Clearingstelle Medienkompetenz der Deutschen Bischofskonferenz an der KH Mainz
 
Format: <span>Studie/Vortrag</span>

Speaking up for change

Die Studie „Speaking up for change – Children’s and caregivers’ voices for safer online experiences“ untersucht die Erfahrungen und Ansichten von Kindern und Erziehenden bezüglich der Sicherheit von Kindern im Internet. Sie wurde von ECPAT International, terre des hommes Niederlande und Eurochild durchgeführt und basiert auf der Befragung von über 400 Kindern und rund 6.000 Erziehungsberechtigten aus 15 Ländern in Europa, Asien und Südamerika. 

Belastende Online-Erfahrungen von Jugendlichen

Jugendliche kommen online unweigerlich mit Interaktionsrisiken in Berührung. Wie sie diese erleben, bewerten und mit ihnen umgehen, hängt mit ihrer individuellen Nutzung, dem Kontext und verschiedenen weiteren Faktoren zusammen. Ohne Teilhabebeschneidung lassen sich die Risiken der Online-Kommunikation nicht umgehen. Es kommt daher darauf an, die Jugendlichen zu einem eigenverantwortlichen Medienhandeln und zu einem respektvollen Umgang miteinander zu befähigen.

Kinder und Jugendliche als Opfer von Cybergrooming

Die digitale Ära und das Internet bieten uns eine unschätzbare Möglichkeit zur Kommunikation mit anderen. Doch online ist es nicht immer gleich offensichtlich, wer sich hinter einem Account verbirgt. Profile und Konten können leicht gefälscht werden, was insbesondere für Kinder und Jugendliche ein erhebliches Risiko darstellt. Denn nicht alle Personen, mit denen wir online interagieren, haben gute Absichten. So kann aus einem vermeintlich harmlosen Gespräch schnell eine gefährliche Situation entstehen.

Schönheitsideale im Internet

Schönheit liegt bekanntlich im Auge des Betrachters. Das Sprichwort beschreibt Schönheit als subjektive Erscheinung, die von jedem Menschen anders wahrgenommen wird. Und obwohl gerade aufgrund ihrer Subjektivität eine universelle Definition von Schönheit schwierig erscheint, gibt es heute bestimmte Vorstellungen darüber, was Schönheit bzw. was schön ist. Vor allem Soziale Medien und das Internet tragen dazu bei, bestimmte Schönheitsideale bzw. Körperbilder zu transportieren.

Die TikTok-Intifada – Der 7. Oktober und die Folgen im Netz

Soziale Netzwerke spielen einer neuen Studie zufolge eine weit unterschätzte Rolle bei der Verbreitung von Antisemitismus, Israelhass und Verschwörungserzählungen. Der vorliegende Report der Bildungsstätte Anne Frank untersucht die Ereignisse, die sich seit dem 7. Oktober 2024 und damit seit dem Terrorangriff der Hamas auf Israel in den sozialen Medien, insbesondere auf TikTok, abgespielt haben, und liefert konkrete Erklärungsversuche für die Zunahme von Hetze gegen Jüd:innen und Israelhass unter Jugendlichen.

Lauter Hass – leiser Rückzug

Lauter Hass im Netz ist kein neues Phänomen; er begegnet uns ungefragt und überall. Dabei handelt es sich nicht nur um verbale Gewalt in Form von Hatespeech. Dazu gehören auch abwertende, entwürdigende oder verletzende Online-Phänomene wie rassistische Memes, ungewollte Dickpics oder online veröffentlichte Adressen. Und je lauter der Hass wird, desto mehr ziehen sich von Hass im Netz betroffene Menschen leise zurück.