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#Kinder sind kein Content

Ein Foto vom ersten Schultag, ein kurzes Video aus dem Urlaub oder ein lustiger Moment am Esstisch; viele Familien teilen solche Aufnahmen ganz selbstverständlich über Messenger, Soziale Medien oder Cloud-Dienste. Was privat und harmlos wirkt, kann für Kinder jedoch langfristige Folgen haben. Denn jedes Bild hinterlässt digitale Spuren, über die Kinder oft nicht selbst entscheiden können. Und oft ist dabei nicht klar, wer die Inhalte tatsächlich sieht oder weiterverbreitet. Auch Jahre später können solche Aufnahmen noch auffindbar sein und das Kind in unangenehme Situationen bringen. Mit dem Flyer „#Kinder sind kein Content“ greift klicksafe genau dieses Thema auf und gibt Eltern konkrete Hinweise zum verantwortungsvollen Umgang mit Kinderbildern und -videos im Netz.

Medienpaket zur Cybersicherheit

Smartphones, Apps, Messenger und Online-Spiele gehören für viele Kinder und Jugendliche längst zum Alltag. Damit entstehen aber auch Fragen, die nicht nur technische, sondern auch medienpädagogische Bedeutung haben. Wie schützt man einen Account? Woran erkennt man betrügerische Nachrichten? Welche App-Berechtigungen sind wirklich nötig? Und was kann passieren, wenn persönliche Daten unbedacht weitergegeben werden? Das Bundesamt für Sicherheit in der Informationstechnik (BSI) setzt genau hier an und stellt mit dem Medienpaket „Cyber 1×1 – Digital verstehen. Sicher handeln.“ Materialien zur Cybersicherheit für Kinder und Jugendliche bereit.

klicksafe Clips zur Kampagne „KI and me. In künstlicher Beziehung“

Künstliche Intelligenz (KI) beantwortet Fragen, erstellt Texte und unterstützt bei alltäglichen Aufgaben. Gleichzeitig übernehmen KI-Systeme zunehmend Rollen, die weit über klassische Assistenzfunktionen hinausgehen. Sie geben Ratschläge, begleiten Menschen im Alltag oder werden als Gesprächspartner genutzt. Die neuen klicksafe-Clips der Kampagne „KI and me. In künstlicher Beziehung“ greifen diese Entwicklung auf und zeigen anhand kurzer Alltagssituationen, wie KI Entscheidungen und Beziehungen beeinflussen kann.

Grok: Hass und Extremismus-Content durch KI

Hassrede, Desinformation oder extremistische Inhalte werden meist mit Sozialen Netzwerken in Verbindung gebracht. Mit generativen KI-Systemen entsteht jedoch eine neue Situation. Denn die Inhalte werden nicht mehr nur gefunden oder weiterverbreitet, sondern können auf Anfrage direkt erzeugt werden. Gleichzeitig nutzen viele Menschen KI-Chatbots inzwischen ähnlich wie Suchmaschinen, um Informationen zu recherchieren oder Fragen beantworten zu lassen. Umso problematischer wird es, wenn dabei historische Fakten verzerrt, problematische Inhalte unkritisch wiedergegeben oder extremistische Narrative ohne Einordnung ausgegeben werden. Der aktuelle Report von jugendschutz.net untersucht diese Entwicklung am Beispiel des KI-Chatbots Grok des Unternehmens xAI und zeigt, welche Herausforderungen daraus für den Jugendmedienschutz entstehen.

Was ist Datenschutz?

Ein Passwort für das Tablet, ein Foto im Klassenchat, eine Suche im Internet: Datenschutz beginnt nicht erst bei komplizierten Gesetzen, sondern in vielen kleinen Momenten des Alltags. Genau hier setzen die vorliegende Unterrichtsmaterialien „Was ist Datenschutz?“ der Bundesbeauftragten für den Datenschutz und die Informationsfreiheit (BfDI) an. Sie machen sichtbar, welche Informationen über eine Person etwas aussagen und warum es wichtig ist, bewusst mit ihnen umzugehen.

Das kostenfreie Angebot richtet sich an die Klassenstufen 4 bis 7 und vermittelt grundlegendes Wissen rund um persönliche Daten, Privatsphäre und digitale Spuren. Entwickelt wurde das Material gemeinsam mit dem Carlsen Verlag.

Darstellung von Babys und Kleinkindern in monetarisierten Social-Media-Profilen

Fotos und Videos von Kindern gehören für viele Eltern inzwischen selbstverständlich zur eigenen Mediennutzung dazu. Sie werden in Familienchats geteilt, auf privaten Profilen veröffentlicht oder als Erinnerungen gespeichert. Anders verhält es sich jedoch, wenn Kinder regelmäßig auf öffentlich zugänglichen und kommerziell ausgerichteten Social-Media-Profilen erscheinen. Denn in diesem Fall werden private Einblicke in das Familienleben nicht nur mit anderen geteilt, sondern können auch Teil eines Geschäftsmodells werden. Genau hier setzt die Studie „Darstellung von Babys und Kleinkindern in monetarisierten Social-Media-Profilen“ des Hans-Bredow-Instituts an. Im Mittelpunkt steht die Frage, wie Babys und Kleinkinder im Alter von 0 bis 5 Jahren auf deutschsprachigen Familienprofilen bei Instagram, TikTok und YouTube dargestellt werden und welche rechtlichen sowie medienethischen Herausforderungen sich daraus ergeben.