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Epstein-Files: Anlass für Hass und Propaganda online

Die Debatte um den Missbrauchsskandal rund um Jeffrey Epstein sorgt seit Jahren weltweit für Schlagzeilen. Neue Veröffentlichungen von Ermittlungsakten und die Diskussion über mögliche Verbindungen zu prominenten Persönlichkeiten rücken das Thema immer wieder in den Fokus öffentlicher Aufmerksamkeit. Skandalthemen wie dieses verbreiten sich heute oft nicht nur über Nachrichtenportale, sondern auch in Form von Clips, Memes oder emotional zugespitzten Kommentaren in Sozialen Netzwerken. Gerade wenn reale Gewaltverbrechen und politische Debatten aufeinandertreffen, entstehen schnell Dynamiken, in denen Unsicherheit, Empörung und Spekulation miteinander verschmelzen. Der aktuelle Report von jugendschutz.net zeigt, wie die Veröffentlichung der sog. Epstein-Files online aufgegriffen wird und welche Risiken sich daraus insbesondere für junge Nutzer:innen ergeben.

Meinungsmanipulation und Hass auf TikTok

Kurze Videos, Trendsounds und eine endlose Abfolge neuer Inhalte machen TikTok für viele Jugendliche zu einer der beliebtesten und wichtigsten Plattformen im digitalen Alltag. Neben Unterhaltung wird der Dienst zunehmend auch zur Informationsquelle über gesellschaftliche und politische Themen. Genau hier setzt der aktuelle Report von jugendschutz.net an. Er untersucht, wie Meinungsblasen, Desinformation und extremistische Inhalte auf TikTok entstehen und welche Risiken sich daraus insbesondere für junge Nutzer:innen ergeben.

Handbuch Gaming & Rechtsextremismus

Digitale Spiele gehören für viele Jugendliche längst zum Alltag. Über 70 % der 12- bis 19-Jährigen in Deutschland spielen regelmäßig und bewegen sich damit in Räumen, die weit mehr sind als bloße Unterhaltung. Gaming-Communities sind soziale Treffpunkte, in denen Freundschaften entstehen, aber auch politische Diskussionen geführt werden. Gerade deshalb ist es wichtig, auch problematische Entwicklungen im Blick zu haben: Denn extrem rechte Einstellungen und Diskurse finden hier ebenso ihren Platz.

Unlearning Anti-Feminism on TikTok

Social Media bieten jungen Menschen viele Möglichkeiten zur Teilhabe, Unterhaltung und Information. Die Algorithmen spülen ihnen allerdings auch Desinformation, Fake News und ideologischen Content – darunter extremistische und antifeministische Inhalte – in ihren Feed. Besonders beliebt bei Jugendlichen ist die Plattform TikTok. Das Methodenset „Unlearning Anti-Feminism on TikTok“ ist im gleichnamigen praxisorientierten Forschungsprojekt von mediale pfade und der Universität zu Köln entstanden.

Rechtsextreme Online-Strategien zwischen Trend und Tarnung

Bei der Bundestagswahl 2025 hat die AfD als rechtsextreme Partei mehr als 20 % der Stimmen gewonnen. Unsere Demokratie steht damit unter Druck. Nicht zuletzt der massive Auftritt der AfD in Social Media und vor allem auf TikTok, der Plattform für junge Leute, hat die Partei in der Wahrnehmung der jungen Generation gestärkt. In der Broschüre „Rechtsextreme Online-Strategien zwischen Trend und Tarnung“ von klicksafe erfahren Eltern, wie sie ihr Kind gegen rechtsextreme Online-Inhalte stark machen können.

Nazis hassen diese Tricks

Deutschland steht vor einer besorgniserregenden Entwicklung: Rechtsextreme Ideologien gewinnen zunehmend an Einfluss, rassistische und demokratiefeindliche Positionen finden in Teilen der Gesellschaft wieder Anschluss. Dies zeigt sich nicht nur in Wahlerfolgen rechtsextremer Parteien, sondern auch in der zunehmenden Verbreitung rassistischer Narrative, Angriffe auf Journalist:innen und einer wachsenden Normalisierung von extremistischen Positionen in öffentlichen Debatten. Die Geschichte mahnt uns, dass rechtsextreme Strukturen nicht nur eine Gefahr für einzelne Gruppen, sondern für die gesamte Gesellschaft darstellen. Demokratie, Menschenrechte und soziale Gerechtigkeit stehen auf dem Spiel – umso wichtiger ist es, entschieden dagegenzuhalten. Die Broschüre „Nazis hassen diese Tricks“, herausgegeben von der DGB Jugend Niederbayern, liefert wertvolle Anregungen, wie sich Einzelpersonen und Organisationen aktiv gegen rechtsextreme Tendenzen engagieren können.