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Was ist Datenschutz?

Ein Passwort für das Tablet, ein Foto im Klassenchat, eine Suche im Internet: Datenschutz beginnt nicht erst bei komplizierten Gesetzen, sondern in vielen kleinen Momenten des Alltags. Genau hier setzen die vorliegende Unterrichtsmaterialien „Was ist Datenschutz?“ der Bundesbeauftragten für den Datenschutz und die Informationsfreiheit (BfDI) an. Sie machen sichtbar, welche Informationen über eine Person etwas aussagen und warum es wichtig ist, bewusst mit ihnen umzugehen.

Das kostenfreie Angebot richtet sich an die Klassenstufen 4 bis 7 und vermittelt grundlegendes Wissen rund um persönliche Daten, Privatsphäre und digitale Spuren. Entwickelt wurde das Material gemeinsam mit dem Carlsen Verlag.

Darstellung von Babys und Kleinkindern in monetarisierten Social-Media-Profilen

Fotos und Videos von Kindern gehören für viele Eltern inzwischen selbstverständlich zur eigenen Mediennutzung dazu. Sie werden in Familienchats geteilt, auf privaten Profilen veröffentlicht oder als Erinnerungen gespeichert. Anders verhält es sich jedoch, wenn Kinder regelmäßig auf öffentlich zugänglichen und kommerziell ausgerichteten Social-Media-Profilen erscheinen. Denn in diesem Fall werden private Einblicke in das Familienleben nicht nur mit anderen geteilt, sondern können auch Teil eines Geschäftsmodells werden. Genau hier setzt die Studie „Darstellung von Babys und Kleinkindern in monetarisierten Social-Media-Profilen“ des Hans-Bredow-Instituts an. Im Mittelpunkt steht die Frage, wie Babys und Kleinkinder im Alter von 0 bis 5 Jahren auf deutschsprachigen Familienprofilen bei Instagram, TikTok und YouTube dargestellt werden und welche rechtlichen sowie medienethischen Herausforderungen sich daraus ergeben.

Rechtsextremismus im Internet und in den sozialen Medien

Ein scheinbar harmloses Emoji, ein Meme im Gruppenchat, ein kurzer Clip auf TikTok oder ein Lied, das plötzlich alle mitsingen: Rechtsextreme Inhalte begegnen Kindern und Jugendlichen heute oft nicht mehr offen und eindeutig, sondern versteckt in Alltagstrends, Humor, Musik oder Gaming-Communities. Genau deshalb ist es für Eltern wichtig, aufmerksam zu bleiben und mit ihren Kindern im Gespräch zu sein. Die vorliegende Broschüre von klicksafe gibt dafür eine verständliche Orientierung in Einfacher Sprache.

#Pingtok, #TripTok & Co

Große Pupillen, blinkende Lichter, Musik und Partyästhetik: Inhalte rund um Drogenkonsum tauchen auf TikTok längst nicht mehr nur vereinzelt auf. Unter Begriffen wie „#PingTok“ oder „#TripTok“ verbreiten sich Videos, in denen Rauschzustände dokumentiert, Substanzen verharmlost oder Drogenerfahrungen humorvoll inszeniert werden. Der aktuelle Report von jugendschutz.net zeigt, wie sichtbar solche Inhalte inzwischen auf der Plattform geworden sind.Im Mittelpunkt stehen dabei Videos zu Substanzen wie Ketamin, MDMA, Cannabis oder Kokain. Konsum wird häufig ästhetisiert und mit Freiheit, Gemeinschaft oder Partykultur verbunden.

KI spielerisch durchschauen. Künstliche Intelligenz in der Jugendarbeit

Künstliche Intelligenz (KI) ist längst kein Zukunftsthema mehr. Sie ist Teil des Alltags, in Schule, Freizeit und Kommunikation. Jugendliche nutzen KI, um Hausaufgaben zu lösen, Texte zu schreiben oder sich schnell Informationen zu beschaffen. Gleichzeitig greifen auch Fachkräfte zunehmend darauf zurück, etwa für Organisation, Planung oder Kommunikation. Die vorliegende Handreichung des JFF – Institut für Medienpädagogik in Forschung und Praxis zeigt, dass diese Entwicklung nicht nur neue Möglichkeiten eröffnet, sondern auch konkrete Anforderungen an die pädagogische Praxis stellt. Im Zentrum steht dabei eine grundlegende Frage: Wie kann KI nicht nur genutzt, sondern auch verstanden und reflektiert werden?

#FollowMe?! Social Media, Influencing und Verantwortung

Social Media gehört längst zum Alltag von Kindern und Jugendlichen. Plattformen wie Instagram, TikTok oder Snapchat sind nicht nur Orte für Austausch und Unterhaltung, sondern auch zentrale Informationsquellen. Genau hier setzt der aktuelle „Jugendschutz- und Medienkompetenzbericht“ der Medienanstalten an und bündelt Perspektiven zu Influencing, Meinungsbildung und Verantwortung im digitalen Raum. Der Bericht macht deutlich, dass sich die Rolle Sozialer Medien in den letzten Jahren stark verändert hat. Inhalte werden nicht mehr nur aktiv gesucht, sondern algorithmisch ausgespielt. Gerade junge Nutzer:innen stoßen dadurch oft ungeplant auf politische, gesellschaftliche oder werbliche Inhalte. Gleichzeitig verschwimmen die Grenzen zwischen Information, Meinung und Unterhaltung zunehmend.