Kategorie: <span>Erzieher:innen</span>

Unsere Regeln für den Klassenchat mit Unterrichtseinheit

Smartphones sind in der heutigen Zeit nicht mehr aus dem alltäglichen Leben wegzudenken, auch nicht aus dem von Kindern bzw. Jugendlichen. So besitzen viele von ihnen bereits ab der fünften oder sechsten Klasse ein Smartphone. Mit der Nutzung geht meist auch der Austausch über verschiedene Instant-Messenger-Dienste wie etwa WhatsApp oder Signal einher. Eine zentrale Funktion dieser Dienste ist der Gruppenchat. Fast jede Klasse hat inzwischen einen solchen. Ist die Klasse neu, so dauert es nicht lange, bis ein entsprechender Chat erstellt wird. Doch der Gruppenchat innerhalb einer Klasse bringt auch Probleme mit sich. Neben Cybermobbing, Beleidigungen und rechtsextremen Inhalten können auch die Verbreitung manipulierter Bilder, diskriminierende Äußerungen oder eine übermäßige Anzahl an Nachrichten zu Konflikten und Überforderung führen. Aus diesem Grund ist es wichtiger denn je, in jeder Klasse klare Regeln für den Klassenchat aufzustellen und einen respektvollen Umgang miteinander zu fördern.

Klick & Klar: Was ist im Internet erlaubt?

Ein Foto von Freund in die WhatsApp-Gruppe schicken, eine gemeine Nachricht beantworten oder etwas in einem Onlinespiel kaufen: Was im Internet mit wenigen Klicks möglich ist, ist nicht automatisch auch erlaubt. Gerade jüngere Kinder können häufig noch nicht einschätzen, welche Regeln im digitalen Raum gelten und wann sie vorsichtig sein sollten. Das interaktive Quiz „Klick & Klar: Was ist im Internet erlaubt?“ von Saferinternet.at greift typische Situationen aus dem digitalen Alltag von Kindern im Grundschulalter auf und vermittelt auf spielerische Weise grundlegende Regeln für einen sicheren und verantwortungsvollen Umgang mit dem Internet.

Cœur fondant

Ein gefährliches Ungetüm, ein verschneiter Wald und ein kleiner Maulwurf, der sich von nichts und niemandem einschüchtern lässt. Was zunächst nach einer klassischen Abenteuergeschichte klingt, entpuppt sich schnell als eine Geschichte über Vorurteile, Freundschaft und die Frage, wie sehr wir uns von unserem ersten Eindruck täuschen lassen. Genau damit beschäftigt sich der elfminütige Animationsfilm „Cœur fondant“ von Benoît Chieux aus dem Jahr 2019. Das Filmbildungsportal kinofenster.de stellt den Kurzfilm zusammen mit einer Filmbesprechung und begleitenden Unterrichtsmaterialien zur Verfügung, die sich insbesondere für den Einsatz in der Grundschule eignen.Der Film selbst kann kostenlos über die Mediathek der Bundeszentrale für politische Bildung (bpb) angeschaut werden.

Cyber-Mobbing: Wenn Kinder online gemobbt werden

Ein verletzender Kommentar, ein weitergeleitetes Foto oder eine abwertende Nachricht können sich innerhalb kurzer Zeit über Messenger, Soziale Netzwerke oder Gruppenchats verbreiten. Für Betroffene endet die Situation dabei häufig nicht mit dem Verlassen des Schulhofs oder des Vereins, denn digitale Angriffe erreichen sie auch zu Hause. Der vorliegende Ratgeber von klicksafe und der Medienanstalt Rheinland-Pfalz „Cyber-Mobbing: Wenn Kinder online gemobbt werden. Warnsignale erkennen und richtig reagieren“ greift diese Besonderheiten auf und unterstützt Eltern und Pädagog:innen dabei, Cyber-Mobbing früh zu erkennen, angemessen darauf zu reagieren und Kinder im Umgang mit digitalen Konflikten zu stärken. Neben möglichen Warnsignalen und Maßnahmen zur Prävention thematisiert die Broschüre auch konkrete Handlungsschritte im Ernstfall, rechtliche Möglichkeiten sowie Beratungs- und Meldestellen.

Lernangebot und Medien zur Filmbildung

Filme sind längst nicht nur Gegenstand des Deutschunterrichts. Auch wenn es um Medienbildung, gesellschaftliche Themen oder die eigene Produktion audiovisueller Inhalte geht, spielen sie eine wichtige Rolle. Dabei reicht Filmbildung von der Analyse einzelner Gestaltungsmittel bis hin zur Frage, wie Filme Geschichten erzählen und welche Wirkung Bild, Ton oder Schnitt entfalten können. Das Landesmedienzentrum Baden-Württemberg (LMZ) bündelt auf seiner Themenseite „Lernangebote und Medien zur Filmbildung“ verschiedene Materialien, Projekte und Weiterbildungsangebote rund um diese Themen.

Leitfaden zur Erstellung von Medienkonzepten für Einrichtungen der außerschulischen Jugendarbeit

Ein Videoprojekt am Nachmittag, gemeinsame Spielrunden oder Gespräche über Erlebnisse in sozialen Netzwerken, Medienbildung findet in der außerschulischen Jugendarbeit an vielen Stellen statt. Damit verbunden sind Fragen nach pädagogischen Zielen, dem Umgang mit Medien und den Voraussetzungen innerhalb der Einrichtung. Ein Medienkonzept kann dabei helfen, bestehende Angebote und unterschiedliche Vorstellungen zusammenzuführen und eine gemeinsame Grundlage für die weitere Arbeit zu schaffen. Unterstützung bietet dabei der vorliegende „Leitfaden zur Erstellung von Medienkonzepten für Einrichtungen der außerschulischen Jugendarbeit“ des Landesfachverbands Medienbildung Brandenburg e. V.