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Suizidale Inhalte im Netz

Suizidale Inhalte sind in Sozialen Netzwerken nicht nur leicht auffindbar, sondern können sich durch Plattformmechanismen auch schnell verbreiten und verdichten. Gerade für Kinder und Jugendliche kann das problematisch werden, wenn Beiträge Suizid romantisieren, ästhetisieren oder sogar konkrete Ankündigungen enthalten. Der vorliegende Report von jugendschutz.net nimmt deshalb Entwicklungen im Netz genauer in den Blick und zeigt, mit welchen neuen Formen und Verbreitungsstrategien der Jugendmedienschutz konfrontiert ist. Dabei wird deutlich, dass entsprechende Inhalte nicht isoliert betrachtet werden können, denn neben den eigentlichen Postings spielen ebenso Kommentarspalten, Sounds, Codes und Empfehlungsalgorithmen eine wichtige Rolle.

Katzenvideos, Memes und Influencer — Social Media im Kinder- und Familienalltag

in eigenes Profil, regelmäßige Posts und endlose Chats? Bei Kindern im Kita- und Grundschulalter sieht Social Media meist noch ganz anders aus. Häufig beginnt die Nutzung mit einzelnen Videos, die über das Familien-Tablet, den Smart-TV oder das Smartphone der Eltern angesehen werden. Wie diese ersten Erfahrungen in den Familienalltag eingebunden sind, untersucht das Forschungsgutachten „Katzenvideos, Memes und Influencer – Social Media im Kinder- und Familienalltag“. Die Studie entstand im Auftrag der Bayerischen Landeszentrale für neue Medien (BLM) und wurde von Prof. Dr. Jeffrey Wimmer und Dr. Moritz Schweiger von der Universität Augsburg durchgeführt. Im Mittelpunkt stehen Kinder zwischen drei und zehn Jahren sowie die Frage, welche Inhalte sie nutzen, wie Eltern den Zugang regeln und welche Chancen und Schwierigkeiten Familien wahrnehmen.

Frauenverachtender Trend „Junkofication“

Ein vermeintlich absurder Clip, eine Anspielung auf ein Videospiel oder ein Meme, dessen Bedeutung sich nicht sofort erschließt, Frauenverachtende Inhalte treten in Sozialen Medien nicht immer offen als solche auf. Häufig verstecken sie sich hinter Ironie, Insider-Witzen und popkulturellen Bezügen. Der aktuelle Report „Frauenverachtender Trend Junkofication“ von jugendschutz.net zeigt am Beispiel eines vor allem auf TikTok verbreiteten Trends, wie die Verhöhnung eines realen Gewaltopfers aus extremistischen Online-Nischen auf reichweitenstarke Plattformen gelangt. Dabei werden sexualisierte Gewalt verharmlost, die Betroffene verspottet und frauenfeindliche Weltbilder als schwarzer Humor getarnt.

Reuters Institute Digital News Report 2026 – Ergebnisse für Deutschland

Nachrichten sind jederzeit verfügbar und erreichen Menschen heute über Fernsehen, Nachrichtenportale, Soziale Netzwerke oder Messenger. Gleichzeitig wächst bei vielen das Bedürfnis, sich bewusst von aktuellen Meldungen zurückzuziehen. Der vorliegende „Reuters Institute Digital News Report 2026 – Ergebnisse für Deutschland“, herausgegeben vom Leibniz-Institut für Medienforschung | Hans-Bredow-Institut (HBI) als deutscher Teil der internationalen Reuters-Institute-Studie, untersucht, wie Menschen in Deutschland Nachrichten nutzen, welchen Quellen sie vertrauen und welche Rolle Soziale Medien, KI und Newsfluencer:innen dabei spielen.

Zwischen Fortnite, TikTok und ChatGPT: Mediennutzung, Risiken und neue Nutzungstrends bei Kindern und Jugendlichen in Deutschland

Der Blick aufs Handy dauert oft nur ein paar Sekunden. Ein kurzes Video, ein neuer Clip, schnell noch eine Nachricht beantworten und plötzlich ist eine Stunde vergangen. Für viele Kinder und Jugendliche gehören TikTok, YouTube, Gaming oder ChatGPT selbstverständlich zum Alltag. Die vorliegende Mediensuchtstudie 2025/2026 im Auftrag der DAK Gesundheit zeigt jedoch, wie stark sich digitale Mediennutzung inzwischen ausweitet und wo daraus problematische Nutzungsmuster entstehen können. Die vom Deutschen Zentrum für Suchtfragen des Kindes- und Jugendalters (DZSKJ) am Universitätsklinikum Hamburg-Eppendorf durchgeführte Langzeitstudie untersucht seit 2019 das Mediennutzungsverhalten von Kindern und Jugendlichen in Deutschland. Im Fokus stehen digitale Spiele, soziale Medien, Online-Videos sowie erstmals auch generative KI-Chatbots wie ChatGPT oder Meta AI.

Youth Panel Guide

Zwischen endlosem Scrollen, Gruppenchats, Desinformation und KI bewegen sich Jugendliche heute täglich durch digitale Räume, die gleichzeitig unterhalten, informieren und belasten können. Viele der Probleme, über die Erwachsene sprechen, kennen junge Menschen längst aus ihrem Alltag, oft sehr konkret und unmittelbar. Genau dort setzt der vorliegende Youth Panel Guide von klicksafe an. Besonders ist dabei die Perspektive. Denn der Ratgeber wurde vom klicksafe Youth Panel entwickelt und richtet sich direkt an Jugendliche. Im Mittelpunkt stehen Erfahrungen, Beobachtungen und Tipps von jungen Menschen selbst. Dadurch wirkt der Guide deutlich näher an der Lebensrealität digitaler Mediennutzung als viele klassische Informationsmaterialien.