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Zwischen Wertschätzung und Widerstand

Wer durch TikTok scrollt, merkt schnell: Die Inhalte wirken oft erstaunlich passend. Ein Video reiht sich ans nächste, vieles scheint genau den eigenen Interessen zu entsprechen. Gleichzeitig bleibt meist unklar, warum genau diese Inhalte auftauchen und wie viel Einfluss man selbst darauf hat. Die vorliegende Studie „Zwischen Wertschätzung und Widerstand: Algorithmische Kompetenz junger Menschen am Beispiel der Kurzvideoplattform TikTok“ des Leibniz-Institut für Medienforschung | Hans-Bredow-Institut (HBI) geht genau dieser Frage nach. Im Mittelpunkt steht, wie junge Menschen zwischen 16 und 24 Jahren algorithmische Empfehlungssysteme wahrnehmen, nutzen und einordnen.

#FollowMe?! Social Media, Influencing und Verantwortung

Social Media gehört längst zum Alltag von Kindern und Jugendlichen. Plattformen wie Instagram, TikTok oder Snapchat sind nicht nur Orte für Austausch und Unterhaltung, sondern auch zentrale Informationsquellen. Genau hier setzt der aktuelle „Jugendschutz- und Medienkompetenzbericht“ der Medienanstalten an und bündelt Perspektiven zu Influencing, Meinungsbildung und Verantwortung im digitalen Raum. Der Bericht macht deutlich, dass sich die Rolle Sozialer Medien in den letzten Jahren stark verändert hat. Inhalte werden nicht mehr nur aktiv gesucht, sondern algorithmisch ausgespielt. Gerade junge Nutzer:innen stoßen dadurch oft ungeplant auf politische, gesellschaftliche oder werbliche Inhalte. Gleichzeitig verschwimmen die Grenzen zwischen Information, Meinung und Unterhaltung zunehmend.

Mapping News Creators and Influencers in Social and Video Networks

Nachrichten werden längst nicht mehr ausschließlich über klassische Medien konsumiert. Viele Menschen begegnen aktuellen Themen heute zuerst auf Plattformen wie YouTube, TikTok oder Instagram. Und das auch häufig vermittelt durch einzelne Persönlichkeiten statt durch traditionelle Redaktionen. Eine aktuelle Untersuchung des Reuters Institute for the Study of Journalism nimmt genau dieses Phänomen in den Blick und analysiert, welche Rolle sogenannte News-Creator:innen und Influencer:innen im digitalen Nachrichtenökosystem spielen.

Meinungsblasen und Extremismus auf TikTok

Kurze Videos, Trendsounds und eine endlose Abfolge neuer Inhalte machen TikTok für viele Jugendliche zu einer der beliebtesten und wichtigsten Plattformen im digitalen Alltag. Neben Unterhaltung wird der Dienst zunehmend auch zur Informationsquelle über gesellschaftliche und politische Themen. Genau hier setzt der aktuelle Report von jugendschutz.net an. Er untersucht, wie Meinungsblasen, Desinformation und extremistische Inhalte auf TikTok entstehen und welche Risiken sich daraus insbesondere für junge Nutzer:innen ergeben.

Das Gesetz über digitale Dienste (DSA) verstehen

Soziale Netzwerke, Spieleplattformen und Videodienste gehören für Kinder und Jugendliche selbstverständlich zum Alltag. Gleichzeitig entstehen dort Risiken wie problematische Inhalte, Kontaktaufnahme durch Fremde oder kommerzielle Beeinflussung. Mit dem Gesetz über digitale Dienste (Digital Services Act, DSA) hat die Europäische Union Regeln geschaffen, die Online-Plattformen stärker in die Verantwortung nehmen sollen. Die vorliegende Broschüre der Europäische Kommission Generaldirektion für Kommunikationsnetze, Inhalte und Technologie erklärt diese Vorgaben kindgerecht und macht sichtbar, was sie für junge Nutzer:innen bedeuten.

Quelle: Vertrau mir

Heutzutage begegnen uns täglich Schlagzeilen, Stories und Clips, die Emotionen auslösen, etwa Angst, Wut, Empörung oder Misstrauen. Doch längst nicht alles, was glaubhaft aussieht, basiert auf verlässlichen Informationen. Genau hier setzt die vorliegende Kampagne an. Denn sie macht sichtbar, wie Desinformationen und Fake News funktionieren, welche Mechanismen dahinterstehen und wie junge Menschen wie Erwachsene lernen können, Manipulation im Netz zu erkennen und kritisch zu hinterfragen.