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Es war einmal im Netz…

Online-Escape-Room: Grundlagen zu Cybermobbing und Fake News
Was haben Hänsel und Gretel, Rapunzel oder Rumpelstilzchen mit Cybermobbing, Fake News und Datenschutz zu tun? Im Online-Escape-Room „Es war einmal im Netz …“ werden bekannte Märchenfiguren in eine digitale Gegenwart versetzt. Das browserbasierte Spiel ist Teil des Projekts „Bitte Was?! Kontern gegen Fake und Hass“ des Landesmedienzentrums Baden-Württemberg (LMZ) und verbindet dabei Rätsel mit verschiedenen Themen rund um Kommunikation und Verhalten im Netz. Ziel ist es unter anderem, eine respektvolle Kommunikation in Sozialen Netzwerken zu thematisieren und gleichzeitig für die Bedeutung dieser Fragen für das gesellschaftliche Miteinander und die Demokratie zu sensibilisieren.

DilemmaX

Was wiegt schwerer: die Entlastung einer Familie oder das Wohlergehen eines Tieres? Die Chance auf einen internationalen Schüleraustausch oder die Folgen für Klima und Umwelt? Der jederzeit verfügbare Zuspruch einer Künstlichen Intelligenz (KI) oder eine Freundschaft, in der Konflikte ausgehalten werden müssen? Das browserbasierte Spiel DilemmaX stellt Jugendliche vor Entscheidungen, bei denen es keine Lösung ohne Nachteile gibt. Dabei führen die drei interaktiven Geschichten in unterschiedliche moralische Konflikte und machen sichtbar, welche Argumente, Werte und möglichen Konsequenzen die Spielenden bei ihrer Entscheidung besonders stark gewichten.

Integration von KI-Anwendungen in Suchmaschinen

Wer eine Frage googelt, bekommt längst nicht mehr zwangsläufig eine Liste mit Links präsentiert. Immer häufiger steht bereits über den eigentlichen Suchergebnissen eine von Künstlicher Intelligenz (KI) formulierte Antwort. Auch KI-Chatbots greifen inzwischen auf aktuelle Informationen aus dem Netz zu und übernehmen damit Funktionen klassischer Suchmaschinen. Was für Nutzer:innen bequem ist, verändert jedoch grundlegend, wie Informationen im Internet gefunden, ausgewählt und sichtbar gemacht werden. Das vorliegende Rechtsgutachten „Integration von KI-Anwendungen in Suchmaschinen – Eine medienrechtliche und regulatorische Einordnung“ untersucht, welche rechtlichen Fragen mit dieser Entwicklung verbunden sind und wo bestehende Regelungen an ihre Grenzen geraten.

Kompetenznetzwerk KI und Alter

Künstliche Intelligenz (KI) begegnet Menschen längst nicht mehr nur in technischen Fachdebatten. Sie steckt unter anderem in Suchmaschinen, Navigationssystemen, Gesundheitsanwendungen, Behördenportalen und Kommunikationsdiensten. Doch nicht alle Menschen haben gleichermaßen Zugang zu verständlichen Informationen oder die Möglichkeit, neue Anwendungen selbst auszuprobieren. Das Kompetenznetzwerk KI & Alter, kurz KoKIA, setzt deshalb gezielt bei den Erfahrungen, Fragen und Bedürfnissen älterer Menschen an. KoKIA ist eine bundesweite Plattform der BAGSO – Bundesarbeitsgemeinschaft der Seniorenorganisationen e. V.

Recht am eigenen Bild

Das Klassenfoto landet auf der Schulhomepage, ein Schnappschuss von der Party wird in der Messenger-Gruppe geteilt und im Hintergrund eines Videos sind plötzlich Personen zu sehen, die gar nicht aufgenommen werden wollten. Dass mit jeder Aufnahme auch Persönlichkeitsrechte berührt werden können, gerät dabei schnell aus dem Blick. Die Broschüre „Recht am eigenen Bild – Tipps, Tricks und Klicks“ der Bayerischen Landeszentrale für neue Medien (BLM) erklärt, welche Regeln beim Fotografieren, Filmen und Veröffentlichen gelten.

Stationenlernen zum Thema Desinformation

Ob eine Nachricht glaubwürdig ist, entscheidet sich nicht immer auf den ersten Blick. Reißerische Überschriften, manipulierte Bilder oder aus dem Zusammenhang gerissene Zahlen können selbst dann überzeugend wirken, wenn sie eine falsche Botschaft vermitteln. Mit dem „Stationenlernen zum Thema Desinformation“ stellt die Landesanstalt für Medien NRW ein umfangreiches Unterrichtskonzept bereit, das Jugendliche für solche Manipulationsversuche sensibilisiert. Das Material richtet sich an Schüler:innen zwischen 12 und 16 Jahren in den Klassenstufen sieben bis zehn und kann grundsätzlich in unterschiedlichen Unterrichtsfächern eingesetzt werden. Für die Durchführung ist mindestens eine Doppelstunde vorgesehen, das Konzept lässt sich jedoch auf mehrere Unterrichtsstunden ausweiten.