Kategorie: <span>Erwachsene</span>

WhatsApp-Kanäle: Zwischen digitalem Tagebuch und Online-Boltzplatz

Mit der Einführung von WhatsApp-Kanälen hat sich ein Messenger, der lange vor allem für private Kommunikation stand, sichtbar verändert. Inhalte können nun öffentlich verbreitet, abonniert und von vielen Nutzer:innen gleichzeitig verfolgt werden. Dadurch entstehen neue Formen digitaler Öffentlichkeit innerhalb einer App, die für Kinder und Jugendliche ohnehin zum festen Bestandteil ihres Alltags gehört. Eine aktuelle Studie der Landesanstalt für Medien NRW untersucht, wie junge Menschen diese Funktion nutzen und welche Bedeutung sie für Information, Selbstdarstellung und Medienhandeln hat. Eine aktuelle Studie der Landesanstalt für Medien NRW untersucht, welche Rolle diese Kanäle im Medienhandeln junger Menschen spielen, welche Inhalte dort geteilt werden und welche Chancen sowie Risiken damit verbunden sind.

Epstein-Files: Anlass für Hass und Propaganda online

Die Debatte um den Missbrauchsskandal rund um Jeffrey Epstein sorgt seit Jahren weltweit für Schlagzeilen. Neue Veröffentlichungen von Ermittlungsakten und die Diskussion über mögliche Verbindungen zu prominenten Persönlichkeiten rücken das Thema immer wieder in den Fokus öffentlicher Aufmerksamkeit. Skandalthemen wie dieses verbreiten sich heute oft nicht nur über Nachrichtenportale, sondern auch in Form von Clips, Memes oder emotional zugespitzten Kommentaren in Sozialen Netzwerken. Gerade wenn reale Gewaltverbrechen und politische Debatten aufeinandertreffen, entstehen schnell Dynamiken, in denen Unsicherheit, Empörung und Spekulation miteinander verschmelzen. Der aktuelle Report von jugendschutz.net zeigt, wie die Veröffentlichung der sog. Epstein-Files online aufgegriffen wird und welche Risiken sich daraus insbesondere für junge Nutzer:innen ergeben.

Mapping News Creators and Influencers in Social and Video Networks

Nachrichten werden längst nicht mehr ausschließlich über klassische Medien konsumiert. Viele Menschen begegnen aktuellen Themen heute zuerst auf Plattformen wie YouTube, TikTok oder Instagram. Und das auch häufig vermittelt durch einzelne Persönlichkeiten statt durch traditionelle Redaktionen. Eine aktuelle Untersuchung des Reuters Institute for the Study of Journalism nimmt genau dieses Phänomen in den Blick und analysiert, welche Rolle sogenannte News-Creator:innen und Influencer:innen im digitalen Nachrichtenökosystem spielen.

Meinungsmanipulation und Hass auf TikTok

Kurze Videos, Trendsounds und eine endlose Abfolge neuer Inhalte machen TikTok für viele Jugendliche zu einer der beliebtesten und wichtigsten Plattformen im digitalen Alltag. Neben Unterhaltung wird der Dienst zunehmend auch zur Informationsquelle über gesellschaftliche und politische Themen. Genau hier setzt der aktuelle Report von jugendschutz.net an. Er untersucht, wie Meinungsblasen, Desinformation und extremistische Inhalte auf TikTok entstehen und welche Risiken sich daraus insbesondere für junge Nutzer:innen ergeben.

Desinformation und KI

Texte, Bilder oder Videos lassen sich heute mit wenigen Klicks erstellen. Künstliche Intelligenz (KI) ermöglicht es, Inhalte schnell zu generieren und in großer Zahl zu verbreiten. Gleichzeitig wächst die Sorge, dass solche Technologien auch für Desinformation eingesetzt werden können. Der Online-Atlas „Wahrheit und Wissen im digitalen Wandel“ greift diese Fragen auf und bündelt aktuelle Forschungserkenntnisse zum Zusammenspiel von KI und Desinformation.

Wissen von A bis Z

Fragen zu Mediennutzung, Risiken im Netz oder rechtlichen Regelungen tauchen im Alltag häufig auf. Begriffe wie Cybergrooming, Alterskennzeichnung oder Jugendschutzprogramme sind dabei zwar geläufig, werden aber nicht immer einheitlich verstanden. Das Online-Lexikon der Freiwillige Selbstkontrolle Multimedia-Diensteanbieter e.V. (FSM) bündelt zentrale Begriffe aus Jugendmedienschutz und Medienbildung und ordnet sie verständlich ein.