Clearingstelle Medienkompetenz der Deutschen Bischofskonferenz an der KH Mainz
 
Kategorie: <span>Erwachsene</span>

Demokratiefeindliche Anbahnungsrisiken auf Discord

Videospiele und die dazugehörigen Streaming-Plattformen wie Twitch oder Discord sind längst keine Nischenbeschäftigung mehr und erfreuen sich bei Menschen verschiedener Altersgruppen großer Beliebtheit. Neben Erwachsenen zählen dazu vor allem Kinder und Jugendliche. Dass auch Rechtsextreme und Extremist:innen versuchen, hier anzudocken, um ihre Ideologien zu verbreiten, ist nicht verwunderlich. Der neuste Report von Jugendschutz.net nimmt die vielschichtigen Bezugspunkte zwischen Extremismus und der Plattform Discord in den Fokus.

Speaking up for change

Die Studie „Speaking up for change – Children’s and caregivers’ voices for safer online experiences“ untersucht die Erfahrungen und Ansichten von Kindern und Erziehenden bezüglich der Sicherheit von Kindern im Internet. Sie wurde von ECPAT International, terre des hommes Niederlande und Eurochild durchgeführt und basiert auf der Befragung von über 400 Kindern und rund 6.000 Erziehungsberechtigten aus 15 Ländern in Europa, Asien und Südamerika. 

Einstieg ins Smartphone

Dass der Alltag ohne Smartphone zunehmend schwierig zu gestalten ist, zeigte nicht zuletzt die Corona-Pandemie. Denn wo der persönliche Kontakt aus Sicherheitsgründen nicht möglich war, ersetzten Chats und Videotelefonate persönliche Treffen. Doch gerade ältere Menschen wissen nicht immer mit den digitalen Medien und Geräten umzugehen. Für viele sind es neue Trends, die den früheren Gegebenheiten entgegenstehen. Die vorliegende Broschüre der youngcaritas Deutschland ist eine umfassende Anleitung, die darauf abzielt, Menschen im dritten und vierten Lebensalter die grundlegenden Kenntnisse und Fähigkeiten für die sichere und effektive Nutzung von Smartphones zu vermitteln.

Straßenumfragen auf Social Media

Erfolgreiche TV-Sendungen können inspirieren: Spontane Umfragen im Stil von TV-Total und anderen TV- oder Radio-Sendungen erfreuen sich heutzutage auch auf Social-Media-Plattformen großer Beliebtheit. Dabei steht neben dem schnellen Einholen eines Meinungsbildes zu einem bestimmten Thema vor allem auch der Unterhaltungsfaktor im Mittelpunkt. Dass bei den grundsätzlich unterhaltsamen Videos die Lacher auch auf Kosten von Jugendlichen und in Einzelfällen sogar von Kindern erzielt werden, geht oftmals unter.

Hassrede im Netz – Von den Grenzen der Meinungsfreiheit

Hassrede im Netz ist kein unbekanntes Problem und eine negative Konsequenz der Digitalisierung. Autor:innen verschiedener Studien verstehen darunter „aggressive oder abwertende Aussagen gegenüber Personen, die bestimmten Gruppen zugeordnet werden“. Hassrede kennzeichnet sich durch eine „vorurteilsgeleitete und abwertende Sprache“. Man findet „Hate Speech“ in jeder Sprache, auf allen Plattformen. Sie ist längst kein Randphänomen mehr. Umso wichtiger ist es deshalb, junge Menschen für dieses Thema zu sensibilisieren, sie medienkritisch und damit handlungssicher zu machen.

Positionspapier „Du bist doch süchtig!“

Im Jahr 2022 wurde die Computerspielsucht als Gaming Disorder von der WHO in den ICD-11 (Internationale statistische Klassifikation der Krankheiten und verwandter Gesundheitsprobleme) aufgenommen. Damit ist die Sucht nach Computerspielen als offizielles Krankheitsbild anerkannt worden. Das bringt Chancen mit sich, birgt aber auch die Gefahr eines inflationären Gebrauchs des Suchtbegriffs.