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Das Gesetz über digitale Dienste (DSA) verstehen

Soziale Netzwerke, Spieleplattformen und Videodienste gehören für Kinder und Jugendliche selbstverständlich zum Alltag. Gleichzeitig entstehen dort Risiken wie problematische Inhalte, Kontaktaufnahme durch Fremde oder kommerzielle Beeinflussung. Mit dem Gesetz über digitale Dienste (Digital Services Act, DSA) hat die Europäische Union Regeln geschaffen, die Online-Plattformen stärker in die Verantwortung nehmen sollen. Die vorliegende Broschüre der Europäische Kommission Generaldirektion für Kommunikationsnetze, Inhalte und Technologie erklärt diese Vorgaben kindgerecht und macht sichtbar, was sie für junge Nutzer:innen bedeuten.

Kinderrechte im Internet

Kinder und Jugendliche bewegen sich ganz selbstverständlich im digitalen Raum. Sie chatten, spielen, posten und informieren sich online, oft ohne sich bewusst zu sein, dass auch dort Rechte gelten, die sie schützen und stärken sollen. Gleichzeitig stehen auch Erwachsene vor der Herausforderung, digitale Kinderrechte richtig einzuordnen und im Alltag zu berücksichtigen. Genau an diesem Punkt setzt das vorliegende Quiz „Kinderrechte im Internet“ von klicksafe an.

Kindheit online

Kinder wachsen heute in einer Welt auf, in der private Momente immer öfter öffentlich geteilt werden. Fotos, Videos und Geschichten aus dem Familienalltag sind längst Teil sozialer Netzwerke geworden, häufig gut gemeint, manchmal beiläufig, oft mit großer Reichweite. Der vorliegende Report „Kindheit online“ von jugendschutz.net nimmt diese Entwicklung genauer in den Blick und zeigt, welche Spannungsfelder entstehen, wenn kindliche Lebenswelten dauerhaft im digitalen Raum sichtbar werden.

F***, ich werde mit Nacktbildern erpresst!

Sextortion – die Erpressung mit intimen Bildern oder Videos – ist eine ernstzunehmende Form digitaler Gewalt, die besonders Jugendliche und junge Erwachsene betrifft. Täter:innen nutzen verschiedene Strategien, um Betroffene unter Druck zu setzen, sei es durch Drohungen, Geldforderungen oder emotionale Manipulation. Die Dynamik solcher Fälle kann schnell eskalieren, da sich viele Betroffene aus Scham oder Angst nicht trauen, Hilfe zu suchen. Das Plakat von klicksafe fasst in kompakter Form die wichtigsten Informationen und Handlungsempfehlungen zusammen, um Betroffene zu unterstützen und präventiv über die Gefahren aufzuklären.

Schule fragt. Polizei antwortet.

Die Realität an Schulen ist häufig von Konflikten und Problemen geprägt. Diese können durch die Nutzung digitaler Medien verstärkt werden. Die Handreichung Schule fragt. Polizei antwortet. der Polizei-Beratung gibt Lehrer:innen Antworten auf die am häufigsten gestellten Fragen im Kontext digitaler Medien und damit verbundenen potenziellen Straftaten im Schulalltag.

Straßenumfragen auf Social Media

Erfolgreiche TV-Sendungen können inspirieren: Spontane Umfragen im Stil von TV-Total und anderen TV- oder Radio-Sendungen erfreuen sich heutzutage auch auf Social-Media-Plattformen großer Beliebtheit. Dabei steht neben dem schnellen Einholen eines Meinungsbildes zu einem bestimmten Thema vor allem auch der Unterhaltungsfaktor im Mittelpunkt. Dass bei den grundsätzlich unterhaltsamen Videos die Lacher auch auf Kosten von Jugendlichen und in Einzelfällen sogar von Kindern erzielt werden, geht oftmals unter.