Schlagwort: <span>Aktive Medienarbeit</span>

Lern-App „Starthilfe — digital dabei“

Auch wenn die Älteren in den letzten Jahren stark aufgeholt haben, sinkt mit zunehmendem Alter die Nutzung von digitalen Medien noch immer beträchtlich. Mit der Auflage der Lern-App „Starthilfe — digital dabei“ hat die LFK: Medienanstalt des Landes Baden-Württemberg eine Chance für ältere Menschen geschaffen, weitgehend selbständig den Umgang mit Tablet oder Smartphone spielerisch und entspannt zu erlernen. 

Good-Practice-Sammlung gegen Hass im Netz

Hass und Hetze nehmen in sozialen Medien immer stärker zu. Seit längerem okkupieren rechte Parteien vor allem TikTok und profitieren von den Algorithmen, die provokante und extreme Botschaften in die Timelines der User spielen. Das ist nun mittlerweile Allgemeinwissen – aber wie damit umgehen?

Conspiracy Virus

Das Spiel „Conspiracy Virus“ wurde von der KOOPERATIVE Berlin entwickelt und richtet sich an Jugendliche im Alter zwischen 15 und 19 Jahren. Es zielt darauf ab, junge Menschen für die Mechanismen, die hinter Verschwörungserzählungen stecken, zu sensibilisieren und ihre Medienkompetenz zu stärken. Gefördert von der Bundeszentrale für politische Bildung, bietet das Spiel eine interaktive und unterhaltsame Möglichkeit, sich mit den Gefahren von Desinformation auseinanderzusetzen.

Sherlock Phones

Die Nutzung von Smartphones und anderen digitalen Geräten gehört längst zum Alltag von Kindern und Jugendlichen. Doch gerade für jüngere Nutzer:innen birgt der Umgang mit digitalen Medien auch Risiken. Die vorliegende App „Sherlock Phones“ von SCHAU HIN! bietet eine interaktive Möglichkeit, Medienkompetenz bei Kindern zu fördern und gleichzeitig wichtige Themen wie Datenschutz, Sicherheit und den bewussten Umgang mit Apps zu vermitteln.

Better fact-checked than sorry! Prebunking & Digital Streetwork auf TikTok

TikTok hat sich zu einer der zentralen Plattformen im Leben junger Menschen entwickelt. Mit rund 20,9 Millionen monatlichen Nutzer:innen in Deutschland ist es besonders unter 18- bis 24-Jährigen beliebt. Allerdings ist die Plattform auch ein fruchtbarer Boden für Desinformationen. Studien zeigen, dass etwa jeder fünfte Beitrag auf TikTok Falschinformationen enthält. Jugendliche nutzen TikTok nicht nur zur Unterhaltung, sondern auch als Informationsquelle, was die Gefahr verstärkt, auf irreführende Inhalte hereinzufallen. Das Projekt „Better fact-checked than sorry!“ der Amadeu Antonio Stiftung setzt auf Prebunking und Digital Streetwork, um junge Menschen auf TikTok vor Desinformationen zu schützen.

Was Musikvideos über Männer und Frauen erzählen

Medien präsentieren Männer und Frauen leider nach wie vor in stereotypen Rollen, was unter anderem die Vorstellungen von Jugendlichen über Männlichkeit und Weiblichkeit stark beeinflusst. Besonders traditionell in der Geschlechterdarstellung sind oftmals Musikvideos, die von vielen Jugendlichen regelmäßig angeschaut werden. Musik spielt eine wichtige Rolle bei der Identitätsbildung, da Jugendliche hier Gedanken und Gefühle finden, die sie selbst nicht ausdrücken können. Medienanalysen zeigen klar: Musikvideos stellen veraltete Geschlechterverhältnisse dar, die meist weit hinter dem aktuellen Stand von Geschlechtergerechtigkeit zurückliegen.