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Praxisinfo Cybergrooming

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Praxisinfo Cybergrooming-Kinder vor sexuellem Missbrauch im Netz schützenCybergrooming gehört zu den gefährlichsten Risiken, die digitale Medien und das Internet zu bieten haben. Vor allem Kinder werden gezielt angesprochen und zu sexuellen Handlungen überredet, wie etwa dem Zusenden von Nacktbildern. Dabei hat die Anbahnung sexuellen Missbrauchs online laut jugendschutz.net ein erhebliches Maß erreicht. Denn die Täter:innen gehen sehr gezielt vor und machen sich die Lebenswelten junger Heranwachsender zu eigen. Beliebte Plattformen sind dabei Onlinespiele und Social-Media-Plattformen wie Instagram und TikTok. Die daraus resultierenden Folgen können Betroffene schwer belasten und im schlimmsten Fall auch lebensgefährlich sein.

Die vorliegende Broschüre von jugendschutz.net gibt Erziehungsverantwortlichen und pädagogischen Fachkräften eine Vielzahl an Informationen rund um das Thema Cybergrooming sowie abschließend Anknüpfungspunkte für die Präventionsarbeit. So sind neben einer genauen Begriffserklärung auch Statistiken zu finden, welche die Ernsthaftigkeit des Themas abermals unterstreichen. Ebenfalls thematisiert wird die Vorgehensweise von Täter:innen. Interessant ist dabei vor allem der mehrstufige Prozess, welcher sich dahinter verbirgt. Am Ende der Broschüre sind neben Tipps zur Präventionsarbeit auch Ratschläge für den Fall zu finden, wenn bereits etwas passiert ist.

Rat und Hilfe bei Beratungsstellen

Die Folgen für Betroffene wiegen meist schwer und können im schlimmsten Fall lebensgefährlich sein. Denn neben Gefühlen von Scham, Hilflosigkeit und starker Verunsicherung kann auch das Gefühl von Ausweglosigkeit auftreten. Deshalb ist es sinnvoll, Rat und Hilfe bei Beratungsstellen zu suchen. Aus diesem Grund sind deshalb am Ende der Broschüre mehrere Beratungsstellen, sowohl für Erwachsene als auch Kinder und Jugendliche, zu finden.

Titel

Praxisinfo Cybergrooming – Kinder vor sexuellem Missbrauch im Netz schützen

Quelle (Erscheinungsjahr):

jugendschutz.net (2021)

Download als PDF über die Webseite des Herausgebers:

fis.jugendschutz.net


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