Schlagwort: <span>Digitales Wohlbefinden</span>

JIMplus 2026

Einen „guten Algorithmus“ müsse man sich erst einmal „züchten“, sagt eine 17-jährige Teilnehmerin der JIMplus-Studie 2026. Der Satz zeigt, wie selbstverständlich Jugendliche über Plattformlogiken, Feeds und ihre eigene Mediennutzung nachdenken. Genau diese Perspektive steht im Mittelpunkt der Sonderstudie „JIMplus 2026. Digitales Wohlbefinden von Jugendlichen in Deutschland“ des Medienpädagogischen Forschungsverbunds Südwest (mpfs). Sie fragt nicht nur danach, welche Angebote Jugendliche nutzen, sondern vor allem danach, was ihnen im digitalen Alltag guttut, was sie beschäftigt und wie sie selbst mit belastenden Erfahrungen umgehen.

World Happiness Report 2026. Happiness and Social Media

Dass Social Media den Alltag vieler junger Menschen prägt, ist kaum noch überraschend. Offen bleibt jedoch, wie sich diese Nutzung auf das Wohlbefinden auswirkt – und ob mehr Nutzung automatisch auch mehr Zufriedenheit bedeutet. Der World Happiness Report 2026 geht dieser Frage nach und bündelt internationale Daten zum Zusammenhang von Social Media und Lebenszufriedenheit. Ein zentrales Ergebnis: Die Beziehung zwischen Social Media und Wohlbefinden ist nicht eindeutig, sondern stark abhängig davon, wie und wie viel genutzt wird. Besonders deutlich wird das beim Blick auf die Nutzungsdauer. Geringe Nutzung geht häufig mit höherer Lebenszufriedenheit einher, während sehr intensive Nutzung eher mit niedrigeren Werten verbunden ist.

#AUSzeit – Digital Detox Challenge

Die digitalen Medien bieten unzählige Chancen und Möglichkeiten. Information, Kommunikation, Unterhaltung – all das ist bei entsprechender Medienkompetenz unkompliziert möglich. Die Challenge von klicksafe zielt nicht darauf ab, generell auf digitale Medien zu verzichten, sondern regt mit praktischen Übungsblättern zu einem bewussten Umgang und zum digitalen Wohlbefinden an.