Schlagwort: <span>Kindheit und Medien</span>

JIM-Studie 2025

Wenn Jugendliche über ihren Tag erzählen, spielt das Smartphone meistens eine Rolle, ob beim Austausch mit Freund:innen, beim Musikhören oder beim Scrollen durch Feeds. Digitale Medien gehören so selbstverständlich zum Aufwachsen dazu, dass es ohne regelmäßige Bestandsaufnahme kaum möglich wäre, Entwicklungen wirklich einzuordnen. Die JIM-Studie 2025 des medienpädagogischen Forschungsverbund Südwest (mpfs) liefert dafür erneut eine wichtige Grundlage. Sie zeigt nicht nur, welche Angebote Jugendliche nutzen, sondern auch, wie sie ihren eigenen Medienalltag erleben und wo Chancen sowie Belastungen liegen.

#Zukunftswerkstatt Schwerpunktthema: Kontrollverlust in digitalen Umgebungen

Viele Eltern kennen die Situation: Noch eine Runde, noch ein Video, noch ein Scroll. Was zunächst nach harmloser Freizeitgestaltung aussieht, kann sich bei Kindern und Jugendlichen schnell zu stundenlangem Medienkonsum entwickeln. Zwischen Spaß, sozialem Austausch und Ablenkung verschwimmen die Grenzen und mit ihnen die Kontrolle über Zeit, Aufmerksamkeit und Wohlbefinden. Die Bundeszentrale für Kinder- und Jugendmedienschutz (BzKJ) hat dieses Phänomen in ihrer #Zukunftswerkstatt zum Thema gemacht und Akteur:innen aus Wissenschaft, Praxis und Plattformwirtschaft zusammengebracht, um über Ursachen, Risiken und Prävention zu sprechen.

Leitfaden: Medienbildung in der Grundschule

Digitale Medien gehören längst selbstverständlich zum Alltag von Grundschulkindern. So nutzen viele bereits in den ersten Schuljahren Tablets, recherchieren online oder kommunizieren über die verschiedenen Messenger. Umso wichtiger ist es deshalb, dass Schulen frühzeitig Grundlagen legen und Kinder befähigen, sich sicher und verantwortungsvoll im Netz zu bewegen. Der vorliegende Leitfaden „Medienbildung in der Grundschule“ von Vanessa Thiel und Susanne Ruppert bietet genau hierfür eine praxisnahe Orientierung. Er zeigt, wie Medienbildung altersgerecht umgesetzt werden kann, ohne Überforderung und mit vielen konkreten Beispielen aus dem Unterricht.

Ludwigsburger Beiträge zur Medienpädagogik

Wie entwickeln sich Lehren, Lernen und Aufwachsen im digitalen Zeitalter? Und welche Rolle spielt Medienpädagogik, wenn digitale Räume längst Teil des Alltags sind? Fragen wie diese stehen im Mittelpunkt der Ludwigsburger Beiträge zur Medienpädagogik, einer wissenschaftlichen Online-Zeitschrift der Pädagogischen Hochschule Ludwigsburg. Sie richtet sich an Fachkräfte aus Wissenschaft, Schule und außerschulischer Bildung und möchte Brücken schlagen zwischen Forschung, Praxis und gesellschaftlicher Diskussion.

Elli online

Kinder wachsen heute in einer digitalen Welt auf, in der Chatten, Teilen und Spielen ganz selbstverständlich zum Alltag gehören. Doch mit Spaß und Kommunikation im Netz gehen auch Unsicherheiten einher, etwa beim Umgang mit Daten, beim Posten von Bildern oder im Kontakt mit unbekannten Personen. Genau hier setzt die Lernspielreihe Elli Online mit dem interaktiven StoryPlayer an. Gemeinsam mit der Computermaus Cosmo erleben Schüler:innen typische Situationen im Internet und lernen dabei, wie sie sich sicher, respektvoll und selbstbestimmt im digitalen Raum bewegen können.

How’s Life for Children in the Digital Age?

Kinder und Jugendliche wachsen heute in einer Welt auf, in der digitale Medien allgegenwärtig sind. Smartphone, Tablet oder Konsole gehören längst zum Alltag, sowohl für die Schule und das Lernen als auch für Freizeit und soziale Kontakte. Mit dieser Entwicklung gehen jedoch nicht nur neue Möglichkeiten einher, sondern auch Risiken: exzessive Nutzung, Schlafprobleme, Cybermobbing oder die Konfrontation mit ungeeigneten Inhalten.