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#Pingtok, #TripTok & Co

Große Pupillen, blinkende Lichter, Musik und Partyästhetik: Inhalte rund um Drogenkonsum tauchen auf TikTok längst nicht mehr nur vereinzelt auf. Unter Begriffen wie „#PingTok“ oder „#TripTok“ verbreiten sich Videos, in denen Rauschzustände dokumentiert, Substanzen verharmlost oder Drogenerfahrungen humorvoll inszeniert werden. Der aktuelle Report von jugendschutz.net zeigt, wie sichtbar solche Inhalte inzwischen auf der Plattform geworden sind.Im Mittelpunkt stehen dabei Videos zu Substanzen wie Ketamin, MDMA, Cannabis oder Kokain. Konsum wird häufig ästhetisiert und mit Freiheit, Gemeinschaft oder Partykultur verbunden.

KI spielerisch durchschauen. Künstliche Intelligenz in der Jugendarbeit

Künstliche Intelligenz (KI) ist längst kein Zukunftsthema mehr. Sie ist Teil des Alltags, in Schule, Freizeit und Kommunikation. Jugendliche nutzen KI, um Hausaufgaben zu lösen, Texte zu schreiben oder sich schnell Informationen zu beschaffen. Gleichzeitig greifen auch Fachkräfte zunehmend darauf zurück, etwa für Organisation, Planung oder Kommunikation. Die vorliegende Handreichung des JFF – Institut für Medienpädagogik in Forschung und Praxis zeigt, dass diese Entwicklung nicht nur neue Möglichkeiten eröffnet, sondern auch konkrete Anforderungen an die pädagogische Praxis stellt. Im Zentrum steht dabei eine grundlegende Frage: Wie kann KI nicht nur genutzt, sondern auch verstanden und reflektiert werden?

Zwischen Wertschätzung und Widerstand

Wer durch TikTok scrollt, merkt schnell: Die Inhalte wirken oft erstaunlich passend. Ein Video reiht sich ans nächste, vieles scheint genau den eigenen Interessen zu entsprechen. Gleichzeitig bleibt meist unklar, warum genau diese Inhalte auftauchen und wie viel Einfluss man selbst darauf hat. Die vorliegende Studie „Zwischen Wertschätzung und Widerstand: Algorithmische Kompetenz junger Menschen am Beispiel der Kurzvideoplattform TikTok“ des Leibniz-Institut für Medienforschung | Hans-Bredow-Institut (HBI) geht genau dieser Frage nach. Im Mittelpunkt steht, wie junge Menschen zwischen 16 und 24 Jahren algorithmische Empfehlungssysteme wahrnehmen, nutzen und einordnen.

Wie spreche ich mit Kindern und Jugendlichen über Pornografie?

Pornografie ist für viele Kinder und Jugendliche kein Randthema mehr, sondern Teil ihrer Medienumgebung. Der erste Kontakt passiert oft nicht geplant, sondern nebenbei, etwa über das Smartphone, in Gruppenchats oder durch Inhalte, die weitergeschickt werden. Gleichzeitig bleibt das Thema in Familien und im pädagogischen Alltag häufig ausgespart. Genau an diesem Punkt setzt die vorliegende Broschüre von Seven, der Fachstelle für sexuelle Verantwortung und Entwicklung unter der Trägerschaft von männer.ch an.

Generative KI aus Sicht von Jugendlichen: Eine qualitative Studie im Rahmen des Projekts „EU Kids Online“

Generative Künstliche Intelligenzen (KI) wie etwa ChatGPT sind für viele Jugendliche längst Teil ihres Alltags geworden. Sie werden für Hausaufgaben genutzt, zum Nachfragen, zum Schreiben von Texten oder einfach, um sich Dinge erklären zu lassen. Die vorliegende Studie von Kira Thiel, Claudia Lampert und Eleysa Memis zeigt, wie selbstverständlich diese Nutzung inzwischen ist und wie unterschiedlich Jugendliche damit umgehen. Die qualitative Studie wurde im Rahmen des Projekts „EU Kids Online“ durchgeführt und vom Hans-Bredow-Institut in Hamburg veröffentlicht. Grundlage sind Interviews mit Jugendlichen zwischen 13 und 18 Jahren, die Einblicke in ihre Erfahrungen, Einschätzungen und Nutzungsweisen geben.

Demokratie braucht Medienbildung!

Desinformationen sind keine neuen Phänome, aber ihre Verbreitung hat sich mit digitalen Plattformen deutlich verändert. Inhalte können schnell erstellt, emotional aufgeladen verbreitet und von vielen Menschen gleichzeitig weitergegeben werden. Die vorliegende Handreichung „Demokratie braucht Medienbildung!“ der Bertelsmann Stiftung, der Stadtbibliothek Gütersloh und des Deutschen Bibliotheksverbands greift diese Entwicklungen auf und zeigt, welche Rolle Medienbildung im Umgang mit Desinformation spielen kann.