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Erfahrung von Kindern und Jugendlichen mit Sexting und Pornos – Befragung 2025

Erfahrungen mit Pornografie und Sexting sind seit einigen Jahren fester Bestandteil der digitalen Lebenswelt vieler Kinder und Jugendlicher. Bereits frühere Befragungen haben gezeigt (Befragungswelle 2024, Befragungswelle 2023), dass entsprechende Inhalte häufig ungeplant wahrgenommen werden und mit Unsicherheiten, Neugier und teils auch Überforderung verbunden sind. Die aktuelle Studie setzt genau an diesen Ergebnissen an und bildet die bislang jüngste Befragungswelle einer fortlaufenden Untersuchungsreihe der Landesanstalt für Medien NRW. Sie ermöglicht es, Entwicklungen nachzuzeichnen und Veränderungen im Umgang mit pornografischen Inhalten und Sexting genauer einzuordnen. 

Quelle: Vertrau mir

Heutzutage begegnen uns täglich Schlagzeilen, Stories und Clips, die Emotionen auslösen, etwa Angst, Wut, Empörung oder Misstrauen. Doch längst nicht alles, was glaubhaft aussieht, basiert auf verlässlichen Informationen. Genau hier setzt die vorliegende Kampagne an. Denn sie macht sichtbar, wie Desinformationen und Fake News funktionieren, welche Mechanismen dahinterstehen und wie junge Menschen wie Erwachsene lernen können, Manipulation im Netz zu erkennen und kritisch zu hinterfragen.

Stopp Cybermobbing!

Für viele Kinder und Jugendliche endet der Schultag längst nicht mehr am Schultor. Chats, soziale Netzwerke und Gaming-Communities begleiten sie bis in den Abend hinein und damit auch Konflikte, die früher räumlich begrenzt waren. Cybermobbing macht keinen Feierabend, kennt keinen Rückzugsort und entfaltet seine Wirkung oft im Verborgenen. Die vorliegende Broschüre von klicksafe richtet sich genau an diese Realität und bietet Eltern sowie pädagogischen Fachkräften Orientierung, wenn digitale Auseinandersetzungen eskalieren.

Stoppt Mobbing!

Mobbing beginnt oft unscheinbar: ein abwertender Kommentar, ein geteiltes Bild, Tuscheln auf dem Schulhof. Für viele Jugendliche gehört dieser Druck zum Alltag und doch fällt es ihnen schwer, über die dahinterliegenden Mechanismen zu sprechen. Genau hier setzt das interaktive Spiel „Stoppt Mobbing!“ an. Es wurde entwickelt, um Jugendlichen einen direkten Zugang zu den Dynamiken von Mobbing und Cybermobbing zu ermöglichen, ohne sie zu belehren oder mit reinen Fakten zu konfrontieren. Die deutsche Version des Spiels basiert auf dem französischen Serious Game „Stop la violence“, das von der Kinderrechtsbehörde Défenseur des droits entwickelt und anschließend von klicksafe für den Einsatz im deutschsprachigen Raum adaptiert. 

Digitale Grauzonen: Radikalisierungspotenziale von islamistischen Videos und Kommentarspalten

Manchmal zeigen sich die größten Risiken dort, wo auf den ersten Blick scheinbar nichts Gefährliches passiert. Genau in diesen Zwischenräumen, sog. Grauzonen, setzt die vorliegende Studie der Landesanstalt für Medien NRW an. Sie untersucht, wie islamistische Inhalte auf Social Media funktionieren, die nicht offen strafbar sind, aber dennoch eine Wirkung entfalten, die Jugendliche und junge Erwachsene in problematische Denkmuster führen kann. Die Analyse blickt tief in einen Bereich, der in der Präventionsarbeit bisher zu wenig Beachtung gefunden hat: Videos, die emotional aufgeladen, identitätsstiftend und rhetorisch geschickt verpackt sind und deren Wirkung sich oft erst in den Kommentarspalten zeigt.

How to sell democracy online (fast)

Politische Inhalte gehören längst zum digitalen Alltag junger Menschen – oft eingebettet zwischen Unterhaltung, Trends und persönlichen Stories. Genau hier setzt die aktuelle Studie „How to Sell Democracy Online (Fast)“ des Progressiven Zentrums e. V. an und zeigt, wie stark Social-Media-Plattformen wie Instagram und TikTok inzwischen das politische Meinungsbild prägen. Denn für viele Jugendliche sind sie der wichtigste Ort, an dem sie überhaupt mit Politik in Berührung kommen. Gleichzeitig offenbart sich ein Spannungsfeld: Während politische Informationen auf Kurzvideo-Plattformen allgegenwärtig sind, gelingt es moderat-demokratischen Akteur:innen bislang nur begrenzt, junge Nutzer:innen dort glaubwürdig und wirksam zu erreichen.