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Always on?! Mediensucht bei Kindern und Jugendlichen

Wenn Kinder und Jugendliche ihr Handy kaum noch aus der Hand legen, entsteht schnell Streit in Familien. Dabei geht es oft nicht nur um Bildschirmzeit, sondern um die Frage, welche Rolle digitale Medien im Alltag einnehmen. Werden Social Media, Games oder Streaming wichtiger als Schlaf, Schule, Freundschaften oder Hobbys, kann aus intensiver Nutzung ein ernstes Problem werden. Die vorliegende Broschüre „Always On?! Mediensucht bei Kindern und Jugendlichen“ von klicksafe setzt genau hier an und gibt Eltern Orientierung, wie sie Warnsignale erkennen und einem gesunden Medienumgang vorbeugen können.

Rechtsextremismus im Internet und in den sozialen Medien

Ein scheinbar harmloses Emoji, ein Meme im Gruppenchat, ein kurzer Clip auf TikTok oder ein Lied, das plötzlich alle mitsingen: Rechtsextreme Inhalte begegnen Kindern und Jugendlichen heute oft nicht mehr offen und eindeutig, sondern versteckt in Alltagstrends, Humor, Musik oder Gaming-Communities. Genau deshalb ist es für Eltern wichtig, aufmerksam zu bleiben und mit ihren Kindern im Gespräch zu sein. Die vorliegende Broschüre von klicksafe gibt dafür eine verständliche Orientierung in Einfacher Sprache.

Eltern besser erreichen – Handlungsansätze für die Medienpädagogik

Medienerziehung findet nicht im luftleeren Raum statt. Sie ist eingebettet in Familienalltage, geprägt von Zeitmangel, Unsicherheiten, unterschiedlichen Lebenslagen und sehr individuellen Erfahrungen mit digitalen Medien. Genau hier setzt das vorliegende Forschungsgutachten an. Es fragt danach, warum viele Eltern von medienpädagogischen Angeboten bislang nicht oder nur unzureichend erreicht werden und was sich daran ändern lässt.

Parental Control Apps im Spannungsfeld von Schutz, Teilhabe und Befähigung

Smartphones, Tablets und Konsolen gehören heute selbstverständlich zum Alltag von Kindern und Jugendlichen. Etwa die Hälfte der 6- bis 13-Jährigen besitzt bereits ein eigenes Smartphone und bewegt sich eigenständig im Netz. Damit wachsen Chancen für Teilhabe, Lernen und Kommunikation – aber auch Risiken durch ungeeignete Inhalte oder problematische Kontakte. Viele Eltern setzen deshalb auf Parental Control Apps (PCA), also Jugendschutzsoftware, um ihre Kinder zu schützen. Doch wie sinnvoll sind diese Tools wirklich?

LinkClips

In einer digitalen Welt, in der Kinder oft mit einer Flut an Inhalten konfrontiert sind, scheint es nicht immer leicht die richtigen Angebote und Beiträge für diese zu finden. Die Sammlung LinkClips von Seitenstark e.V., in Zusammenarbeit mit fragFINN, kann dabei helfen. Sie bietet eine verlässliche Orientierungshilfe dafür, welche digitalen Angebote für welche Situationen angemessen sind. Die Website bietet Kindern einen spielerischen, sicheren und zugleich pädagogisch wertvollen Zugang zur digitalen Welt.

KIM-Studie 2024

Nach dem Jubiläum der JIM-Studie vor zwei Jahren hat nun auch die KIM-Studie 2024 das erste Vierteljahrhundert geschafft. Seit 25 Jahren untersucht der Medienpädagogische Forschungsverbund Südwest (mpfs) den Medienumgang von Kindern zwischen 6 und 13 Jahren. Seit 2006 gibt es im Zweijahres-Rhythmus Daten zu Medienausstattung und Medienbesitz von Familien und Kindern, zu Freizeitaktivitäten und Mediennutzung im Tagesverlauf. Ein eigenes Kapitel ist in diesem Jahr dem Rückblick auf 25 Jahre und die Entwicklungen in den einzelnen Untersuchungsfeldern gewidmet.