Format: <span>Studie/Vortrag</span>

Wie spreche ich mit Kindern und Jugendlichen über Pornografie?

Pornografie ist für viele Kinder und Jugendliche kein Randthema mehr, sondern Teil ihrer Medienumgebung. Der erste Kontakt passiert oft nicht geplant, sondern nebenbei, etwa über das Smartphone, in Gruppenchats oder durch Inhalte, die weitergeschickt werden. Gleichzeitig bleibt das Thema in Familien und im pädagogischen Alltag häufig ausgespart. Genau an diesem Punkt setzt die vorliegende Broschüre von Seven, der Fachstelle für sexuelle Verantwortung und Entwicklung unter der Trägerschaft von männer.ch an.

Charakter-Bots. Sexualisierung Minderjähriger und riskante Interaktion

Mit Künstlicher Intelligenz (KI) lassen sich heute nicht nur Texte generieren, sondern auch ganze Gesprächspartner erschaffen. Sogenannte Charakter-Bots sind digitale Figuren, die in Chats wie echte Personen wirken sollen. Sie übernehmen Rollen, reagieren auf Nachrichten und bauen in Gesprächen gezielt Nähe auf. Für Kinder und Jugendliche kann das zunächst unterhaltsam oder unterstützend wirken – gleichzeitig entstehen dadurch neue Formen von Interaktion, die schwer einzuordnen sind.
Der vorliegende Report von jugendschutz.net untersucht, welche Risiken mit solchen Angeboten verbunden sind. Im Fokus steht die Frage, wie schnell Nutzer:innen, insbesondere Minderjährige, in problematische oder grenzüberschreitende Gespräche geraten können.

Generative KI aus Sicht von Jugendlichen: Eine qualitative Studie im Rahmen des Projekts „EU Kids Online“

Generative Künstliche Intelligenzen (KI) wie etwa ChatGPT sind für viele Jugendliche längst Teil ihres Alltags geworden. Sie werden für Hausaufgaben genutzt, zum Nachfragen, zum Schreiben von Texten oder einfach, um sich Dinge erklären zu lassen. Die vorliegende Studie von Kira Thiel, Claudia Lampert und Eleysa Memis zeigt, wie selbstverständlich diese Nutzung inzwischen ist und wie unterschiedlich Jugendliche damit umgehen. Die qualitative Studie wurde im Rahmen des Projekts „EU Kids Online“ durchgeführt und vom Hans-Bredow-Institut in Hamburg veröffentlicht. Grundlage sind Interviews mit Jugendlichen zwischen 13 und 18 Jahren, die Einblicke in ihre Erfahrungen, Einschätzungen und Nutzungsweisen geben.

WhatsApp-Kanäle: Zwischen digitalem Tagebuch und Online-Boltzplatz

Mit der Einführung von WhatsApp-Kanälen hat sich ein Messenger, der lange vor allem für private Kommunikation stand, sichtbar verändert. Inhalte können nun öffentlich verbreitet, abonniert und von vielen Nutzer:innen gleichzeitig verfolgt werden. Dadurch entstehen neue Formen digitaler Öffentlichkeit innerhalb einer App, die für Kinder und Jugendliche ohnehin zum festen Bestandteil ihres Alltags gehört. Eine aktuelle Studie der Landesanstalt für Medien NRW untersucht, wie junge Menschen diese Funktion nutzen und welche Bedeutung sie für Information, Selbstdarstellung und Medienhandeln hat. Eine aktuelle Studie der Landesanstalt für Medien NRW untersucht, welche Rolle diese Kanäle im Medienhandeln junger Menschen spielen, welche Inhalte dort geteilt werden und welche Chancen sowie Risiken damit verbunden sind.

Epstein-Files: Anlass für Hass und Propaganda online

Die Debatte um den Missbrauchsskandal rund um Jeffrey Epstein sorgt seit Jahren weltweit für Schlagzeilen. Neue Veröffentlichungen von Ermittlungsakten und die Diskussion über mögliche Verbindungen zu prominenten Persönlichkeiten rücken das Thema immer wieder in den Fokus öffentlicher Aufmerksamkeit. Skandalthemen wie dieses verbreiten sich heute oft nicht nur über Nachrichtenportale, sondern auch in Form von Clips, Memes oder emotional zugespitzten Kommentaren in Sozialen Netzwerken. Gerade wenn reale Gewaltverbrechen und politische Debatten aufeinandertreffen, entstehen schnell Dynamiken, in denen Unsicherheit, Empörung und Spekulation miteinander verschmelzen. Der aktuelle Report von jugendschutz.net zeigt, wie die Veröffentlichung der sog. Epstein-Files online aufgegriffen wird und welche Risiken sich daraus insbesondere für junge Nutzer:innen ergeben.

Mapping News Creators and Influencers in Social and Video Networks

Nachrichten werden längst nicht mehr ausschließlich über klassische Medien konsumiert. Viele Menschen begegnen aktuellen Themen heute zuerst auf Plattformen wie YouTube, TikTok oder Instagram. Und das auch häufig vermittelt durch einzelne Persönlichkeiten statt durch traditionelle Redaktionen. Eine aktuelle Untersuchung des Reuters Institute for the Study of Journalism nimmt genau dieses Phänomen in den Blick und analysiert, welche Rolle sogenannte News-Creator:innen und Influencer:innen im digitalen Nachrichtenökosystem spielen.