Clearingstelle Medienkompetenz der Deutschen Bischofskonferenz
 
Geschickt geklickt

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Ausgehend vom Nutzen-Ansatz wird in Form einer Meta-Studie zunächst die Internetnutzung durch Jugendliche und junge Erwachsene beschrieben, um dann auf die im Titel angesprochenen dysfunktionalen Nutzungsformen zu fokussieren.

An die Entwicklung von Internetsucht-Modellen einerseits sowie die Beschreibung von Rollen und Ursachen des Cybermobbings schließt sich als zentrales Präventionsinstrument die Entwicklung von Medienkompetenz mit einer Betonung der kritischen und kreativen Komponente sowie ein Modell der Internetnutzungskompetenz an.

Der empirische Teil belegt u.a., dass es einen Zusammenhang zwischen Cybermobbingerfahrungen und erhöhtem Risiko einer Internetsucht gibt, wobei der ursächliche Zusammenhang näher geklärt werden muss. Auch weisen Jugendliche mit ausgeprägter Selbstregulation und Reflexion eine geringere Risikoneigung auf, wohingegen Jugendliche mit hohen technischen Fähigkeiten eher zur Risikogruppe gehören können.

Die Studie bietet einen aktuellen Überblick zum Thema und kann – ggf. ergänzt um weitere Quellen – sehr gut zur Erarbeitung von medienpädagogischen Vorträgen z.B. in der Elternarbeit oder mit MultiplikatorInnen zu den Themen Cybermobbing und Interenetsucht genutzt werden. Im Ausblick werden zudem Handlungsempfehlungen angesprochen, die für Eltern und PädagogInnen konkrete Anknüpfungsmöglichkeiten bieten.

Titel:

Geschickt geklickt. Zum Zusammenhang von Internetnutzungskompetenzen, Internetsucht und Cybermobbing bei Jugendlichen und jungen Erwachsenen

Quelle (Erscheinungsjahr):

Stodt, Benjamin; Wegmann, Elisa; Brandt, Matthias / Landesanstalt für Medien Nordrhein-Westfalen (LfM). LfM-Schriftenreihe Medienforschung, Bd. 78 (2015)

Download als PDF über die Webseiten der Herausgeber:
www.lfm.de


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