Kategorie: <span>Zielgruppen</span>

Medienpaket zur Cybersicherheit

Smartphones, Apps, Messenger und Online-Spiele gehören für viele Kinder und Jugendliche längst zum Alltag. Damit entstehen aber auch Fragen, die nicht nur technische, sondern auch medienpädagogische Bedeutung haben. Wie schützt man einen Account? Woran erkennt man betrügerische Nachrichten? Welche App-Berechtigungen sind wirklich nötig? Und was kann passieren, wenn persönliche Daten unbedacht weitergegeben werden? Das Bundesamt für Sicherheit in der Informationstechnik (BSI) setzt genau hier an und stellt mit dem Medienpaket „Cyber 1×1 – Digital verstehen. Sicher handeln.“ Materialien zur Cybersicherheit für Kinder und Jugendliche bereit.

Nachrichtenrezeption junger Menschen

Die klassische Nachrichtensendung um 20 Uhr oder die morgendliche Zeitung spielen für viele junge Menschen längst nicht mehr die gleiche Rolle wie früher. Informationen erreichen sie heute häufig über Instagram, TikTok, YouTube oder Messenger-Dienste. Der aktuelle ARD-Forschungsdienst fasst zahlreiche internationale Studien zur Nachrichtenrezeption junger Menschen zusammen und zeigt, wie sich Nachrichtenkonsum und Informationsverhalten verändern. Ein zentrales Ergebnis: Junge Erwachsene beziehen Nachrichten zunehmend über Soziale Netzwerke und Videoplattformen.

klicksafe Clips zur Kampagne „KI and me. In künstlicher Beziehung“

Künstliche Intelligenz (KI) beantwortet Fragen, erstellt Texte und unterstützt bei alltäglichen Aufgaben. Gleichzeitig übernehmen KI-Systeme zunehmend Rollen, die weit über klassische Assistenzfunktionen hinausgehen. Sie geben Ratschläge, begleiten Menschen im Alltag oder werden als Gesprächspartner genutzt. Die neuen klicksafe-Clips der Kampagne „KI and me. In künstlicher Beziehung“ greifen diese Entwicklung auf und zeigen anhand kurzer Alltagssituationen, wie KI Entscheidungen und Beziehungen beeinflussen kann.

A-Game – Ein medienerzieherischer Werkzeugkasten zu digitalen Spielen

„Machst du jetzt endlich aus?“ Kaum ein Satz beschreibt so knapp, wie schnell digitale Spiele im Familienalltag zum Streitpunkt werden können. Für Kinder und Jugendliche endet mit dem Ausschalten nicht einfach nur ein Spiel. Manchmal läuft noch eine Runde, eine Aufgabe ist nicht abgeschlossen oder Freund:innen warten im Voicechat. Für Eltern ist dagegen oft schwer einzuschätzen, warum ein Spiel gerade so wichtig ist oder weshalb Absprachen nicht eingehalten werden. Zwischen beiden Perspektiven entsteht schnell ein Konflikt, der sich nicht allein über Minutenzahlen lösen lässt.

Grok: Hass und Extremismus-Content durch KI

Hassrede, Desinformation oder extremistische Inhalte werden meist mit Sozialen Netzwerken in Verbindung gebracht. Mit generativen KI-Systemen entsteht jedoch eine neue Situation. Denn die Inhalte werden nicht mehr nur gefunden oder weiterverbreitet, sondern können auf Anfrage direkt erzeugt werden. Gleichzeitig nutzen viele Menschen KI-Chatbots inzwischen ähnlich wie Suchmaschinen, um Informationen zu recherchieren oder Fragen beantworten zu lassen. Umso problematischer wird es, wenn dabei historische Fakten verzerrt, problematische Inhalte unkritisch wiedergegeben oder extremistische Narrative ohne Einordnung ausgegeben werden. Der aktuelle Report von jugendschutz.net untersucht diese Entwicklung am Beispiel des KI-Chatbots Grok des Unternehmens xAI und zeigt, welche Herausforderungen daraus für den Jugendmedienschutz entstehen.

Always on?! Mediensucht bei Kindern und Jugendlichen

Wenn Kinder und Jugendliche ihr Handy kaum noch aus der Hand legen, entsteht schnell Streit in Familien. Dabei geht es oft nicht nur um Bildschirmzeit, sondern um die Frage, welche Rolle digitale Medien im Alltag einnehmen. Werden Social Media, Games oder Streaming wichtiger als Schlaf, Schule, Freundschaften oder Hobbys, kann aus intensiver Nutzung ein ernstes Problem werden. Die vorliegende Broschüre „Always On?! Mediensucht bei Kindern und Jugendlichen“ von klicksafe setzt genau hier an und gibt Eltern Orientierung, wie sie Warnsignale erkennen und einem gesunden Medienumgang vorbeugen können.