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Generative KI aus Sicht von Jugendlichen: Eine qualitative Studie im Rahmen des Projekts „EU Kids Online“

Generative Künstliche Intelligenzen (KI) wie etwa ChatGPT sind für viele Jugendliche längst Teil ihres Alltags geworden. Sie werden für Hausaufgaben genutzt, zum Nachfragen, zum Schreiben von Texten oder einfach, um sich Dinge erklären zu lassen. Die vorliegende Studie von Kira Thiel, Claudia Lampert und Eleysa Memis zeigt, wie selbstverständlich diese Nutzung inzwischen ist und wie unterschiedlich Jugendliche damit umgehen. Die qualitative Studie wurde im Rahmen des Projekts „EU Kids Online“ durchgeführt und vom Hans-Bredow-Institut in Hamburg veröffentlicht. Grundlage sind Interviews mit Jugendlichen zwischen 13 und 18 Jahren, die Einblicke in ihre Erfahrungen, Einschätzungen und Nutzungsweisen geben.

Demokratie braucht Medienbildung!

Desinformationen sind keine neuen Phänome, aber ihre Verbreitung hat sich mit digitalen Plattformen deutlich verändert. Inhalte können schnell erstellt, emotional aufgeladen verbreitet und von vielen Menschen gleichzeitig weitergegeben werden. Die vorliegende Handreichung „Demokratie braucht Medienbildung!“ der Bertelsmann Stiftung, der Stadtbibliothek Gütersloh und des Deutschen Bibliotheksverbands greift diese Entwicklungen auf und zeigt, welche Rolle Medienbildung im Umgang mit Desinformation spielen kann.

Mein Kind und KI. Aufwachsen mit künstlicher Nähe

Manche Gespräche finden heute nicht mehr nur mit Freund:innen oder Familie statt, sondern auch mit Künstlicher Intelligenz (KI). KI-Chatbots beantworten Fragen, geben Ratschläge oder reagieren scheinbar einfühlsam auf persönliche Anliegen. Die vorliegende Broschüre von klicksafe greift diese Entwicklung im Rahmen des diesjährigen Safer Internet Days auf und beleuchtet, welche Rolle solche Technologien im Alltag von Kindern und Jugendlichen spielen können. Im Mittelpunkt steht die Frage, wie KI-basierte Kommunikationsangebote den Alltag von Kindern und Jugendlichen prägen können.

Personalisierte Politik: Wie Algorithmen und KI den Wahlkampf verändern

Politische Inhalte erreichen Menschen heute auf sehr unterschiedlichen Wegen. Neben klassischen Formaten wie Plakaten oder Fernsehspots prägen vor allem digitale Plattformen die politische Kommunikation. Denn dort werden Botschaften nicht mehr nur an eine breite Öffentlichkeit gerichtet, sondern zunehmend gezielt auch an bestimmte Zielgruppen ausgespielt. Die Veröffentlichung der Landesanstalt für Medien NRW bündelt zentrale Erkenntnisse dazu, wie datenbasierte Strategien und algorithmische Systeme Politik und politische Kommunikation im digitalen Raum verändern.

Stummer Impuls: Privatsphäre & Datenschutz

Manche Themen brauchen keinen langen Einstieg, sondern einen Moment des gemeinsamen Hinschauens. Genau darauf setzt die Methode des „stummen Impulses“ zum Thema Privatsphäre und Datenschutz. Statt Erklärungen oder Vorgaben steht ein Bild im Mittelpunkt, das Kinder zum Beobachten, Nachdenken und Sprechen anregt. Das Material von HanisauLand, ein Projekt der Bundeszentrale für politische Bildung, nutzt dieses Prinzip, um Fragen rund um persönliche Grenzen, Datenschutz und Kinderrechte niedrigschwellig in den Unterricht einzubringen.

Ausprobieren, Entdecken und Gestalten

Medienpädagogische Arbeit lebt vom Ausprobieren. Wenn Kinder und Jugendliche selbst gestalten, experimentieren und ihre eigenen Ideen umsetzen können, entstehen Lernprozesse, die weit über reines Technikverständnis hinausgehen. Die vorliegende Sammlung der Deutschen Telekom Stiftung greift genau diesen Ansatz auf und bündelt 27 erprobte Projektideen für die Arbeit mit Medien und digitaler Technik in der offenen Kinder- und Jugendarbeit.