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Youth Panel Guide

Zwischen endlosem Scrollen, Gruppenchats, Desinformation und KI bewegen sich Jugendliche heute täglich durch digitale Räume, die gleichzeitig unterhalten, informieren und belasten können. Viele der Probleme, über die Erwachsene sprechen, kennen junge Menschen längst aus ihrem Alltag, oft sehr konkret und unmittelbar. Genau dort setzt der vorliegende Youth Panel Guide von klicksafe an. Besonders ist dabei die Perspektive. Denn der Ratgeber wurde vom klicksafe Youth Panel entwickelt und richtet sich direkt an Jugendliche. Im Mittelpunkt stehen Erfahrungen, Beobachtungen und Tipps von jungen Menschen selbst. Dadurch wirkt der Guide deutlich näher an der Lebensrealität digitaler Mediennutzung als viele klassische Informationsmaterialien.

KI spielerisch durchschauen. Künstliche Intelligenz in der Jugendarbeit

Künstliche Intelligenz (KI) ist längst kein Zukunftsthema mehr. Sie ist Teil des Alltags, in Schule, Freizeit und Kommunikation. Jugendliche nutzen KI, um Hausaufgaben zu lösen, Texte zu schreiben oder sich schnell Informationen zu beschaffen. Gleichzeitig greifen auch Fachkräfte zunehmend darauf zurück, etwa für Organisation, Planung oder Kommunikation. Die vorliegende Handreichung des JFF – Institut für Medienpädagogik in Forschung und Praxis zeigt, dass diese Entwicklung nicht nur neue Möglichkeiten eröffnet, sondern auch konkrete Anforderungen an die pädagogische Praxis stellt. Im Zentrum steht dabei eine grundlegende Frage: Wie kann KI nicht nur genutzt, sondern auch verstanden und reflektiert werden?

Zwischen Wertschätzung und Widerstand

Wer durch TikTok scrollt, merkt schnell: Die Inhalte wirken oft erstaunlich passend. Ein Video reiht sich ans nächste, vieles scheint genau den eigenen Interessen zu entsprechen. Gleichzeitig bleibt meist unklar, warum genau diese Inhalte auftauchen und wie viel Einfluss man selbst darauf hat. Die vorliegende Studie „Zwischen Wertschätzung und Widerstand: Algorithmische Kompetenz junger Menschen am Beispiel der Kurzvideoplattform TikTok“ des Leibniz-Institut für Medienforschung | Hans-Bredow-Institut (HBI) geht genau dieser Frage nach. Im Mittelpunkt steht, wie junge Menschen zwischen 16 und 24 Jahren algorithmische Empfehlungssysteme wahrnehmen, nutzen und einordnen.

Nachrichten, Formate, Faktencheck – Medien verstehen in der Schule

Nachrichten begegnen Kindern und Jugendlichen heute nicht nur im Fernsehen oder Radio, sondern genauso in Feeds, Stories und kurzen Videoclips. Oft ist dabei nicht auf den ersten Blick erkennbar, wie Inhalte entstehen, für wen sie gemacht sind oder nach welchen Kriterien sie ausgewählt werden. Genau hier setzt das vorliegende  Unterrichtsmaterial „Nachrichten, Formate, Faktencheck – Medien verstehen in der Schule“ des WDR an. Es vermittelt Grundlagen zu Medien, Journalismus und Meinungsbildung und verbindet diese mit praktischen Aufgaben für den Unterricht.

#FollowMe?! Social Media, Influencing und Verantwortung

Social Media gehört längst zum Alltag von Kindern und Jugendlichen. Plattformen wie Instagram, TikTok oder Snapchat sind nicht nur Orte für Austausch und Unterhaltung, sondern auch zentrale Informationsquellen. Genau hier setzt der aktuelle „Jugendschutz- und Medienkompetenzbericht“ der Medienanstalten an und bündelt Perspektiven zu Influencing, Meinungsbildung und Verantwortung im digitalen Raum. Der Bericht macht deutlich, dass sich die Rolle Sozialer Medien in den letzten Jahren stark verändert hat. Inhalte werden nicht mehr nur aktiv gesucht, sondern algorithmisch ausgespielt. Gerade junge Nutzer:innen stoßen dadurch oft ungeplant auf politische, gesellschaftliche oder werbliche Inhalte. Gleichzeitig verschwimmen die Grenzen zwischen Information, Meinung und Unterhaltung zunehmend.

Generative KI aus Sicht von Jugendlichen: Eine qualitative Studie im Rahmen des Projekts „EU Kids Online“

Generative Künstliche Intelligenzen (KI) wie etwa ChatGPT sind für viele Jugendliche längst Teil ihres Alltags geworden. Sie werden für Hausaufgaben genutzt, zum Nachfragen, zum Schreiben von Texten oder einfach, um sich Dinge erklären zu lassen. Die vorliegende Studie von Kira Thiel, Claudia Lampert und Eleysa Memis zeigt, wie selbstverständlich diese Nutzung inzwischen ist und wie unterschiedlich Jugendliche damit umgehen. Die qualitative Studie wurde im Rahmen des Projekts „EU Kids Online“ durchgeführt und vom Hans-Bredow-Institut in Hamburg veröffentlicht. Grundlage sind Interviews mit Jugendlichen zwischen 13 und 18 Jahren, die Einblicke in ihre Erfahrungen, Einschätzungen und Nutzungsweisen geben.