Jugend im Web 2.0: Kompetent gegen Rechts

Das Projekt “Jugend im Web 2.0: Kompetent gegen Rechts” der AKSB aus dem Jahr 2012 lotete mit der Zielgruppe von Jugendlichen in Schülervertretungen und Jugendverbänden die Möglichkeiten von Web 2.0-basierten und gegen Rechtsextremismus gerichteten Strategien aus. Auch wenn das Projekt knapp 6 Jahre zurückliegt, sind die Ergebnisse heute immer noch tagesaktuell.

Die Ergebnisse des Projekts sind in einer Dokumentation festgehalten, in der Projektleiter Lothar Harles, AKSB-Geschäftsführer, folgendes Resümee zog: Rechtsextreme nutzen verstärkt das Web 2.0 zur „Normalisierung“ ihrer extremen Positionen. Als „Wolf im Schafspelz“ wollen sie Jugendliche für ihre Positionen ködern. Besondere Seminarangebote sind daher unverzichtbar: Sie sollen jungen Menschen Mut machen, aktiv für Toleranz, Gerechtigkeit, Demokratie und gegen Rechtsextremismus einzutreten. Das Projekt habe gezeigt, dass diese Angebote von den Jugendlichen angenommen werden.

In den Themenfeldern Rechtsextremismus und Web 2.0 gebe es zudem erheblichen Nachholbedarf nicht nur bei SchülerInnen, sondern auch bei LehrerInnen und Eltern, betonte Harles. Sie müssten in Zukunft in entsprechende Bildungsmaßnahmen einbezogen werden. Zudem sei klar geworden: „Niemand kann sich gegen die Gefahren des Rechtsextremismus alleine wehren. Die Zusammenarbeit von außerschulischer politische Bildung und Schule muss daher gestärkt werden: Wir brauchen dringend eine intensivere pädagogische Auseinandersetzung mit dem Rechtsextremismus und eine Stärkung der Medienkompetenz im Web 2.0 durch qualifizierte Bildungsarbeit in allen Formen.“

Titel:

Jugend im Web 2.0: Kompetent gegen Rechts. AKSB-Projekt.

Autor/Herausgeber (Erscheinungsjahr):

Arbeitsgemeinschaft katholisch-sozialer Bildungswerke in der Bundesrepublik Deutschland (AKSB) (2012)

Download als Pdf über die Websiten des Herausgebers:

www.KompetentgegenRechts.de

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