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Mapping News Creators and Influencers in Social and Video Networks

Nachrichten werden längst nicht mehr ausschließlich über klassische Medien konsumiert. Viele Menschen begegnen aktuellen Themen heute zuerst auf Plattformen wie YouTube, TikTok oder Instagram. Und das auch häufig vermittelt durch einzelne Persönlichkeiten statt durch traditionelle Redaktionen. Eine aktuelle Untersuchung des Reuters Institute for the Study of Journalism nimmt genau dieses Phänomen in den Blick und analysiert, welche Rolle sogenannte News-Creator:innen und Influencer:innen im digitalen Nachrichtenökosystem spielen.

Meinungsblasen und Extremismus auf TikTok

Kurze Videos, Trendsounds und eine endlose Abfolge neuer Inhalte machen TikTok für viele Jugendliche zu einer der beliebtesten und wichtigsten Plattformen im digitalen Alltag. Neben Unterhaltung wird der Dienst zunehmend auch zur Informationsquelle über gesellschaftliche und politische Themen. Genau hier setzt der aktuelle Report von jugendschutz.net an. Er untersucht, wie Meinungsblasen, Desinformation und extremistische Inhalte auf TikTok entstehen und welche Risiken sich daraus insbesondere für junge Nutzer:innen ergeben.

Personalisierte Politik: Wie Algorithmen und KI den Wahlkampf verändern

Politische Inhalte erreichen Menschen heute auf sehr unterschiedlichen Wegen. Neben klassischen Formaten wie Plakaten oder Fernsehspots prägen vor allem digitale Plattformen die politische Kommunikation. Denn dort werden Botschaften nicht mehr nur an eine breite Öffentlichkeit gerichtet, sondern zunehmend gezielt auch an bestimmte Zielgruppen ausgespielt. Die Veröffentlichung der Landesanstalt für Medien NRW bündelt zentrale Erkenntnisse dazu, wie datenbasierte Strategien und algorithmische Systeme Politik und politische Kommunikation im digitalen Raum verändern.

Stummer Impuls: Privatsphäre & Datenschutz

Manche Themen brauchen keinen langen Einstieg, sondern einen Moment des gemeinsamen Hinschauens. Genau darauf setzt die Methode des „stummen Impulses“ zum Thema Privatsphäre und Datenschutz. Statt Erklärungen oder Vorgaben steht ein Bild im Mittelpunkt, das Kinder zum Beobachten, Nachdenken und Sprechen anregt. Das Material von HanisauLand, ein Projekt der Bundeszentrale für politische Bildung, nutzt dieses Prinzip, um Fragen rund um persönliche Grenzen, Datenschutz und Kinderrechte niedrigschwellig in den Unterricht einzubringen.

Das Gesetz über digitale Dienste (DSA) verstehen

Soziale Netzwerke, Spieleplattformen und Videodienste gehören für Kinder und Jugendliche selbstverständlich zum Alltag. Gleichzeitig entstehen dort Risiken wie problematische Inhalte, Kontaktaufnahme durch Fremde oder kommerzielle Beeinflussung. Mit dem Gesetz über digitale Dienste (Digital Services Act, DSA) hat die Europäische Union Regeln geschaffen, die Online-Plattformen stärker in die Verantwortung nehmen sollen. Die vorliegende Broschüre der Europäische Kommission Generaldirektion für Kommunikationsnetze, Inhalte und Technologie erklärt diese Vorgaben kindgerecht und macht sichtbar, was sie für junge Nutzer:innen bedeuten.

Ausprobieren, Entdecken und Gestalten

Medienpädagogische Arbeit lebt vom Ausprobieren. Wenn Kinder und Jugendliche selbst gestalten, experimentieren und ihre eigenen Ideen umsetzen können, entstehen Lernprozesse, die weit über reines Technikverständnis hinausgehen. Die vorliegende Sammlung der Deutschen Telekom Stiftung greift genau diesen Ansatz auf und bündelt 27 erprobte Projektideen für die Arbeit mit Medien und digitaler Technik in der offenen Kinder- und Jugendarbeit.