Clearingstelle Medienkompetenz der Deutschen Bischofskonferenz an der KH Mainz
 
Schlagwort: <span>Medienbildung</span>

Bildungspartnerschaften zwischen Schule und außerschulischen Akteuren der Medienbildung

Spätestens seit der Coronavirus-Pandemie stehen digitale Bildung und die Förderung von Medienkompetenz in der Schule hoch im Kurs. Dabei geht es darum, die Potenziale von Medien für das Lernen und Lehren, wie zum Beispiel die Möglichkeiten des zeit-, orts- und institutionsunabhängigen Lernens, in den Fokus zu bringen. Neben Lehrkräften sind es zahlreiche bundesweite, landesweite und regionale Initiativen, Institutionen und Vereine der außerschulischen Bildung, die ihre Erfahrungen aktiv in den Lernraum Schule einbringen.

Automatisierte Entscheidungssysteme und Diskriminierung

Wenn Personen im Netz diskriminiert werden, fällt das nicht immer gleich auf. Doch hinter einer scheinbar zufälligen Handlung oder Aussortierung stecken oftmals sogenannte automatisierte Entscheidungssysteme. Ein solches System könnte zum Beispiel verwendet werden, um aus einer großen Anzahl Bewerber:innen für eine Wohnung eine Liste mit Kandidat:innen zu filtern, die bestimmten Kriterien entsprechen. Doch genau hierbei besteht die Gefahr der Diskriminierung, wie die vorliegende Broschüre von AlgorithmWatch zeigt.

Bitte was?! Kontern gegen Fake und Hass

Hate Speech und Fake News gehören mittlerweile zu den bekanntesten Online-Risiken. Davon betroffen sind Nutzer:innen verschiedener Social-Media-Plattformen und damit vor allem Jugendliche und junge Erwachsene. So begegnen Jugendliche im Netz regelmäßig Fake News und Hatespeech – je älter sie werden, desto häufiger. Auf bei Jugendlichen beliebten Plattformen wie Instagram, TikTok, YouTube und WhatsApp stoßen sie außerdem auch auf hasserfüllte Kommentare. Umso wichtiger ist es deshalb, ihnen Materialien an die Hand zu geben und ihre medialen Kompetenzen zu stärken.

Fake-News-Bingo

Fake News – wer kennt den Begriff mittlerweile nicht? Spätestens seit Beginn der Corona-Pandemie ist er in aller Munde. Und was der aktuelle Trend vermuten lässt, spiegelt sich längst in zahlreichen Studien wider. So begegnen Jugendliche im Netz regelmäßig Fake News– je älter sie werden, desto häufiger. Das vorliegende Fake-News-Bingo von saferinternet.at bringt Kindern und Jugendlichen das Thema Fake News spielerisch näher.

Kauffunktionen in Social Media

Immer mehr Social-Media-Dienste wie Facebook, Instagram, TikTok und Co. bieten Kauffunktionen an, über die Nutzer:innen vor allem ihre Lieblings-Creator:innen finanziell unterstützen oder zusätzliche Funktionen freischalten können. Bei einer Recherche von jugendschutz.net zeigte sich, dass vor allem bei der Umsetzung der Vorsorgemaßnahmen Verbesserungsbedarf besteht.

Geschichtsbilder in rechtsextremer Onlinepropaganda

Im Report von jugendschutz.net geht es um die Instrumentalisierung von historischen Ereignissen zur Verbreitung von rechtsextremem Gedankengut. Zielgruppe der betrachteten Inhalte sind Menschen in der Identitätsfindung, wie Kinder und Jugendliche es sind. Indem sie explizit auf die bei Jugendlichen laufenden Identitätsentwicklungsprozesse abzielen, sollen Zugehörigkeits- und Abgrenzungsbestrebungen in rechtsextreme Richtungen gelenkt werden. Der Report bietet Hintergrundwissen zu Sharepics und anderen Internetphänomenen, die jenes Gedankengut implizit und explizit verbreiten.