Clearingstelle Medienkompetenz der Deutschen Bischofskonferenz an der KH Mainz
 
Kategorie: <span>Erwachsene</span>

Jugendmedienschutzindex (2022)

Viele Kinder besitzen bereits im Grundschulalter ein eigenes Smartphone. Dieses hat zum Teil bereits Zugang zum Internet und damit auch zu Social-Media- und Messenger-Diensten. Dabei laufen die Nutzer:innen jedoch auch Gefahr, mit Inhalten, welche Pornografie, Gewalt oder Extremismus darstellen, ungewollt konfrontiert zu werden. Und auch Mobbing und sexuelle Belästigung sind leider keine Seltenheit. Vor allem Kinder gilt es deshalb zu schützen. Doch wie sehen Kinder und Eltern den Jugendmedienschutz? Welche Risiken und Herausforderungen haben sie bei der Nutzung von Onlinemedien im Blick? Und wie gehen sie mit ihnen um? 

JIM-Studie 2022

Bereits seit 1998 führt der Medienpädagogische Forschungsverbund Südwest mpfs jährlich eine repräsentative Studie zu Medienaneignung und -nutzung Jugendlicher durch. Nach zwei Jahren, die deutlich die Auswirkungen der Corona-Pandemie zeigten, weist die JIM-Studie 2022 in Richtung einer Rückkehr zur Lage vor Beginn der Pandemie.

Trickfilm to go

Bei einem Trickfilm handelt es sich um einen Film, der aus einer Folge gefilmter Einzelbilder besteht. Dabei lassen sich bei der Erstellung eines Trickfilms Malen und Schreiben sehr gut mit Lesen und Sprechen kombinieren, weshalb ihm ein besonderer Wert innerhalb der (Medien-)Pädagogik zugeschrieben wird.

Tanztrends und Lipsyncs

TikTok gehört neben WhatsApp, Instagram und YouTube zu den beliebtesten Apps bei Kindern und Jugendlichen. Dabei sind die Anwendungsmöglichkeiten und Inhalte der Plattform unterschiedlich und variieren zwischen LipSync, Comedy und Pranks sowie persönlichen Clips und Tanztrends. Doch mit dieser Art der Selbstdarstellung geht auch eine gewisse Körperlichkeit einher, die zahlreiche Klicks und Anerkennung mit sich bringen kann.

ARD/ZDF – Onlinestudie 2022

Die ARD/ZDF-Onlinestudie ist eine repräsentative Erhebung, die seit 1997 durchgeführt wird. Über 2.000 Personen über 14 Jahren wurden dazu im Frühjahr 2022 befragt, wobei in diesem Jahr erstmals neben den über Festnetz und Mobilfunk erreichten Stichproben auch eine Onlinestichprobe hinzukam, um vor allem jüngere Zielgruppen besser erreichen zu können. Die Ergebnisse der Studie sind in vier Fachartikeln veröffentlicht.

Das Digitale Ich – selbstbestimmt surfen

Wenn es um die Spuren geht, die wir alle im Internet bewusst oder unbewusst hinterlassen, wird oft der Ausdruck „das Digitale Ich“ verwendet. Ebenso im gleichnamigen Ratgeber von Deutschland sicher im Netz (DsiN): Er zeigt auf, wie sich das Digitale Ich im Netz selbstbestimmt gestalten lässt. Dazu gibt er Tipps und Handlungsempfehlungen.