Clearingstelle Medienkompetenz der Deutschen Bischofskonferenz an der KH Mainz
 
Kategorie: <span>Multiplikator:innen</span>

Social Commerce

Kinder und Jugendliche bewegen sich heute selbstverständlich in Sozialen Medien und konsumieren, interagieren und gestalten Inhalte mit. Plattformen wie TikTok, Instagram oder YouTube sind dabei nicht nur Orte der Unterhaltung, sondern auch zunehmend von kommerziellen Interessen durchdrungen. Denn Werbung ist hier oft nicht mehr auf den ersten Blick erkennbar, sondern eng mit Content, Influencing und sozialer Teilhabe verwoben. Genau hier setzt die vorliegende Studie „Social Commerce“ von jugendschutz.net an, die im Auftrag der Kommission für Jugendmedienschutz (KJM) durchgeführt wurde.

Soziale Arbeit im #OnlineRealLife

Jugendarbeit findet längst nicht mehr nur auf dem Bolzplatz oder im Jugendzentrum statt, auch die digitalen Räume sind für viele junge Menschen ein zentraler Ort ihrer Lebenswelt. So kommunizieren sie über Messenger, vernetzen sich auf Social-Media-Plattformen wie Instagram, TikTok und Snapchat und verbringen einen Großteil ihrer Freizeit online. Besonders in diesen digitalen Räumen, in denen Identitätsfindung, Zugehörigkeit und soziale Orientierung im Vordergrund stehen, entstehen dabei auch Fragen, Konflikte und Unterstützungsbedarfe. Genau hier setzt das Konzept der Digital Streetwork an: als Form der aufsuchenden Jugendarbeit im Netz, die versucht, jungen Menschen genau dort zu begegnen, wo sie sich in der heutigen Zeit aufhalten.

LinkClips

In einer digitalen Welt, in der Kinder oft mit einer Flut an Inhalten konfrontiert sind, scheint es nicht immer leicht die richtigen Angebote und Beiträge für diese zu finden. Die Sammlung LinkClips von Seitenstark e.V., in Zusammenarbeit mit fragFINN, kann dabei helfen. Sie bietet eine verlässliche Orientierungshilfe dafür, welche digitalen Angebote für welche Situationen angemessen sind. Die Website bietet Kindern einen spielerischen, sicheren und zugleich pädagogisch wertvollen Zugang zur digitalen Welt.

Antiqua et nova

Seitens der Katholischen Kirche gibt es seit vielen Jahren immer wieder Stellungnahmen zu aktuellen Entwicklungen in der Digitalität. Das Thema KI spielt dabei in der Deutschen Bischofskonferenz und erst recht im Vatikan seit einigen Jahren durchaus eine große Rolle. Dabei stehen neben Fragen der theologischen Anthropologie immer ethische Fragen im Vordergrund – so auch in der jüngsten Veröffentlichung Antiqua et nova.

Digital im Alltag. Digitale und soziale Teilhabe fördern

Um digitale Lernerfahrungen für Menschen im höheren und hohen Alter in Pflegeeinrichtungen und Einrichtungen des Betreuten Wohnens anzuregen und zu ermöglichen, hat die am Projekt DiBiWohn beteiligte Stiftung MedienKompetenzforum Südwest (MKFS) den Methodenkoffer Digital im Alltag entwickelt. Er enthält 25 niedrigschwellige Methodenkarten, die an den Bedürfnissen und der Lebenswelt der Zielgruppe anknüpfen und für digital unerfahrene Menschen die Möglichkeiten digitaler Medien erlebbar machen.

DsiN Sicherheitsindex 2024

Deutschland sicher im Netz e.V. prüft und dokumentiert in den Veröffentlichungen des Sicherheitsindex die Entwicklungen der digitalen Sicherheit in Deutschland. Der Sicherheitsindex gilt dabei als eine repräsentative Studie und erscheint jährlich mit einer aktuellen Einschätzung und einem ausgewählten Fokusthema. Der Sicherheitsindex von DsiN ordnet die digitale Sicherheitslage der Internetnutzer:innen in Deutschland auf einer Skala von 0 bis 100 Punkten ein. Dabei spiegelt einer hoher Punktestand eine positive Sicherheitslage wieder.