Kategorie: <span>Erwachsene</span>

Kinder- und Jugendschutz auf Social-Media Plattformen

Ein privates Teen-Konto, ein voreingestelltes Zeitlimit und ein eigener Jugendschutzmodus, auf den ersten Blick scheinen viele Social-Media-Plattformen junge Nutzer:innen besonders zu schützen. Ein genauerer Blick in die Einstellungen und Benutzeroberflächen zeichnet jedoch ein anderes Bild. Der Verbraucherzentrale Bundesverband (vzbv) hat untersucht, wie Facebook, Instagram, Snapchat, TikTok und YouTube die Vorgaben zum Schutz Minderjähriger umsetzen. Im Mittelpunkt stehen Artikel 28 des Digital Services Act (DSA) sowie die entsprechenden Leitlinien der Europäischen Kommission.

Reuters Institute Digital News Report 2026 – Ergebnisse für Deutschland

Nachrichten sind jederzeit verfügbar und erreichen Menschen heute über Fernsehen, Nachrichtenportale, Soziale Netzwerke oder Messenger. Gleichzeitig wächst bei vielen das Bedürfnis, sich bewusst von aktuellen Meldungen zurückzuziehen. Der vorliegende „Reuters Institute Digital News Report 2026 – Ergebnisse für Deutschland“, herausgegeben vom Leibniz-Institut für Medienforschung | Hans-Bredow-Institut (HBI) als deutscher Teil der internationalen Reuters-Institute-Studie, untersucht, wie Menschen in Deutschland Nachrichten nutzen, welchen Quellen sie vertrauen und welche Rolle Soziale Medien, KI und Newsfluencer:innen dabei spielen.

klicksafe Clips zur Kampagne „KI and me. In künstlicher Beziehung“

Künstliche Intelligenz (KI) beantwortet Fragen, erstellt Texte und unterstützt bei alltäglichen Aufgaben. Gleichzeitig übernehmen KI-Systeme zunehmend Rollen, die weit über klassische Assistenzfunktionen hinausgehen. Sie geben Ratschläge, begleiten Menschen im Alltag oder werden als Gesprächspartner genutzt. Die neuen klicksafe-Clips der Kampagne „KI and me. In künstlicher Beziehung“ greifen diese Entwicklung auf und zeigen anhand kurzer Alltagssituationen, wie KI Entscheidungen und Beziehungen beeinflussen kann.

Grok: Hass und Extremismus-Content durch KI

Hassrede, Desinformation oder extremistische Inhalte werden meist mit Sozialen Netzwerken in Verbindung gebracht. Mit generativen KI-Systemen entsteht jedoch eine neue Situation. Denn die Inhalte werden nicht mehr nur gefunden oder weiterverbreitet, sondern können auf Anfrage direkt erzeugt werden. Gleichzeitig nutzen viele Menschen KI-Chatbots inzwischen ähnlich wie Suchmaschinen, um Informationen zu recherchieren oder Fragen beantworten zu lassen. Umso problematischer wird es, wenn dabei historische Fakten verzerrt, problematische Inhalte unkritisch wiedergegeben oder extremistische Narrative ohne Einordnung ausgegeben werden. Der aktuelle Report von jugendschutz.net untersucht diese Entwicklung am Beispiel des KI-Chatbots Grok des Unternehmens xAI und zeigt, welche Herausforderungen daraus für den Jugendmedienschutz entstehen.

World Happiness Report 2026. Happiness and Social Media

Dass Social Media den Alltag vieler junger Menschen prägt, ist kaum noch überraschend. Offen bleibt jedoch, wie sich diese Nutzung auf das Wohlbefinden auswirkt – und ob mehr Nutzung automatisch auch mehr Zufriedenheit bedeutet. Der World Happiness Report 2026 geht dieser Frage nach und bündelt internationale Daten zum Zusammenhang von Social Media und Lebenszufriedenheit. Ein zentrales Ergebnis: Die Beziehung zwischen Social Media und Wohlbefinden ist nicht eindeutig, sondern stark abhängig davon, wie und wie viel genutzt wird. Besonders deutlich wird das beim Blick auf die Nutzungsdauer. Geringe Nutzung geht häufig mit höherer Lebenszufriedenheit einher, während sehr intensive Nutzung eher mit niedrigeren Werten verbunden ist.

#FollowMe?! Social Media, Influencing und Verantwortung

Social Media gehört längst zum Alltag von Kindern und Jugendlichen. Plattformen wie Instagram, TikTok oder Snapchat sind nicht nur Orte für Austausch und Unterhaltung, sondern auch zentrale Informationsquellen. Genau hier setzt der aktuelle „Jugendschutz- und Medienkompetenzbericht“ der Medienanstalten an und bündelt Perspektiven zu Influencing, Meinungsbildung und Verantwortung im digitalen Raum. Der Bericht macht deutlich, dass sich die Rolle Sozialer Medien in den letzten Jahren stark verändert hat. Inhalte werden nicht mehr nur aktiv gesucht, sondern algorithmisch ausgespielt. Gerade junge Nutzer:innen stoßen dadurch oft ungeplant auf politische, gesellschaftliche oder werbliche Inhalte. Gleichzeitig verschwimmen die Grenzen zwischen Information, Meinung und Unterhaltung zunehmend.