Kategorie: <span>Erwachsene</span>

klicksafe Clips zur Kampagne „KI and me. In künstlicher Beziehung“

Künstliche Intelligenz (KI) beantwortet Fragen, erstellt Texte und unterstützt bei alltäglichen Aufgaben. Gleichzeitig übernehmen KI-Systeme zunehmend Rollen, die weit über klassische Assistenzfunktionen hinausgehen. Sie geben Ratschläge, begleiten Menschen im Alltag oder werden als Gesprächspartner genutzt. Die neuen klicksafe-Clips der Kampagne „KI and me. In künstlicher Beziehung“ greifen diese Entwicklung auf und zeigen anhand kurzer Alltagssituationen, wie KI Entscheidungen und Beziehungen beeinflussen kann.

Grok: Hass und Extremismus-Content durch KI

Hassrede, Desinformation oder extremistische Inhalte werden meist mit Sozialen Netzwerken in Verbindung gebracht. Mit generativen KI-Systemen entsteht jedoch eine neue Situation. Denn die Inhalte werden nicht mehr nur gefunden oder weiterverbreitet, sondern können auf Anfrage direkt erzeugt werden. Gleichzeitig nutzen viele Menschen KI-Chatbots inzwischen ähnlich wie Suchmaschinen, um Informationen zu recherchieren oder Fragen beantworten zu lassen. Umso problematischer wird es, wenn dabei historische Fakten verzerrt, problematische Inhalte unkritisch wiedergegeben oder extremistische Narrative ohne Einordnung ausgegeben werden. Der aktuelle Report von jugendschutz.net untersucht diese Entwicklung am Beispiel des KI-Chatbots Grok des Unternehmens xAI und zeigt, welche Herausforderungen daraus für den Jugendmedienschutz entstehen.

World Happiness Report 2026. Happiness and Social Media

Dass Social Media den Alltag vieler junger Menschen prägt, ist kaum noch überraschend. Offen bleibt jedoch, wie sich diese Nutzung auf das Wohlbefinden auswirkt – und ob mehr Nutzung automatisch auch mehr Zufriedenheit bedeutet. Der World Happiness Report 2026 geht dieser Frage nach und bündelt internationale Daten zum Zusammenhang von Social Media und Lebenszufriedenheit. Ein zentrales Ergebnis: Die Beziehung zwischen Social Media und Wohlbefinden ist nicht eindeutig, sondern stark abhängig davon, wie und wie viel genutzt wird. Besonders deutlich wird das beim Blick auf die Nutzungsdauer. Geringe Nutzung geht häufig mit höherer Lebenszufriedenheit einher, während sehr intensive Nutzung eher mit niedrigeren Werten verbunden ist.

#FollowMe?! Social Media, Influencing und Verantwortung

Social Media gehört längst zum Alltag von Kindern und Jugendlichen. Plattformen wie Instagram, TikTok oder Snapchat sind nicht nur Orte für Austausch und Unterhaltung, sondern auch zentrale Informationsquellen. Genau hier setzt der aktuelle „Jugendschutz- und Medienkompetenzbericht“ der Medienanstalten an und bündelt Perspektiven zu Influencing, Meinungsbildung und Verantwortung im digitalen Raum. Der Bericht macht deutlich, dass sich die Rolle Sozialer Medien in den letzten Jahren stark verändert hat. Inhalte werden nicht mehr nur aktiv gesucht, sondern algorithmisch ausgespielt. Gerade junge Nutzer:innen stoßen dadurch oft ungeplant auf politische, gesellschaftliche oder werbliche Inhalte. Gleichzeitig verschwimmen die Grenzen zwischen Information, Meinung und Unterhaltung zunehmend.

Charakter-Bots. Sexualisierung Minderjähriger und riskante Interaktion

Mit Künstlicher Intelligenz (KI) lassen sich heute nicht nur Texte generieren, sondern auch ganze Gesprächspartner erschaffen. Sogenannte Charakter-Bots sind digitale Figuren, die in Chats wie echte Personen wirken sollen. Sie übernehmen Rollen, reagieren auf Nachrichten und bauen in Gesprächen gezielt Nähe auf. Für Kinder und Jugendliche kann das zunächst unterhaltsam oder unterstützend wirken – gleichzeitig entstehen dadurch neue Formen von Interaktion, die schwer einzuordnen sind.
Der vorliegende Report von jugendschutz.net untersucht, welche Risiken mit solchen Angeboten verbunden sind. Im Fokus steht die Frage, wie schnell Nutzer:innen, insbesondere Minderjährige, in problematische oder grenzüberschreitende Gespräche geraten können.

WhatsApp-Kanäle: Zwischen digitalem Tagebuch und Online-Boltzplatz

Mit der Einführung von WhatsApp-Kanälen hat sich ein Messenger, der lange vor allem für private Kommunikation stand, sichtbar verändert. Inhalte können nun öffentlich verbreitet, abonniert und von vielen Nutzer:innen gleichzeitig verfolgt werden. Dadurch entstehen neue Formen digitaler Öffentlichkeit innerhalb einer App, die für Kinder und Jugendliche ohnehin zum festen Bestandteil ihres Alltags gehört. Eine aktuelle Studie der Landesanstalt für Medien NRW untersucht, wie junge Menschen diese Funktion nutzen und welche Bedeutung sie für Information, Selbstdarstellung und Medienhandeln hat. Eine aktuelle Studie der Landesanstalt für Medien NRW untersucht, welche Rolle diese Kanäle im Medienhandeln junger Menschen spielen, welche Inhalte dort geteilt werden und welche Chancen sowie Risiken damit verbunden sind.