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Companion AI

Viele Menschen nutzen KI inzwischen nicht mehr nur für Hausaufgaben, die Arbeit oder die Informationssuche. Chatbots werden zunehmend auch als Gesprächspartner, Ratgeber oder emotionale Begleiter eingesetzt. Welche Risiken mit dieser Entwicklung verbunden sind, untersucht die vorliegende Studie „Companion AI – Risiken von sykophantischen und suchtfördernden Designs von KI-Systemen, ihre rechtliche Erfassung und Handlungsempfehlungen“ des Zentrums für Digitalrechte und Demokratie. Dabei werden sowohl spezielle Companion-Apps wie Character.AI oder Replika als auch allgemeine KI-Systeme wie ChatGPT, Gemini, Claude oder Grok betrachtet.

Jugendschutz im Internet – Bericht 2025

KI-Chatbots, virtuelle Influencer:innen oder neue Shopping-Funktionen auf Social-Media-Plattformen, digitale Angebote entwickeln sich derzeit so schnell wie kaum zuvor. Gleichzeitig entstehen neue Risiken für Kinder und Jugendliche, auf die bestehende Schutzmaßnahmen häufig nicht vorbereitet sind. Der aktuelle Jahresbericht 2025 von jugendschutz.net zeigt, welche Entwicklungen den Jugendmedienschutz derzeit besonders prägen und wo Plattformen weiterhin ihrer Verantwortung nicht ausreichend nachkommen.

Medienpaket zur Cybersicherheit

Smartphones, Apps, Messenger und Online-Spiele gehören für viele Kinder und Jugendliche längst zum Alltag. Damit entstehen aber auch Fragen, die nicht nur technische, sondern auch medienpädagogische Bedeutung haben. Wie schützt man einen Account? Woran erkennt man betrügerische Nachrichten? Welche App-Berechtigungen sind wirklich nötig? Und was kann passieren, wenn persönliche Daten unbedacht weitergegeben werden? Das Bundesamt für Sicherheit in der Informationstechnik (BSI) setzt genau hier an und stellt mit dem Medienpaket „Cyber 1×1 – Digital verstehen. Sicher handeln.“ Materialien zur Cybersicherheit für Kinder und Jugendliche bereit.

Grok: Hass und Extremismus-Content durch KI

Hassrede, Desinformation oder extremistische Inhalte werden meist mit Sozialen Netzwerken in Verbindung gebracht. Mit generativen KI-Systemen entsteht jedoch eine neue Situation. Denn die Inhalte werden nicht mehr nur gefunden oder weiterverbreitet, sondern können auf Anfrage direkt erzeugt werden. Gleichzeitig nutzen viele Menschen KI-Chatbots inzwischen ähnlich wie Suchmaschinen, um Informationen zu recherchieren oder Fragen beantworten zu lassen. Umso problematischer wird es, wenn dabei historische Fakten verzerrt, problematische Inhalte unkritisch wiedergegeben oder extremistische Narrative ohne Einordnung ausgegeben werden. Der aktuelle Report von jugendschutz.net untersucht diese Entwicklung am Beispiel des KI-Chatbots Grok des Unternehmens xAI und zeigt, welche Herausforderungen daraus für den Jugendmedienschutz entstehen.

Always on?! Mediensucht bei Kindern und Jugendlichen

Wenn Kinder und Jugendliche ihr Handy kaum noch aus der Hand legen, entsteht schnell Streit in Familien. Dabei geht es oft nicht nur um Bildschirmzeit, sondern um die Frage, welche Rolle digitale Medien im Alltag einnehmen. Werden Social Media, Games oder Streaming wichtiger als Schlaf, Schule, Freundschaften oder Hobbys, kann aus intensiver Nutzung ein ernstes Problem werden. Die vorliegende Broschüre „Always On?! Mediensucht bei Kindern und Jugendlichen“ von klicksafe setzt genau hier an und gibt Eltern Orientierung, wie sie Warnsignale erkennen und einem gesunden Medienumgang vorbeugen können.

Was ist Datenschutz?

Ein Passwort für das Tablet, ein Foto im Klassenchat, eine Suche im Internet: Datenschutz beginnt nicht erst bei komplizierten Gesetzen, sondern in vielen kleinen Momenten des Alltags. Genau hier setzen die vorliegende Unterrichtsmaterialien „Was ist Datenschutz?“ der Bundesbeauftragten für den Datenschutz und die Informationsfreiheit (BfDI) an. Sie machen sichtbar, welche Informationen über eine Person etwas aussagen und warum es wichtig ist, bewusst mit ihnen umzugehen.

Das kostenfreie Angebot richtet sich an die Klassenstufen 4 bis 7 und vermittelt grundlegendes Wissen rund um persönliche Daten, Privatsphäre und digitale Spuren. Entwickelt wurde das Material gemeinsam mit dem Carlsen Verlag.