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WhatsApp, TikTok, Instagram und Co.

WhatsApp, TikTok, Instagram und Co: Kinder und Jugendliche nutzen heute verschiedene Social Media-Kanäle und Messenger-Dienste parallel. Darunter gibt es einige, die speziell für diese Zielgruppe attraktiv sind und von Erwachsenen wenig genutzt werden. Die aktualisierte Broschüre der Fachstelle Medien der Diözese Rottenburg-Stuttgart richtet sich an Eltern, Pädagog:innen und weitere Interessierte und möchte ihnen ein Basis-Wissen zu den bei Kindern und Jugendlichen derzeit beliebtesten Online-Diensten vermitteln.

Kinderrechte im digitalen Umfeld

Immer früher kommen Kinder mit digitalen Medien und dem Internet in Kontakt. Nicht zuletzt auch deshalb, weil Gesellschaft, Politik und Kultur sich zunehmend in den digitalen Raum verlagern. Sie liefern ihnen Orientierungs- und Handlungsspielräume, um die Herausforderungen der Kindheit und Jugend zu bewältigen, und bieten online vielfältige Möglichkeiten für soziale Vernetzung und politische sowie kulturelle Partizipation. Umso wichtiger ist es deshalb, die Rechte von Kindern zu achten, zu schützen und zu fördern – im realen Leben ebenso wie im digitalen Umfeld.

Hass gegen junge Klimaaktivist:innen

Für Kinder und Jugendliche zählt die Klimakrise zu den drängendsten Sorgen. Das bestätigt auch die aktuelle JIM-Studie von 2022. Die Klimakrise ist, zusammen mit dem Ukraine-Krieg, das relevanteste Thema, über das sich junge Menschen online informieren. Dabei können sie schnell auf Desinformation, Hass, Abwertungen und sogar Gewaltfantasien stoßen, wie der aktuelle Report von jugendschutz.net zeigt.

Medienkompetenz: Umgang mit Krieg im Unterricht

Aktuelle Kriege und Krisen dominieren unsere Nachrichten- und Medienlandschaft und beschäftigen auch Kinder und Jugendliche. Täglich werden sie online und vor allem in sozialen Medien wie Instagram, TikTok oder YouTube mit Bildern und Videos konfrontiert, die Sorgen und Ängste auslösen können. Doch wie können Lehrer:innen ein komplexes Thema wie Krieg konkret im Unterricht thematisieren? Und wie können Kinder und Jugendliche um Umgang mit Desinformationen und Verschwörungserzählungen gestärkt und ihre Medien- und Demokratiekompetenz gefördert werden?

Sicher online unterwegs. Tipps und Tricks zum Selbstdatenschutz

Vielen Verbraucher:innen ist nicht immer bewusst, dass jeder Klick, jede Suche und jeder Post eine Datenspur im Netz hinterlassen; oder sie handeln zumindest nicht danach. Es mangelt also häufig an einem Bewusstsein für Datenschutz. Umso wichtiger ist es deshalb, Nutzer:innen Tipps und Tricks zum Selbstdatenschutz und einem verantwortungsvollen Umgang mit Medien an die Hand zu geben.

Medienscouts NRW – Materialien zur Qualifizierung

In nahezu allen Lebensbereichen spielen digitale Medien und das Internet eine bestimmende Rolle, weshalb frühe Medienbildung essenziell ist. Daher stehen neben Eltern und Erziehungsberechtigten auch Schulen in der Verantwortung, einen sicheren Umgang mit digitalen Medien zu vermitteln. Das Projekt Medienscouts NRW der Landesanstalt für Medien NRW setzt bei dieser Vermittlung auf eine besondere Herangehensweise: auf das Prinzip der sog. Peer-Education.