Clearingstelle Medienkompetenz der Deutschen Bischofskonferenz an der KH Mainz
 
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Deepfake Detectives. Kannst Du den Deepfake erkennen?

Die Verbreitung von Künstlicher Intelligenz (KI) hat unseren digitalen Alltag grundlegend verändert. Insbesondere sog. Deepfakes (manipulierte Bilder, Videos oder Audiodateien) sind heute technisch so ausgereift, dass sie für Laien kaum noch zu erkennen sind. Was als unterhaltsame Spielerei begann, wird zunehmend zum Problem: Täuschend echte Inhalte können zur gezielten Desinformation, zur Manipulation oder zur Bloßstellung von Personen eingesetzt werden. Umso wichtiger ist es, insbesondere junge Menschen frühzeitig für die Gefahren solcher Technologien zu sensibilisieren.

SIM-Studie 2024. Senior*innen, Information, Medien

Die Menschen im höheren und vor allem im hohen Alter sind in unserer Gesellschaft besonders von der digitalen Spaltung betroffen. Aber auch vor ihnen macht der digitale Wandel nicht Halt. Die Ergebnisse der SIM-Studie 2024 (Senior*innen, Information, Medien) des Medienpädagogischen Forschungsverbunds Südwest (mpfs) zeigen, dass die digitale Teilhabe der älteren Generation im Vergleich zu den letzten Jahre deutlich zunimmt.

Selbstbestimmt im Netz

Unsere Welt digitalisiert sich immer mehr und es gibt kaum noch einen Lebensbereich, der nicht von Digitalität durchdrungen ist. Das bringt viele Vorteile und Möglichkeiten, birgt aber auch Risiken. Die Unterrichtsreihe „Selbstbestimmt im Netz“ der Heinrich-Böll-Stiftung nimmt Schüler:innen mit auf drei Lernreisen zu den Themen Fake News, Datenspuren und digitale Spiele und vermittelt ihnen wichtige Kompetenzen für die digitale Welt.

Handysektor Snacks

Ob Social Media, Datenschutz oder Fake News – Jugendliche bewegen sich täglich in digitalen Räumen, in denen Orientierung und kritisches Denken zunehmend gefragt sind. Gleichzeitig wird deutlich: Medienbildung wirkt besonders dann nachhaltig, wenn sie auf Augenhöhe stattfindet. Genau hier setzt das Snack-Format von Handysektor an. Die kompakten Unterrichtsmaterialien wurden speziell für den Peer-to-Peer-Einsatz entwickelt und ermöglichen es Jugendlichen, selbst medienpädagogische Impulse für ihre Mitschüler:innen zu setzen.

Lerneinheiten von Seitenstark für die Schule und andere Bildungsorte 

Digitale Medien sind für viele Kinder längst Alltag. Ob Videos, Suchmaschinen oder erste Chats – die digitale Welt beginnt früh, und mit ihr die Notwendigkeit, Kompetenzen für einen sicheren, reflektierten Umgang zu entwickeln. Die kostenlosen Lerneinheiten von Seitenstark richten sich an Kinder der Klassen vier bis sechs und bieten praxisnahe, kindgerechte Unterrichtsmaterialien zur Medienbildung – einsetzbar in Schule wie auch in der außerschulischen Bildungsarbeit.

Fake News und Social Bots im digitalen Zeitalter

Fake News und Social Bots sind keine neuen Phänomene – und doch aktueller denn je. Während die gezielte Verbreitung von Falschinformationen früher vor allem klassischen Medien vorbehalten war, können heute fast alle Menschen Inhalte veröffentlichen und viral verbreiten. In einer Zeit, in der Wahlen, gesellschaftlicher Zusammenhalt und öffentliche Debatten zunehmend durch digitale Meinungsmanipulation beeinflusst werden können, ist Medienkompetenz eine zentrale Voraussetzung für demokratisches Handeln. Das vorliegende Unterrichtsmaterial für die Sekundarstufe I bietet dafür seit seiner Veröffentlichung 2017 eine fundierte Grundlage – und hat bis heute nicht an Relevanz verloren.

Medienbildung leicht gemacht – Praxistipps für alle Zielgruppen

Medienbildung ist längst kein Nischenthema mehr, sondern eine zentrale gesellschaftliche Aufgabe – und das über alle Altersgruppen hinweg. Ob im Umgang mit Fake News, bei der Nutzung von Lern-Apps oder beim Verständnis von Datenschutz: Menschen aller Generationen benötigen heute Kompetenzen, um sicher, kritisch und kreativ mit digitalen Medien umzugehen. Die vorliegende Broschüre „Medienbildung leicht gemacht – Praxistipps für alle Zielgruppen“, herausgegeben vom Netzwerk Bibliothek Medienbildung, zeigt auf, wie auch Bibliotheken als offene und niedrigschwellige Lernorte diesen Bildungsauftrag wahrnehmen können.

SwipeAway

Hassrede, Verschwörungserzählungen und Fake News begegnen Jugendlichen täglich in sozialen Netzwerken – meist direkt auf ihren Smartphones. Mit dem interaktiven Spiel SwipeAway bietet die Amadeu Antonio Stiftung ein niedrigschwelliges Lernangebot, das genau dort ansetzt, wo junge Menschen diese Inhalte erleben: im Social-Media-Feed. Das kostenlose Serious Game richtet sich an Jugendliche ab 16 Jahren und möchte nicht nur aufklären, sondern auch zum aktiven Handeln gegen digitale Gewalt befähigen.