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Clearingstelle Medienkompetenz der Deutschen Bischofskonferenz an der KH Mainz
 
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Materialien zur Vermittlung von Medienkompetenz

Herzlich willkommen auf mekomat – dem Medienkompetenz-Material-Überblick von medienkompetenz CONNECT im Katholischen Filmwerk!

Sie finden hier träger- und institutionenübergreifend verfügbare Materialien zur Vermittlung von Medienkompetenz, egal ob gedruckt oder online verfügbar. Derzeit sind 1,119 Material-Besprechungen online.

Beginnend mit den Materialien unserer Kooperationspartner werden wir dieses Portal ständig weiter ausbauen, um Ihnen einen zunehmend vollständigen Überblick über die derzeit vorhandenen Materialien zu bieten.

Sie können auf verschiedenen Wegen nach geeigneten Materialien in der mekomat-Datenbank recherchieren:

  • Die „Such-Lupe“ oben rechts (auf Mobilgeräten im Menü!) funktioniert als Freitext-Suche, mit der Sie den gesamten Bestand der Datenbank inklusive aller thematischen Schlagworte, Kategorien etc. durchsuchen können.
  • In der darunter befindlichen „Schlagwort-Wolke“ (bei Mobilgeräten am Fuß der Seite) können Sie gezielt nach Materialien zu diesen Themen suchen.
  • Über die entsprechenden Auswahl-Listen können Sie gezielt nach Zielgruppen sowie nach Formaten der Materialien recherchieren.
  • Eine Kombination von Formaten, Zielgruppen und Themen können Sie ebenfalls in der Suchleiste oben rechts eingeben (z. B. Erzieher:innen Gaming findet alle Materialien zum Thema Gaming für die Zielgruppe Erzieher:innen)
  • Sollten Sie Ihren gesuchten Begriff unter den Schlagworten nicht finden, empfehlen wir einen Blick in unsere Verweis-Liste mit alternativen Suchbegriffen.

Kindheit online

Kinder wachsen heute in einer Welt auf, in der private Momente immer öfter öffentlich geteilt werden. Fotos, Videos und Geschichten aus dem Familienalltag sind längst Teil sozialer Netzwerke geworden, häufig gut gemeint, manchmal beiläufig, oft mit großer Reichweite. Der vorliegende Report „Kindheit online“ von jugendschutz.net nimmt diese Entwicklung genauer in den Blick und zeigt, welche Spannungsfelder entstehen, wenn kindliche Lebenswelten dauerhaft im digitalen Raum sichtbar werden.

Eltern besser erreichen – Handlungsansätze für die Medienpädagogik

Medienerziehung findet nicht im luftleeren Raum statt. Sie ist eingebettet in Familienalltage, geprägt von Zeitmangel, Unsicherheiten, unterschiedlichen Lebenslagen und sehr individuellen Erfahrungen mit digitalen Medien. Genau hier setzt das vorliegende Forschungsgutachten an. Es fragt danach, warum viele Eltern von medienpädagogischen Angeboten bislang nicht oder nur unzureichend erreicht werden und was sich daran ändern lässt.

Stoppt Mobbing!

Mobbing beginnt oft unscheinbar: ein abwertender Kommentar, ein geteiltes Bild, Tuscheln auf dem Schulhof. Für viele Jugendliche gehört dieser Druck zum Alltag und doch fällt es ihnen schwer, über die dahinterliegenden Mechanismen zu sprechen. Genau hier setzt das interaktive Spiel „Stoppt Mobbing!“ an. Es wurde entwickelt, um Jugendlichen einen direkten Zugang zu den Dynamiken von Mobbing und Cybermobbing zu ermöglichen, ohne sie zu belehren oder mit reinen Fakten zu konfrontieren. Die deutsche Version des Spiels basiert auf dem französischen Serious Game „Stop la violence“, das von der Kinderrechtsbehörde Défenseur des droits entwickelt und anschließend von klicksafe für den Einsatz im deutschsprachigen Raum adaptiert. 

They Talk Tech

Manchmal entstehen die wichtigsten Fragen genau dort, wo wir sie am wenigsten erwarten: beim Aufladen des Handys, im Gespräch über neue KI-Tools oder wenn plötzlich wieder eine Sicherheitslücke durch die Medien geht. Technik taucht in diesen Momenten nicht als abstraktes Feld auf, sondern als etwas, das Entscheidungen erfordert und Unsicherheiten auslöst. Der Podcast „They Talk Tech“  der Heise Medien GmbH & Co. KG greift solche Situationen auf und zeigt, wie sich technische Entwicklungen auf unser tägliches Handeln und unsere gesellschaftlichen Debatten auswirken können.

Digitale Grauzonen: Radikalisierungspotenziale von islamistischen Videos und Kommentarspalten

Manchmal zeigen sich die größten Risiken dort, wo auf den ersten Blick scheinbar nichts Gefährliches passiert. Genau in diesen Zwischenräumen, sog. Grauzonen, setzt die vorliegende Studie der Landesanstalt für Medien NRW an. Sie untersucht, wie islamistische Inhalte auf Social Media funktionieren, die nicht offen strafbar sind, aber dennoch eine Wirkung entfalten, die Jugendliche und junge Erwachsene in problematische Denkmuster führen kann. Die Analyse blickt tief in einen Bereich, der in der Präventionsarbeit bisher zu wenig Beachtung gefunden hat: Videos, die emotional aufgeladen, identitätsstiftend und rhetorisch geschickt verpackt sind und deren Wirkung sich oft erst in den Kommentarspalten zeigt.

Video Trends 2025

Videos prägen heute den Alltag vieler Menschen wie kaum ein anderes Medium. Beim Scrollen durch soziale Netzwerke, beim Einschalten des Fernsehers oder unterwegs auf dem Smartphone – überall begegnen uns Bewegtbilder in unterschiedlichsten Formen. Ob kurze Clips für zwischendurch, Serienabende auf dem Sofa oder Nachrichten im Hochkantformat,  Videoangebote begleiten den Tagesablauf und sind fest in Routinen verankert. Die vorliegende Studie „Video Trends 2025“ zeigt eindrücklich, wie stark sich diese Nutzung in den vergangenen Jahren verändert hat, welche Formate besonders prägend sind und wie sich Videoangebote in ein zunehmend vielfältiges Medienökosystem einfügen. Gleichzeitig wird deutlich, dass sich die Rolle von Videos weiter wandelt, sie unterhalten nicht nur, sondern informieren, orientieren und beeinflussen oft ganz nebenbei.