Medienaffine Spiritualität

In dem April 2017 erschienen Heft gibt die Fachstelle Medien und Kommunikation der Erzdiözese München und Freising einen aktuellen Überblick über Websites, Blogs, Netzwerke und Apps, die für die Glaubenskommunikation und andere pastorale Praxisfelder genutzt werden können. Der Titel bezieht sich dabei auf ein Unterkapitel, das entsprechende spirituelle Angebote vorstellt. Der Ansatz ist dabei ein durchweg „medienfreundlicher“, der nicht unkritisch oder naiv auf digitale Medien zugeht, sondern anerkennt, »dass die Kirche als gesellschaftlicher „1. Liga-Akteur“ die Chancen der neuen Medien für die Glaubenskommunikation noch viel zu wenig nützt.« (S. 4.) Ein kurzer Abriss über das Verhältnis der Kirche zu „den Medien“ seit dem Zweiten Vatikanischen Konzil unterfüttert daher die nachfolgenden Best-Practice-Beispiele.
Zweifelsfrei kann in einer solchen Broschüre nicht alles berücksichtigt werden; vor allem im Bereich diözesaner Angebote sind die genannten häufig eher beispielhaft. Insgesamt handelt es sich aber um eine ebenso reichhaltige wie kenntnisreich kommentierte Fundgrube, die zur eigenen Beschäftigung und vor allem zum reflektierten Einsatz von Medien in der Pastoral und Katechese anregen will.

 

Titel:

Medienaffine Spiritualität. In der Seelsorge mit Medien arbeiten (muk Publikationen 67)

Autor/Herausgeber (Erscheinungsjahr):

Josef Strauß, Fachstelle medien und kommunikation (2017)

Download als PDF über die Webseiten der Herausgeber oder
medienkompetenz.katholisch.de

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