Schlagwort: <span>Medienkompetenz</span>

Lernangebot und Medien zur Filmbildung

Filme sind längst nicht nur Gegenstand des Deutschunterrichts. Auch wenn es um Medienbildung, gesellschaftliche Themen oder die eigene Produktion audiovisueller Inhalte geht, spielen sie eine wichtige Rolle. Dabei reicht Filmbildung von der Analyse einzelner Gestaltungsmittel bis hin zur Frage, wie Filme Geschichten erzählen und welche Wirkung Bild, Ton oder Schnitt entfalten können. Das Landesmedienzentrum Baden-Württemberg (LMZ) bündelt auf seiner Themenseite „Lernangebote und Medien zur Filmbildung“ verschiedene Materialien, Projekte und Weiterbildungsangebote rund um diese Themen.

Leitfaden zur Erstellung von Medienkonzepten für Einrichtungen der außerschulischen Jugendarbeit

Ein Videoprojekt am Nachmittag, gemeinsame Spielrunden oder Gespräche über Erlebnisse in sozialen Netzwerken, Medienbildung findet in der außerschulischen Jugendarbeit an vielen Stellen statt. Damit verbunden sind Fragen nach pädagogischen Zielen, dem Umgang mit Medien und den Voraussetzungen innerhalb der Einrichtung. Ein Medienkonzept kann dabei helfen, bestehende Angebote und unterschiedliche Vorstellungen zusammenzuführen und eine gemeinsame Grundlage für die weitere Arbeit zu schaffen. Unterstützung bietet dabei der vorliegende „Leitfaden zur Erstellung von Medienkonzepten für Einrichtungen der außerschulischen Jugendarbeit“ des Landesfachverbands Medienbildung Brandenburg e. V.

Fake News – Desinformation

Eine reißerische Überschrift, ein manipuliertes Bild oder eine bewusst aus dem Zusammenhang gerissene Information: Falsche und irreführende Inhalte können Nutzer:innen heute in ganz unterschiedlichen Formen begegnen. Gleichzeitig sorgen Soziale Medien dafür, dass sich solche Inhalte innerhalb kurzer Zeit verbreiten und große Reichweiten erzielen können. Das vorliegende Materialpaket „Fake News – Desinformation“ des Medienzentrums Frankfurt greift diese Entwicklungen auf und vermittelt Grundlagen zu unterschiedlichen Formen von Informationsmanipulation. Dabei geht es unter anderem um ihre Verbreitung, zugrunde liegende Mechanismen sowie Möglichkeiten, entsprechende Inhalte zu erkennen und einzuordnen.

Stellungnahme der Bundesarbeitsgemeinschaft Kinder- und Jugendschutz e. V. (BAJ)

Die Handlungsempfehlungen der Expertenkommission „Kinder- und Jugendschutz in der digitalen Welt“ umfassen zahlreiche Vorschläge dazu, wie junge Menschen im Umgang mit digitalen Medien besser geschützt und gleichzeitig in ihrer Medienkompetenz gestärkt werden können. Nun haben die Bundesarbeitsgemeinschaft Kinder- und Jugendschutz e. V. (BAJ) und die mitzeichnenden Landesstellen für Kinder- und Jugendschutz eine gemeinsame Stellungnahme veröffentlicht, in der sie ausgewählte Empfehlungen fachlich einordnen. Im Fokus stehen dabei insbesondere Fragen rund um Medienbildung, Altersgrenzen, Plattformverantwortung, Prävention und Künstliche Intelligenz (KI). Ausgangspunkt ist der von der Expertenkommission formulierte Dreiklang aus Schutz, Befähigung und Teilhabe, den auch die BAJ und die Landesstellen grundsätzlich unterstützen.

Entwicklung stärken, Verantwortung übernehmen

Wie können Kinder und Jugendliche in einer digitalen Welt geschützt werden, ohne ihre Möglichkeiten zur Teilhabe und selbstbestimmten Mediennutzung einzuschränken? Mit den Handlungsempfehlungen „Entwicklung stärken, Verantwortung übernehmen“ greift die Unabhängige Expertenkommission „Kinder- und Jugendschutz in der digitalen Welt“ diese Frage auf. Die Kommission wurde 2025 vom Bundesministerium für Bildung, Familie, Senioren, Frauen und Jugend eingesetzt und verbindet in der Publikation Erkenntnisse aus Wissenschaft, Praxis und Recht mit konkreten Vorschlägen für den digitalen Kinder- und Jugendschutz. Das umfangreiche Papier richtet sich unter anderem an Fachkräfte und Verantwortliche aus Bildung, Kinder- und Jugendhilfe, Politik und Zivilgesellschaft sowie an Eltern und junge Menschen.

Es war einmal im Netz…

Online-Escape-Room: Grundlagen zu Cybermobbing und Fake News
Was haben Hänsel und Gretel, Rapunzel oder Rumpelstilzchen mit Cybermobbing, Fake News und Datenschutz zu tun? Im Online-Escape-Room „Es war einmal im Netz …“ werden bekannte Märchenfiguren in eine digitale Gegenwart versetzt. Das browserbasierte Spiel ist Teil des Projekts „Bitte Was?! Kontern gegen Fake und Hass“ des Landesmedienzentrums Baden-Württemberg (LMZ) und verbindet dabei Rätsel mit verschiedenen Themen rund um Kommunikation und Verhalten im Netz. Ziel ist es unter anderem, eine respektvolle Kommunikation in Sozialen Netzwerken zu thematisieren und gleichzeitig für die Bedeutung dieser Fragen für das gesellschaftliche Miteinander und die Demokratie zu sensibilisieren.