wie etwa ChatGPT sind für viele Jugendliche längst Teil ihres Alltags geworden. Sie werden für Hausaufgaben genutzt, zum Nachfragen, zum Schreiben von Texten oder einfach, um sich Dinge erklären zu lassen. Die vorliegende Studie von Kira Thiel, Claudia Lampert und Eleysa Memis zeigt, wie selbstverständlich diese Nutzung inzwischen ist und wie unterschiedlich Jugendliche damit umgehen. Die qualitative Studie wurde im Rahmen des Projekts „EU Kids Online“ durchgeführt und vom Hans-Bredow-Institut in Hamburg veröffentlicht. Grundlage sind Interviews mit Jugendlichen zwischen 13 und 18 Jahren, die Einblicke in ihre Erfahrungen, Einschätzungen und Nutzungsweisen geben.

Mein Kind und KI. Aufwachsen mit künstlicher Nähe

Manche Gespräche finden heute nicht mehr nur mit Freund:innen oder Familie statt, sondern auch mit Künstlicher Intelligenz (KI). KI-Chatbots beantworten Fragen, geben Ratschläge oder reagieren scheinbar einfühlsam auf persönliche Anliegen. Die vorliegende Broschüre von klicksafe greift diese Entwicklung im Rahmen des diesjährigen Safer Internet Days auf und beleuchtet, welche Rolle solche Technologien im Alltag von Kindern und Jugendlichen spielen können. Im Mittelpunkt steht die Frage, wie KI-basierte Kommunikationsangebote den Alltag von Kindern und Jugendlichen prägen können.

Desinformation und KI

Texte, Bilder oder Videos lassen sich heute mit wenigen Klicks erstellen. Künstliche Intelligenz (KI) ermöglicht es, Inhalte schnell zu generieren und in großer Zahl zu verbreiten. Gleichzeitig wächst die Sorge, dass solche Technologien auch für Desinformation eingesetzt werden können. Der Online-Atlas „Wahrheit und Wissen im digitalen Wandel“ greift diese Fragen auf und bündelt aktuelle Forschungserkenntnisse zum Zusammenspiel von KI und Desinformation.