Schlagwort: <span>Familie und Medien</span>

Darstellung von Babys und Kleinkindern in monetarisierten Social-Media-Profilen

Fotos und Videos von Kindern gehören für viele Eltern inzwischen selbstverständlich zur eigenen Mediennutzung dazu. Sie werden in Familienchats geteilt, auf privaten Profilen veröffentlicht oder als Erinnerungen gespeichert. Anders verhält es sich jedoch, wenn Kinder regelmäßig auf öffentlich zugänglichen und kommerziell ausgerichteten Social-Media-Profilen erscheinen. Denn in diesem Fall werden private Einblicke in das Familienleben nicht nur mit anderen geteilt, sondern können auch Teil eines Geschäftsmodells werden. Genau hier setzt die Studie „Darstellung von Babys und Kleinkindern in monetarisierten Social-Media-Profilen“ des Hans-Bredow-Instituts an. Im Mittelpunkt steht die Frage, wie Babys und Kleinkinder im Alter von 0 bis 5 Jahren auf deutschsprachigen Familienprofilen bei Instagram, TikTok und YouTube dargestellt werden und welche rechtlichen sowie medienethischen Herausforderungen sich daraus ergeben.

Wie spreche ich mit Kindern und Jugendlichen über Pornografie?

Pornografie ist für viele Kinder und Jugendliche kein Randthema mehr, sondern Teil ihrer Medienumgebung. Der erste Kontakt passiert oft nicht geplant, sondern nebenbei, etwa über das Smartphone, in Gruppenchats oder durch Inhalte, die weitergeschickt werden. Gleichzeitig bleibt das Thema in Familien und im pädagogischen Alltag häufig ausgespart. Genau an diesem Punkt setzt die vorliegende Broschüre von Seven, der Fachstelle für sexuelle Verantwortung und Entwicklung unter der Trägerschaft von männer.ch an.

Digitale Spiele pädagogisch beurteilt (Band 35)

Ein Blick in aktuelle Spiele zeigt schnell, wie vielfältig Gaming inzwischen geworden ist. Neben großen bekannten Reihen erscheinen ständig neue Titel, die unterschiedliche Spielweisen, Themen und Zielgruppen ansprechen. Der aktuelle Band „Digitale Spiele pädagogisch beurteilt“ der Stadt Köln in Kooperation mit dem Spieleratgeber NRW greift diese Entwicklung auf und stellt aktuelle Spiele aus pädagogischer Perspektive vor. Wie in den vorherigen Ausgaben werden zahlreiche Spiele kurz beschrieben und eingeordnet. Grundlage sind Einschätzungen von Kindern und Jugendlichen, die die Spiele gemeinsam mit Fachkräften getestet haben. Dadurch entsteht ein Überblick, der sich nah an der tatsächlichen Nutzung orientiert.

Mein Kind und KI. Aufwachsen mit künstlicher Nähe

Manche Gespräche finden heute nicht mehr nur mit Freund:innen oder Familie statt, sondern auch mit Künstlicher Intelligenz (KI). KI-Chatbots beantworten Fragen, geben Ratschläge oder reagieren scheinbar einfühlsam auf persönliche Anliegen. Die vorliegende Broschüre von klicksafe greift diese Entwicklung im Rahmen des diesjährigen Safer Internet Days auf und beleuchtet, welche Rolle solche Technologien im Alltag von Kindern und Jugendlichen spielen können. Im Mittelpunkt steht die Frage, wie KI-basierte Kommunikationsangebote den Alltag von Kindern und Jugendlichen prägen können.

Erfahrung von Kindern und Jugendlichen mit Sexting und Pornos – Befragung 2025

Erfahrungen mit Pornografie und Sexting sind seit einigen Jahren fester Bestandteil der digitalen Lebenswelt vieler Kinder und Jugendlicher. Bereits frühere Befragungen haben gezeigt (Befragungswelle 2024, Befragungswelle 2023), dass entsprechende Inhalte häufig ungeplant wahrgenommen werden und mit Unsicherheiten, Neugier und teils auch Überforderung verbunden sind. Die aktuelle Studie setzt genau an diesen Ergebnissen an und bildet die bislang jüngste Befragungswelle einer fortlaufenden Untersuchungsreihe der Landesanstalt für Medien NRW. Sie ermöglicht es, Entwicklungen nachzuzeichnen und Veränderungen im Umgang mit pornografischen Inhalten und Sexting genauer einzuordnen. 

Stopp Cybermobbing!

Für viele Kinder und Jugendliche endet der Schultag längst nicht mehr am Schultor. Chats, soziale Netzwerke und Gaming-Communities begleiten sie bis in den Abend hinein und damit auch Konflikte, die früher räumlich begrenzt waren. Cybermobbing macht keinen Feierabend, kennt keinen Rückzugsort und entfaltet seine Wirkung oft im Verborgenen. Die vorliegende Broschüre von klicksafe richtet sich genau an diese Realität und bietet Eltern sowie pädagogischen Fachkräften Orientierung, wenn digitale Auseinandersetzungen eskalieren.