Kategorie: <span>Studie/Vortrag/Dossier</span>

Through Children’s Eyes. How digital technologies enable child sexual abuse

Soziale Medien, Messenger oder Online-Games sind für Kinder und Jugendliche selbstverständliche Orte für Austausch, Unterhaltung und soziale Beziehungen. Gleichzeitig können User:innen genau diese digitalen Räume nutzen, um Grenzen zu überschreiten, Vertrauen auszunutzen oder sexualisierte Gewalt anzubahnen. Wie solche Erfahrungen aus Sicht betroffener Kinder und Jugendlicher aussehen, hat das UNICEF Office of Strategy and Evidence – Innocenti im vorliegenden Bericht „Through Children’s Eyes. How digital technologies enable child sexual abuse“ untersucht und zusammengefasst. Im Mittelpunkt steht dabei nicht nur die Frage, welchen Formen sexualisierter Gewalt junge Menschen im digitalen Raum begegnen, sondern auch, welche Rolle Plattformen, soziale Beziehungen und bestehende Hilfsangebote dabei spielen.

Zwischen Suchmaschine und Gesprächspartner: Wie KI-Chatbots unsere politische Informationssuche verändern

Wer politische Informationen sucht, greift längst nicht mehr ausschließlich auf klassische Suchmaschinen oder journalistische Angebote zurück. Auch KI-Chatbots wie ChatGPT entwickeln sich zunehmend zu einer Anlaufstelle für Fragen zu politischen Themen. Dabei liefern sie nicht nur einzelne Suchergebnisse, sondern bündeln Informationen in direkten Antworten und ermöglichen Rückfragen im weiteren Gesprächsverlauf. Doch wie formulieren Nutzer:innen ihre Anfragen eigentlich und welchen Einfluss haben diese Prompts darauf, wie ein KI-Chatbot nach Informationen sucht? Genau diesen Fragen widmet sich die vorliegende Studie „Zwischen Suchmaschine und Gesprächspartner: Wie KI-Chatbots unsere politische Informationssuche verändern“ der Landesanstalt für Medien NRW. Die Studie untersucht damit nicht nur, wofür Menschen generative KI einsetzen, sondern vor allem, wie sie KI-Chatbots konkret zur politischen Informationssuche nutzen.

Das ARD Trendradar

Generative Künstliche Intelligenz (KI), neue Plattformlogiken und veränderte Nutzungsgewohnheiten beeinflussen bereits heute, wie Medien entstehen, verbreitet und genutzt werden. Gleichzeitig stellt sich die Frage, welche Entwicklungen die Medienbranche auch in den kommenden Jahren beschäftigen werden. Genau hier setzt das ARD Trendradar an. In einem Beitrag für Media Perspektiven stellt Florian Schmitt vom SWR das Instrument vor und erklärt, wie die ARD Trends identifiziert, bewertet und für ihre strategische Zukunftsarbeit nutzt. Das Trendradar ist ein gemeinsames Projekt der Landesrundfunkanstalten der ARD und der Deutschen Welle und umfasst für das Jahr 2026 insgesamt 20 Entwicklungen, die für Programm, Technik, Verwaltung und Strategie von Bedeutung sein können.

Suizidale Inhalte im Netz

Suizidale Inhalte sind in Sozialen Netzwerken nicht nur leicht auffindbar, sondern können sich durch Plattformmechanismen auch schnell verbreiten und verdichten. Gerade für Kinder und Jugendliche kann das problematisch werden, wenn Beiträge Suizid romantisieren, ästhetisieren oder sogar konkrete Ankündigungen enthalten. Der vorliegende Report von jugendschutz.net nimmt deshalb Entwicklungen im Netz genauer in den Blick und zeigt, mit welchen neuen Formen und Verbreitungsstrategien der Jugendmedienschutz konfrontiert ist. Dabei wird deutlich, dass entsprechende Inhalte nicht isoliert betrachtet werden können, denn neben den eigentlichen Postings spielen ebenso Kommentarspalten, Sounds, Codes und Empfehlungsalgorithmen eine wichtige Rolle.

Katzenvideos, Memes und Influencer — Social Media im Kinder- und Familienalltag

in eigenes Profil, regelmäßige Posts und endlose Chats? Bei Kindern im Kita- und Grundschulalter sieht Social Media meist noch ganz anders aus. Häufig beginnt die Nutzung mit einzelnen Videos, die über das Familien-Tablet, den Smart-TV oder das Smartphone der Eltern angesehen werden. Wie diese ersten Erfahrungen in den Familienalltag eingebunden sind, untersucht das Forschungsgutachten „Katzenvideos, Memes und Influencer – Social Media im Kinder- und Familienalltag“. Die Studie entstand im Auftrag der Bayerischen Landeszentrale für neue Medien (BLM) und wurde von Prof. Dr. Jeffrey Wimmer und Dr. Moritz Schweiger von der Universität Augsburg durchgeführt. Im Mittelpunkt stehen Kinder zwischen drei und zehn Jahren sowie die Frage, welche Inhalte sie nutzen, wie Eltern den Zugang regeln und welche Chancen und Schwierigkeiten Familien wahrnehmen.

Integration von KI-Anwendungen in Suchmaschinen

Wer eine Frage googelt, bekommt längst nicht mehr zwangsläufig eine Liste mit Links präsentiert. Immer häufiger steht bereits über den eigentlichen Suchergebnissen eine von Künstlicher Intelligenz (KI) formulierte Antwort. Auch KI-Chatbots greifen inzwischen auf aktuelle Informationen aus dem Netz zu und übernehmen damit Funktionen klassischer Suchmaschinen. Was für Nutzer:innen bequem ist, verändert jedoch grundlegend, wie Informationen im Internet gefunden, ausgewählt und sichtbar gemacht werden. Das vorliegende Rechtsgutachten „Integration von KI-Anwendungen in Suchmaschinen – Eine medienrechtliche und regulatorische Einordnung“ untersucht, welche rechtlichen Fragen mit dieser Entwicklung verbunden sind und wo bestehende Regelungen an ihre Grenzen geraten.