Taschenfunk – Das Handy als Unterrichtswerkzeug

m+b.com Taschenfunk InternetNach wie vor debattieren LehrerInnen, Eltern und Fachleute, ob mobile Geräte im Besitz von Schülerinnen und Schülern in der Schule überhaupt genutzt werden dürfen. Tatsache ist, dass weiterhin nur eine Minderheit die Geräte überhaupt in der Schule nutzen darf; von einer gezielten Benutzung im Unterricht ganz zu schweigen (vgl. JIM-Studie 2017, S. 54). Dabei gibt es mittlerweile hinreichend viele Modelle und Beispiele, wie Handys und Smartphones, also der „Taschenfunk“, in unterschiedlichen Fächern sinnvoll einzusetzen sind.

Die Ergebnisse eines bereits 2008 gestarteten Projekts „Taschenfunk“ von m+b.com, einer Tochtergesellschaft der Landesmedienanstalt Rheinland-Pfalz (LMK) beziehen sich zwangsläufig überwiegend auf Handys i.e.S., also Tasten-Telefone. Allerdings lassen sie sich problemlos auch auf Smartphones und Tablets übertragen bzw. durch geeignete Apps erweitern. Insgesamt 21 Anregungen sind in fünf thematische Bereiche unterteilt:

  • Text
  • Bild
  • Audio
  • Video
  • GPS/Geoaching

Ob Haikus oder Elfchen per SMS oder Messenger, Anregungen für Hörspielerstellung oder Tipps für kreative Videoprojekte – alle Anregungen beruhen auf konkret erprobten Projekten aus dem Schulalltag. Die Broschüre, die auch kritische Aspekte zur Handynutzung nicht ausblendet, schließt ab mit weiterführenden Links und einem Glossar. Der Ausblick zu – damals – aktuellen Taschenfunk-Entwicklungstrends hat rückblickend etwas an Aktualität eingebüßt. Aber die Aufgabe, mobile Endgeräte sinnvoll in den Unterricht zu integrieren, ist noch längst nicht überholt!

Titel:

Taschenfunk – Das Handy als Unterrichtswerkzeug. Fachübergreifende Materialien für alle Klassenstufen

Autor/Herausgeber (Erscheinungsjahr):

medien+bildung.com (2015)

Download als Pdf über die Website des Herausgebers:

www.medienundbildung.com

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