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Cyber-Mobbing: Wenn Kinder online gemobbt werden

Ein verletzender Kommentar, ein weitergeleitetes Foto oder eine abwertende Nachricht können sich innerhalb kurzer Zeit über Messenger, Soziale Netzwerke oder Gruppenchats verbreiten. Für Betroffene endet die Situation dabei häufig nicht mit dem Verlassen des Schulhofs oder des Vereins, denn digitale Angriffe erreichen sie auch zu Hause. Der vorliegende Ratgeber von klicksafe und der Medienanstalt Rheinland-Pfalz „Cyber-Mobbing: Wenn Kinder online gemobbt werden. Warnsignale erkennen und richtig reagieren“ greift diese Besonderheiten auf und unterstützt Eltern und Pädagog:innen dabei, Cyber-Mobbing früh zu erkennen, angemessen darauf zu reagieren und Kinder im Umgang mit digitalen Konflikten zu stärken. Neben möglichen Warnsignalen und Maßnahmen zur Prävention thematisiert die Broschüre auch konkrete Handlungsschritte im Ernstfall, rechtliche Möglichkeiten sowie Beratungs- und Meldestellen.

Katzenvideos, Memes und Influencer — Social Media im Kinder- und Familienalltag

in eigenes Profil, regelmäßige Posts und endlose Chats? Bei Kindern im Kita- und Grundschulalter sieht Social Media meist noch ganz anders aus. Häufig beginnt die Nutzung mit einzelnen Videos, die über das Familien-Tablet, den Smart-TV oder das Smartphone der Eltern angesehen werden. Wie diese ersten Erfahrungen in den Familienalltag eingebunden sind, untersucht das Forschungsgutachten „Katzenvideos, Memes und Influencer – Social Media im Kinder- und Familienalltag“. Die Studie entstand im Auftrag der Bayerischen Landeszentrale für neue Medien (BLM) und wurde von Prof. Dr. Jeffrey Wimmer und Dr. Moritz Schweiger von der Universität Augsburg durchgeführt. Im Mittelpunkt stehen Kinder zwischen drei und zehn Jahren sowie die Frage, welche Inhalte sie nutzen, wie Eltern den Zugang regeln und welche Chancen und Schwierigkeiten Familien wahrnehmen.

SchoolCrime Podcast

Ein Klassenchat, ein weitergeleitetes Foto, ein vermeintlich harmloser Klick und plötzlich steht nicht mehr nur ein digitaler Konflikt im Raum, sondern möglicherweise eine Straftat. Gerade im schulischen Alltag können Situationen rund um Smartphones schnell eine Dynamik entwickeln, bei der Eltern und pädagogische Fachkräfte vor der Frage stehen, wie richtig damit umzugehen ist. Der Podcast „SchoolCrime – Smartphones in Kinderhand“ des Landesmedienzentrums Baden-Württemberg greift genau solche Fälle auf und verbindet sie mit fachlicher Einordnung und konkreten Handlungsmöglichkeiten. Moderiert wird die regelmäßig erscheinende Reihe von der Medienpädagogin Saskia Nakari.

#Kinder sind kein Content

Ein Foto vom ersten Schultag, ein kurzes Video aus dem Urlaub oder ein lustiger Moment am Esstisch; viele Familien teilen solche Aufnahmen ganz selbstverständlich über Messenger, Soziale Medien oder Cloud-Dienste. Was privat und harmlos wirkt, kann für Kinder jedoch langfristige Folgen haben. Denn jedes Bild hinterlässt digitale Spuren, über die Kinder oft nicht selbst entscheiden können. Und oft ist dabei nicht klar, wer die Inhalte tatsächlich sieht oder weiterverbreitet. Auch Jahre später können solche Aufnahmen noch auffindbar sein und das Kind in unangenehme Situationen bringen. Mit dem Flyer „#Kinder sind kein Content“ greift klicksafe genau dieses Thema auf und gibt Eltern konkrete Hinweise zum verantwortungsvollen Umgang mit Kinderbildern und -videos im Netz.

A-Game – Ein medienerzieherischer Werkzeugkasten zu digitalen Spielen

„Machst du jetzt endlich aus?“ Kaum ein Satz beschreibt so knapp, wie schnell digitale Spiele im Familienalltag zum Streitpunkt werden können. Für Kinder und Jugendliche endet mit dem Ausschalten nicht einfach nur ein Spiel. Manchmal läuft noch eine Runde, eine Aufgabe ist nicht abgeschlossen oder Freund:innen warten im Voicechat. Für Eltern ist dagegen oft schwer einzuschätzen, warum ein Spiel gerade so wichtig ist oder weshalb Absprachen nicht eingehalten werden. Zwischen beiden Perspektiven entsteht schnell ein Konflikt, der sich nicht allein über Minutenzahlen lösen lässt.

Darstellung von Babys und Kleinkindern in monetarisierten Social-Media-Profilen

Fotos und Videos von Kindern gehören für viele Eltern inzwischen selbstverständlich zur eigenen Mediennutzung dazu. Sie werden in Familienchats geteilt, auf privaten Profilen veröffentlicht oder als Erinnerungen gespeichert. Anders verhält es sich jedoch, wenn Kinder regelmäßig auf öffentlich zugänglichen und kommerziell ausgerichteten Social-Media-Profilen erscheinen. Denn in diesem Fall werden private Einblicke in das Familienleben nicht nur mit anderen geteilt, sondern können auch Teil eines Geschäftsmodells werden. Genau hier setzt die Studie „Darstellung von Babys und Kleinkindern in monetarisierten Social-Media-Profilen“ des Hans-Bredow-Instituts an. Im Mittelpunkt steht die Frage, wie Babys und Kleinkinder im Alter von 0 bis 5 Jahren auf deutschsprachigen Familienprofilen bei Instagram, TikTok und YouTube dargestellt werden und welche rechtlichen sowie medienethischen Herausforderungen sich daraus ergeben.