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Medien und Gewalt

Medien und Gewalt

Angesichts von minderjährigen Egoshooter-Spielern, gefilmten Schlägereien auf YouTube, über WhatsApp geteilten Exekutionsvideos und Amokläufen an Schulen ist es unumstritten, dass der mediale Konsum von Gewalt durch Kinder und Jugendliche einer gesonderten Aufmerksamkeit bedarf. Es ist erforderlich Schülerinnen und Schüler zu einem reflektierten Umgang mit Gewalt in Medien anzuleiten, Betroffene von Cybermobbing zu unterstützen und präventive Maßnahmen einzuleiten. Dies ist eine enorme Aufgabe, die auch im schulischen Rahmen aufgegriffen werden sollte.

Zu diesem Zweck wurde von Saferinternet.at im Auftrag des Bundesministeriums für Bildung und Frauen die Broschüre „Medien und Gewalt – Herausforderungen für die Schule“ erarbeitet. Sie enthält neben einigem Informationsmaterial zum Thema, wie beispielsweise einer Definition von Mediengewalt und rechtlichen Grundlagen, auch Empfehlungen, wie die Schule selbst in Sachen Prävention und Elternarbeit aktiv werden kann sowie eine umfassende Übungssammlung mit konkreten Anregungen zur Umsetzung im Unterricht. Ebenfalls werden Kontaktadressen und Links für weitere Informationen und Hilfen angegeben.

Die Übungen sind hauptsächlich für Jugendliche im Alter von 10 bis 16 Jahren ausgelegt, eignen sich aber auch teilweise zur Umsetzung mit jüngeren oder älteren Teilnehmern. Neben der Ablaufplanung und den Rahmenbedingungen ist ebenfalls eine Einordnung und Zielsetzung für das Unterrichtsfach knapp ausgearbeitet. Die Übungen eignen sich ebenfalls zum Einsatz in der außerschulischen Jugendarbeit.

Titel:

Medien und Gewalt. Herausforderungen für die Schule

Quelle (Erscheinungsjahr):

Saferinternet.at (2015)

Download als Pdf über die Website der Herausgeber:
www.saferinternet.at


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