Schlagwort: <span>Social Media</span>

Quelle: Vertrau mir

Heutzutage begegnen uns täglich Schlagzeilen, Stories und Clips, die Emotionen auslösen, etwa Angst, Wut, Empörung oder Misstrauen. Doch längst nicht alles, was glaubhaft aussieht, basiert auf verlässlichen Informationen. Genau hier setzt die vorliegende Kampagne an. Denn sie macht sichtbar, wie Desinformationen und Fake News funktionieren, welche Mechanismen dahinterstehen und wie junge Menschen wie Erwachsene lernen können, Manipulation im Netz zu erkennen und kritisch zu hinterfragen.

Video Trends 2025

Videos prägen heute den Alltag vieler Menschen wie kaum ein anderes Medium. Beim Scrollen durch soziale Netzwerke, beim Einschalten des Fernsehers oder unterwegs auf dem Smartphone – überall begegnen uns Bewegtbilder in unterschiedlichsten Formen. Ob kurze Clips für zwischendurch, Serienabende auf dem Sofa oder Nachrichten im Hochkantformat,  Videoangebote begleiten den Tagesablauf und sind fest in Routinen verankert. Die vorliegende Studie „Video Trends 2025“ zeigt eindrücklich, wie stark sich diese Nutzung in den vergangenen Jahren verändert hat, welche Formate besonders prägend sind und wie sich Videoangebote in ein zunehmend vielfältiges Medienökosystem einfügen. Gleichzeitig wird deutlich, dass sich die Rolle von Videos weiter wandelt, sie unterhalten nicht nur, sondern informieren, orientieren und beeinflussen oft ganz nebenbei.

Emotionalisiert, zugespitzt, meinungsstark: Political Influencer zwischen Journalismus und Algorithmus

In Feeds, die sonst von Tanztrends, Alltagsschnappschüssen oder Rezepten gefüllt sind, tauchen immer häufiger politische Statements auf. Viele Jugendliche begegnen Politik heute nicht zuerst in Nachrichtenformaten, sondern durch Creator:innen, die ihre Sicht auf aktuelle Debatten auf TikTok oder Instagram teilen. Genau hier setzt die neue Studie der Landesanstalt für Medien NRW an: Sie zeigt, wie Political Influencer politische Themen präsentieren und welche Wirkung ihre Mischung aus Persönlichkeit, Algorithmus und Meinung entfalten kann.  

Digitale Technologien: leicht gemacht!

Digitale Technologien wirken auf viele zunächst komplex und abschreckend. Kabel, Codes, Bauteile, all das scheint ohne Vorerfahrung kaum zugänglich. Gerade in der Jugend(-sozial)arbeit stellt sich daher oft die Frage, wie Fachkräfte niedrigschwellige Angebote gestalten können, ohne selbst Expert:innen in Technik oder Informatik sein zu müssen. Die vorliegende Handreichung des JFF Instituts für Medienpädagogik in Forschung und Praxis zeigt, dass es nicht viel braucht, um Zugänge zu schaffen: Neugier, Offenheit und eine pädagogische Haltung reichen oft aus, um jungen Menschen kreative Entfaltung mit digitalen Werkzeugen zu ermöglichen.

Social Commerce

Kinder und Jugendliche bewegen sich heute selbstverständlich in Sozialen Medien und konsumieren, interagieren und gestalten Inhalte mit. Plattformen wie TikTok, Instagram oder YouTube sind dabei nicht nur Orte der Unterhaltung, sondern auch zunehmend von kommerziellen Interessen durchdrungen. Denn Werbung ist hier oft nicht mehr auf den ersten Blick erkennbar, sondern eng mit Content, Influencing und sozialer Teilhabe verwoben. Genau hier setzt die vorliegende Studie „Social Commerce“ von jugendschutz.net an, die im Auftrag der Kommission für Jugendmedienschutz (KJM) durchgeführt wurde.

Soziale Arbeit im #OnlineRealLife

Jugendarbeit findet längst nicht mehr nur auf dem Bolzplatz oder im Jugendzentrum statt, auch die digitalen Räume sind für viele junge Menschen ein zentraler Ort ihrer Lebenswelt. So kommunizieren sie über Messenger, vernetzen sich auf Social-Media-Plattformen wie Instagram, TikTok und Snapchat und verbringen einen Großteil ihrer Freizeit online. Besonders in diesen digitalen Räumen, in denen Identitätsfindung, Zugehörigkeit und soziale Orientierung im Vordergrund stehen, entstehen dabei auch Fragen, Konflikte und Unterstützungsbedarfe. Genau hier setzt das Konzept der Digital Streetwork an: als Form der aufsuchenden Jugendarbeit im Netz, die versucht, jungen Menschen genau dort zu begegnen, wo sie sich in der heutigen Zeit aufhalten.