Sex, we can?! – Der Film

Titelbild: Sex, we can?! Der Film rund um die Sexualität junger MenschenJugendliche werden zum Thema Sexualität mit Informationen überschwemmt. Dem Bedürfnis nach „echter Information aus erster Hand“ entsprechen in fataler Weise sexuelle mediale Aufarbeitungen in Sex- und Pornofilmen, im Internet und in Handyclips. Der Film „Sex, we can?!“ gliedert sich in drei Teilen rund ums Thema Beziehung und Sexualität.
Der Film wurde sexualpädagogisch vom Österreichischen Institut für Sexualpädagogik begleitet. Medieninhaber und Herausgeber ist der Wiener Bildungsserver. Hier geht’s zum gleichnamigen Manual zum Film.

Das Thema Sexualität wird in einer ehrlichen und für Jugendliche praxisorientierten Weise aufbereitet und vermag damit Verunsicherungen, die durch das Konsumieren herkömmlicher medialer Inhalte entstehen, zu begegnen.
Im Film geht es um Sophie und David, die sich verlieben und zusammen ihr erstes Mal erleben – mit vielen schönen, aufregenden Gefühlen, kleinen Pannen und Unsicherheiten. „Bin ich attraktiv?“, „Darf ich eigentlich schon Sex haben?“, „Wie soll ich am besten verhüten?“ und „Was passiert beim Sex in meinem Körper und meinem Kopf?“ sind einige Fragen, die David und Sophie im ersten Teil des Films beschäftigen.

Die Wahl des Mediums Film war in diesem Zusammenhang sexualpädagogisch entscheidend. Die Inhalte werden sowohl aus der weiblichen als auch aus der männlichen Perspektive dargestellt, um eine geschlechtsunabhängige Identifikation zu ermöglichen.
» Zielgruppe: Kernzielgruppe sind 14- bis 16-jährige Jugendliche. Erweiterte Zielgruppe sind 12- bis 18-jährige Jugendliche.
» Dauer: ca. 25 Minuten.

 

Das Bundesministerium hast außerdem ein Manual zum Film herausgegeben, welches die Inhalte des Film verschriftlicht und eine sinnvolle Einbettung des dazugehörigen Films „Sex – we can?!“ in eine sexualpädagogische Arbeit ermöglicht.  Dabei soll es unterstützen, Kinder und Jugendliche in ihrer (sexuellen) Lebenswelt besser zu verstehen, präventive Maßnahmen rechtzeitig zusetzen und durch ein fundiertes Fachwissen zu einem kompetenten Umgang mit diesem Themenkomplex zu finden.

Das Manual gliedert sich in drei Teile: » Teil 1: Praxisnahe Grundlagen der Sexualpädagogik » Teil 2: Themenaufbereitung (themenspezifische Hintergrundinformation für Lehrende) » Teil 3: Methodenvorschläge für den Unterricht. Fragenbeispiele von Kindern und Jugendlichen zum Thema Sexualität mit Vorschlägen für die Beantwortung

Einsatzmöglichkeiten:
» In der schulischen Sexualaufklärung z.B. in Biologie, in Psychologie, für den Schularzt/ die Schulärztin, in Religion;
» In der außerschulischen Sexualaufklärung;
» Sowohl koedukativ als auch in geschlechtshomogenen Gruppen (Mädchen- oder Bubenarbeit) als Einstiegs- oder Diskussionsanregung;
» Zur viralen Verbreitung über neue Medien und Plattformen, um die Jugendlichen in „ihrer“ Welt zu erreichen.

 

Titel:

Sex, we can?! – Der Film. Liebe, Sex, Verhütung und noch viel mehr – David und Sophie erleben die erste Liebe.

Autor/Herausgeber (Erscheinungsjahr):

Bundesministerium für Unterricht, Kunst und Kultur in Kooperation mit dem Wiener Programm für Frauengesundheit (2009)

Download als Pdf über die Websiten des Herausgebers:

www.sexwecan.at

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