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Unsere Regeln für den Klassenchat mit Unterrichtseinheit

Smartphones sind in der heutigen Zeit nicht mehr aus dem alltäglichen Leben wegzudenken, auch nicht aus dem von Kindern bzw. Jugendlichen. So besitzen viele von ihnen bereits ab der fünften oder sechsten Klasse ein Smartphone. Mit der Nutzung geht meist auch der Austausch über verschiedene Instant-Messenger-Dienste wie etwa WhatsApp oder Signal einher. Eine zentrale Funktion dieser Dienste ist der Gruppenchat. Fast jede Klasse hat inzwischen einen solchen. Ist die Klasse neu, so dauert es nicht lange, bis ein entsprechender Chat erstellt wird. Doch der Gruppenchat innerhalb einer Klasse bringt auch Probleme mit sich. Neben Cybermobbing, Beleidigungen und rechtsextremen Inhalten können auch die Verbreitung manipulierter Bilder, diskriminierende Äußerungen oder eine übermäßige Anzahl an Nachrichten zu Konflikten und Überforderung führen. Aus diesem Grund ist es wichtiger denn je, in jeder Klasse klare Regeln für den Klassenchat aufzustellen und einen respektvollen Umgang miteinander zu fördern.

Escape Fake – Game App

Fake News, Deep Fake, Phishing oder Manipulation – bekannte Themen, wenn es um die Nutzung von digitalen Medien geht. Um nicht jeder Schlagzeile direkt Vertrauen zu schenken, benötigt es einen geschulten Blick. Das interaktive Augmented-Reality-Spiel von Polycular namens „Escape Fake“ will daher diesen Blick schärfen. Es nähert sich den genannten Themen mit einem spielerischen Zugang, denn es erinnert vom Aufbau her an einen Escape Room.

Das ARD Trendradar

Generative Künstliche Intelligenz (KI), neue Plattformlogiken und veränderte Nutzungsgewohnheiten beeinflussen bereits heute, wie Medien entstehen, verbreitet und genutzt werden. Gleichzeitig stellt sich die Frage, welche Entwicklungen die Medienbranche auch in den kommenden Jahren beschäftigen werden. Genau hier setzt das ARD Trendradar an. In einem Beitrag für Media Perspektiven stellt Florian Schmitt vom SWR das Instrument vor und erklärt, wie die ARD Trends identifiziert, bewertet und für ihre strategische Zukunftsarbeit nutzt. Das Trendradar ist ein gemeinsames Projekt der Landesrundfunkanstalten der ARD und der Deutschen Welle und umfasst für das Jahr 2026 insgesamt 20 Entwicklungen, die für Programm, Technik, Verwaltung und Strategie von Bedeutung sein können.

Suizidale Inhalte im Netz

Suizidale Inhalte sind in Sozialen Netzwerken nicht nur leicht auffindbar, sondern können sich durch Plattformmechanismen auch schnell verbreiten und verdichten. Gerade für Kinder und Jugendliche kann das problematisch werden, wenn Beiträge Suizid romantisieren, ästhetisieren oder sogar konkrete Ankündigungen enthalten. Der vorliegende Report von jugendschutz.net nimmt deshalb Entwicklungen im Netz genauer in den Blick und zeigt, mit welchen neuen Formen und Verbreitungsstrategien der Jugendmedienschutz konfrontiert ist. Dabei wird deutlich, dass entsprechende Inhalte nicht isoliert betrachtet werden können, denn neben den eigentlichen Postings spielen ebenso Kommentarspalten, Sounds, Codes und Empfehlungsalgorithmen eine wichtige Rolle.

Katzenvideos, Memes und Influencer — Social Media im Kinder- und Familienalltag

in eigenes Profil, regelmäßige Posts und endlose Chats? Bei Kindern im Kita- und Grundschulalter sieht Social Media meist noch ganz anders aus. Häufig beginnt die Nutzung mit einzelnen Videos, die über das Familien-Tablet, den Smart-TV oder das Smartphone der Eltern angesehen werden. Wie diese ersten Erfahrungen in den Familienalltag eingebunden sind, untersucht das Forschungsgutachten „Katzenvideos, Memes und Influencer – Social Media im Kinder- und Familienalltag“. Die Studie entstand im Auftrag der Bayerischen Landeszentrale für neue Medien (BLM) und wurde von Prof. Dr. Jeffrey Wimmer und Dr. Moritz Schweiger von der Universität Augsburg durchgeführt. Im Mittelpunkt stehen Kinder zwischen drei und zehn Jahren sowie die Frage, welche Inhalte sie nutzen, wie Eltern den Zugang regeln und welche Chancen und Schwierigkeiten Familien wahrnehmen.

Integration von KI-Anwendungen in Suchmaschinen

Wer eine Frage googelt, bekommt längst nicht mehr zwangsläufig eine Liste mit Links präsentiert. Immer häufiger steht bereits über den eigentlichen Suchergebnissen eine von Künstlicher Intelligenz (KI) formulierte Antwort. Auch KI-Chatbots greifen inzwischen auf aktuelle Informationen aus dem Netz zu und übernehmen damit Funktionen klassischer Suchmaschinen. Was für Nutzer:innen bequem ist, verändert jedoch grundlegend, wie Informationen im Internet gefunden, ausgewählt und sichtbar gemacht werden. Das vorliegende Rechtsgutachten „Integration von KI-Anwendungen in Suchmaschinen – Eine medienrechtliche und regulatorische Einordnung“ untersucht, welche rechtlichen Fragen mit dieser Entwicklung verbunden sind und wo bestehende Regelungen an ihre Grenzen geraten.