Clearingstelle Medienkompetenz der Deutschen Bischofskonferenz an der KH Mainz
 
Kategorie: <span>Erwachsene</span>

Positionspapier „Du bist doch süchtig!“

Im Jahr 2022 wurde die Computerspielsucht als Gaming Disorder von der WHO in den ICD-11 (Internationale statistische Klassifikation der Krankheiten und verwandter Gesundheitsprobleme) aufgenommen. Damit ist die Sucht nach Computerspielen als offizielles Krankheitsbild anerkannt worden. Das bringt Chancen mit sich, birgt aber auch die Gefahr eines inflationären Gebrauchs des Suchtbegriffs.

Kinder und Jugendliche als Opfer von Cybergrooming

Die digitale Ära und das Internet bieten uns eine unschätzbare Möglichkeit zur Kommunikation mit anderen. Doch online ist es nicht immer gleich offensichtlich, wer sich hinter einem Account verbirgt. Profile und Konten können leicht gefälscht werden, was insbesondere für Kinder und Jugendliche ein erhebliches Risiko darstellt. Denn nicht alle Personen, mit denen wir online interagieren, haben gute Absichten. So kann aus einem vermeintlich harmlosen Gespräch schnell eine gefährliche Situation entstehen.

Schönheitsideale im Internet

Schönheit liegt bekanntlich im Auge des Betrachters. Das Sprichwort beschreibt Schönheit als subjektive Erscheinung, die von jedem Menschen anders wahrgenommen wird. Und obwohl gerade aufgrund ihrer Subjektivität eine universelle Definition von Schönheit schwierig erscheint, gibt es heute bestimmte Vorstellungen darüber, was Schönheit bzw. was schön ist. Vor allem Soziale Medien und das Internet tragen dazu bei, bestimmte Schönheitsideale bzw. Körperbilder zu transportieren.

Die TikTok-Intifada – Der 7. Oktober und die Folgen im Netz

Soziale Netzwerke spielen einer neuen Studie zufolge eine weit unterschätzte Rolle bei der Verbreitung von Antisemitismus, Israelhass und Verschwörungserzählungen. Der vorliegende Report der Bildungsstätte Anne Frank untersucht die Ereignisse, die sich seit dem 7. Oktober 2024 und damit seit dem Terrorangriff der Hamas auf Israel in den sozialen Medien, insbesondere auf TikTok, abgespielt haben, und liefert konkrete Erklärungsversuche für die Zunahme von Hetze gegen Jüd:innen und Israelhass unter Jugendlichen.

Digitale Medien – wann sind sie riskant?

Die Welt der digitalen Medien ist aufgrund ihrer Komplexität oft schwer zu verstehen. Zahlreiche Informationsmaterialien wie Broschüren, Videoreihen und Workshops, in deren Fokus die Vermittlung von Medienkompetenzen stehen, richten sich deshalb an Personen verschiedener Lebensalter. Oftmals werden dabei jedoch Menschen mit Behinderungen oder Lernschwierigkeiten oder solche, die nicht fließend Deutsch sprechen können, übersehen. Das vorliegende Heft thematisiert potenzielle Risiken und Herausforderungen bei der Nutzung digitaler Medien – in Leichter Sprache.

„Verständlicher, nicht so politisch“

Die vorliegende Studie „Verständlicher, nicht so politisch“ ist Teil des Projektes „UseTheNews – Nachrichtennutzung und Nachrichtenkompetenz im digitalen Zeitalter“ und untersucht die Bedürfnisse und Nutzungsmuster von jungen Menschen mit geringem Interesse an Informationen. Damit gibt sie wichtige Einblicke in eine oft vernachlässigte Gruppe und bietet Impulse für die Entwicklung effektiverer Informationsangebote.