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Gaming und Hate Speech

Gaming und Hate Speech

Computerspiele sind in der Mitte der Gesellschaft angekommen. Um den Massengeschmack zu bedienen, werden in Games die gängigen Stereotype von Männern und Frauen, verschiedenen Bevölkerungsgruppen und Religionen reproduziert. Die Broschüre Gaming und Hate Speech klärt darüber auf, welche Formen Hate Speech in Computerspielen annehmen kann und was SpielerInnen und PublisherInnen hiergegen tun können. Es werden darüber rechtliche Hintergrundinformationen zum Jugendmedienschutz und zum Prüfverfahren der USK gegeben.

Der besondere Fokus der Broschüre liegt auf Sexismus und Rassismus in Games. Hierbei werden weitreichende Konsequenzen (u.a. zu beobachten bei #Gamergate) für Betroffene und gesamtgesellschaftlich aufgegriffen und verständlich erklärt. Zudem werden versteckte Formen von Hate Speech, wie z.B. die Verwendung von rassistischen Namen für Clans und Avatare oder rassistische Spieldesigns, aufgedeckt.

Am Ende der Broschüre können Handlungsempfehlungen nachgelesen werden, die sich einerseits an SpielerInnen und anderseits an PublisherInnen und Vertreiberinnen richten.

Die Broschüre eignet sich für LehrerInnen und MedienpädagogInnen, die mit Jugendlichen das Thema Games theoretisch und praktisch aufgreifen möchten. Die vielen Beispiele in der Broschüre eignen sich zum Einsatz an der Schnittstelle von schulischer und außerschulischer Medienarbeit.
In der Elternarbeit könnte die Broschüre dazu verwendet werden, Eltern gegenüber rassistischen und sexistischen Inhalten von Computerspielen zu sensibilisieren.

Titel:

Gaming und Hate Speech. Computerspiele in zivilgesellschaftlicher Perspektive

Quelle (Erscheinungsjahr):

Antonio Amadeu Stiftung (2015)

www.amadeu-antonio-stiftung.de


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