Scout – Ich sehe was, was du nicht siehst.

Ein gezeichntes Kind, das die Augen mit erwachsenen Händen zugehalten bekommen. Titelbild von Scout – das Magazin für Medienerziehung. Wie Eltern und Kinder Risiken im Netz unterschiedlich wahrnehmenIn Sachen Mediennutzung sind Kinder und Eltern oft unterschiedlicher Meinung. So sorgen sich viele Eltern vor den Risiken im Netz, und wollen verständlicherweise verhindern, dass ihre Kinder negative Erfahrungen im Internet machen. Die Kinder und Jugendlichen wiederum tun potenzielle Gefahren oft mit einem Schulterzucken oder einem lässigen „Chill mal“ gegenüber den Eltern ab.

Dass Eltern und Kinder Risiken im Netz unterschiedlich wahrnehmen, ist Thema der vorliegenden Ausgabe von scout – dem Magazin für Medienerziehung der Medienanstalt Hamburg/Schleswig-Holstein. Sie trägt den Untertitel „Wie Eltern und Kinder Risiken im Netz unterschiedlich wahrnehmen. Welche Probleme das macht. Und wie man die in den Griff bekommen kann“.

Je älter die Kinder werden, desto mehr Freiheiten werden sie bekommen – auch in Sachen Mediennutzung. Das ist wichtig, denn Kinder müssen den Umgang mit digitalen Medien und das Verhalten in digitalen Räumen lernen. Eltern haben also die Aufgabe, ihren Schützlingen altersgemäße Handlungsräume zu eröffnen, in denen sie sich ausprobieren können. Gleichzeitig gibt es aber auch Situationen, da sind klare Regeln und Ansagen der Eltern gefordert. Dieses Austarieren ist kein leichtes Unterfangen für Eltern und fordert von diesen, dass sie sich für die Mediennutzung ihrer Kinder interessieren und auch über ein Grundwissen in Medienfragen verfügen. Eine Hilfestellung dabei will die vorliegende Ausgabe des scout sein.

Ohne erhobenen Zeigefinger

Das Magazin ist eine gelungene Mischung aus fachlichen Informationen, beispielsweise zu gesetzlichen Rahmenbedingungen und konkreten Fallschilderungen. Außerdem kommen nicht nur ExpertInnen, sondern auch Jugendliche selbst zu Wort, die in ihrer Rolle als Medienscouts die Brücke zwischen SchülerInnen- und Elternsicht schlagen. Die dargestellten Fallbeispiele helfen bei der Einordnung, wann Eltern dem „Chill mal“ ihrer Kinder eine klare erzieherische Vorgabe entgegenstellen müssen. Ansprechende Illustrationen und Infografiken tragen dazu bei, dass dieses Spannungsverhältnis in der Erziehungsarbeit ohne erhobenen Zeigefinger thematisiert werden kann.

Die einzelnen Beiträge des Magazins lassen sich online lesen. Alternativ kann die gesamte Ausgabe auch als PDF heruntergeladen oder kostenfrei als Printexemplar bestellt werden.

Weiterführende Informationen zum Magazin scout finden sich ebenfalls hier auf mekomat.de.

Titel:

Scout. Das Magazin für Medienerziehung.

Ausgabe #2/2020: Ich sehe was, was du nicht siehst. Wie Eltern und Kinder Risiken im Netz unterschiedlich wahrnehmen. Welche Probleme das macht. Und wie man die in den Griff bekommen kann.

Autor/Herausgeber (Erscheinungsjahr):

Medienanstalt Hamburg/Schleswig Holstein (2020)

Download als PDF über die Webseite des Herausgebers:

www.scout-magazin.de

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