Clearingstelle Medienkompetenz der Deutschen Bischofskonferenz an der KH Mainz
 
Kategorie: <span>Erzieher:innen</span>

KI und Datenschutz – Unterrichtsmaterialien

Künstliche Intelligenz (KI) prägt längst den Alltag junger Menschen: Sprachassistenten, Social-Media-Feeds oder Bildgeneratoren sind nur einige Beispiele. Dabei bleibt oft unsichtbar, welche Daten verarbeitet werden und welche ethischen Fragen damit verbunden sind. Um Jugendlichen einen reflektierten Zugang zu diesem Thema zu ermöglichen, hat der Landesbeauftragte für Datenschutz und Informationsfreiheit Rheinland-Pfalz Unterrichtsmaterialien veröffentlicht, die auf dem Jugendportal YoungData frei verfügbar sind.

Digitale Technologien: leicht gemacht!

Digitale Technologien wirken auf viele zunächst komplex und abschreckend. Kabel, Codes, Bauteile, all das scheint ohne Vorerfahrung kaum zugänglich. Gerade in der Jugend(-sozial)arbeit stellt sich daher oft die Frage, wie Fachkräfte niedrigschwellige Angebote gestalten können, ohne selbst Expert:innen in Technik oder Informatik sein zu müssen. Die vorliegende Handreichung des JFF Instituts für Medienpädagogik in Forschung und Praxis zeigt, dass es nicht viel braucht, um Zugänge zu schaffen: Neugier, Offenheit und eine pädagogische Haltung reichen oft aus, um jungen Menschen kreative Entfaltung mit digitalen Werkzeugen zu ermöglichen.

Virtuelle Influencer:innen

Influencer:innen sind für viele Kinder und Jugendliche wichtige Orientierungspunkte in der digitalen Welt. Sie vermitteln Trends, prägen Schönheitsideale und beeinflussen das Konsumverhalten. Dabei zeichnen sie sich häufig durch Nahbarkeit und Authentizität aus. Doch was passiert, wenn diese vermeintlichen Vorbilder gar keine echten Menschen mehr sind, sondern vollständig computergeneriert? Virtuelle Influencer:innen sind auf dem Vormarsch: Sie treten in Sozialen Netzwerken auf, arbeiten mit bekannten Marken zusammen und wirken kaum oft von realen Personen unterscheidbar. Der vorliegende Report von jugendschutz.net nimmt diese Entwicklung in den Blick und beleuchtet, welche Herausforderungen und Risiken sich daraus insbesondere für junge Nutzer:innen ergeben.

KIM-Studie 2024

Nach dem Jubiläum der JIM-Studie vor zwei Jahren hat nun auch die KIM-Studie 2024 das erste Vierteljahrhundert geschafft. Seit 25 Jahren untersucht der Medienpädagogische Forschungsverbund Südwest (mpfs) den Medienumgang von Kindern zwischen 6 und 13 Jahren. Seit 2006 gibt es im Zweijahres-Rhythmus Daten zu Medienausstattung und Medienbesitz von Familien und Kindern, zu Freizeitaktivitäten und Mediennutzung im Tagesverlauf. Ein eigenes Kapitel ist in diesem Jahr dem Rückblick auf 25 Jahre und die Entwicklungen in den einzelnen Untersuchungsfeldern gewidmet.

Problematische Mediennutzung bei Kindern und Jugendlichen

Ob soziale Netzwerke, Videospiele oder Streaming-Plattformen – die Nutzung digitaler Medien beginnt oft früh und nimmt mit dem Jugendalter zu. Doch nicht selten gerät das Nutzungsverhalten aus dem Gleichgewicht. Die Langzeitstudie des Deutsches Zentrum für Suchtfragen des Kindes- und Jugendalters (DZSKJ) am Universitätsklinikum Hamburg-Eppendorf, durchgeführt im Auftrag der DAK-Gesundheit, untersucht seit 2019 die Entwicklung problematischer Mediennutzung bei 10- bis 17-Jährigen in Deutschland. Der aktuelle Ergebnisbericht zur siebten Erhebungswelle (Herbst 2024) zeigt: Auch nach der Pandemie bleibt das Thema hochrelevant.

Sharing ist not Caring

Das Teilen von Kinderbildern im Internet gehört für viele Familien zum Alltag. Ob stolz veröffentlichte Urlaubsfotos, witzige Alltagsszenen oder emotionale Familienmomente – oft ist der Schritt zum Post schnell gemacht. Doch was für Eltern ein liebevoller Einblick ins Familienleben ist, kann für Kinder zur dauerhaften Belastung werden. Die vorliegende Broschüre „Sharing is not Caring“ vom Deutschen Kinderhilfswerk e. V. widmet sich diesem Thema und macht deutlich, welche Risiken mit dem sogenannten „Sharenting“ verbunden sind und wie Eltern kindgerecht und verantwortungsvoll mit Kinderfotos umgehen können.