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Cyber-Mobbing: Wenn Kinder online gemobbt werden

Ein verletzender Kommentar, ein weitergeleitetes Foto oder eine abwertende Nachricht können sich innerhalb kurzer Zeit über Messenger, Soziale Netzwerke oder Gruppenchats verbreiten. Für Betroffene endet die Situation dabei häufig nicht mit dem Verlassen des Schulhofs oder des Vereins, denn digitale Angriffe erreichen sie auch zu Hause. Der vorliegende Ratgeber von klicksafe und der Medienanstalt Rheinland-Pfalz „Cyber-Mobbing: Wenn Kinder online gemobbt werden. Warnsignale erkennen und richtig reagieren“ greift diese Besonderheiten auf und unterstützt Eltern und Pädagog:innen dabei, Cyber-Mobbing früh zu erkennen, angemessen darauf zu reagieren und Kinder im Umgang mit digitalen Konflikten zu stärken. Neben möglichen Warnsignalen und Maßnahmen zur Prävention thematisiert die Broschüre auch konkrete Handlungsschritte im Ernstfall, rechtliche Möglichkeiten sowie Beratungs- und Meldestellen.

Through Children’s Eyes. How digital technologies enable child sexual abuse

Soziale Medien, Messenger oder Online-Games sind für Kinder und Jugendliche selbstverständliche Orte für Austausch, Unterhaltung und soziale Beziehungen. Gleichzeitig können User:innen genau diese digitalen Räume nutzen, um Grenzen zu überschreiten, Vertrauen auszunutzen oder sexualisierte Gewalt anzubahnen. Wie solche Erfahrungen aus Sicht betroffener Kinder und Jugendlicher aussehen, hat das UNICEF Office of Strategy and Evidence – Innocenti im vorliegenden Bericht „Through Children’s Eyes. How digital technologies enable child sexual abuse“ untersucht und zusammengefasst. Im Mittelpunkt steht dabei nicht nur die Frage, welchen Formen sexualisierter Gewalt junge Menschen im digitalen Raum begegnen, sondern auch, welche Rolle Plattformen, soziale Beziehungen und bestehende Hilfsangebote dabei spielen.

Fake News – Desinformation

Eine reißerische Überschrift, ein manipuliertes Bild oder eine bewusst aus dem Zusammenhang gerissene Information: Falsche und irreführende Inhalte können Nutzer:innen heute in ganz unterschiedlichen Formen begegnen. Gleichzeitig sorgen Soziale Medien dafür, dass sich solche Inhalte innerhalb kurzer Zeit verbreiten und große Reichweiten erzielen können. Das vorliegende Materialpaket „Fake News – Desinformation“ des Medienzentrums Frankfurt greift diese Entwicklungen auf und vermittelt Grundlagen zu unterschiedlichen Formen von Informationsmanipulation. Dabei geht es unter anderem um ihre Verbreitung, zugrunde liegende Mechanismen sowie Möglichkeiten, entsprechende Inhalte zu erkennen und einzuordnen.

ModSupport 2.0 – Das KI-Tool für Engagierte gegen Hass im Netz

Hassrede, schwierige Kommentare und eskalierende Diskussionen gehören für viele Menschen, die Social-Media-Kanäle betreuen oder sich online engagieren, zum digitalen Alltag. Gerade in solchen Situationen muss häufig schnell entschieden werden, wie auf einen Kommentar reagiert werden kann und welche Form der Moderation angemessen ist. Mit ModSupport 2.0 stellt das Projekt Civic.net der Amadeu Antonio Stiftung ein KI-gestütztes Chat-Tool bereit, das bei diesen Entscheidungen unterstützen soll. Nutzer:innen können Fragen zu konkreten Kommentaren, zu Hassrede, Online-Konflikten oder zum Community Management stellen und erhalten darauf abgestimmte Einschätzungen, Tipps und Handlungsempfehlungen.

Suizidale Inhalte im Netz

Suizidale Inhalte sind in Sozialen Netzwerken nicht nur leicht auffindbar, sondern können sich durch Plattformmechanismen auch schnell verbreiten und verdichten. Gerade für Kinder und Jugendliche kann das problematisch werden, wenn Beiträge Suizid romantisieren, ästhetisieren oder sogar konkrete Ankündigungen enthalten. Der vorliegende Report von jugendschutz.net nimmt deshalb Entwicklungen im Netz genauer in den Blick und zeigt, mit welchen neuen Formen und Verbreitungsstrategien der Jugendmedienschutz konfrontiert ist. Dabei wird deutlich, dass entsprechende Inhalte nicht isoliert betrachtet werden können, denn neben den eigentlichen Postings spielen ebenso Kommentarspalten, Sounds, Codes und Empfehlungsalgorithmen eine wichtige Rolle.

SchoolCrime Podcast

Ein Klassenchat, ein weitergeleitetes Foto, ein vermeintlich harmloser Klick und plötzlich steht nicht mehr nur ein digitaler Konflikt im Raum, sondern möglicherweise eine Straftat. Gerade im schulischen Alltag können Situationen rund um Smartphones schnell eine Dynamik entwickeln, bei der Eltern und pädagogische Fachkräfte vor der Frage stehen, wie richtig damit umzugehen ist. Der Podcast „SchoolCrime – Smartphones in Kinderhand“ des Landesmedienzentrums Baden-Württemberg greift genau solche Fälle auf und verbindet sie mit fachlicher Einordnung und konkreten Handlungsmöglichkeiten. Moderiert wird die regelmäßig erscheinende Reihe von der Medienpädagogin Saskia Nakari.