Schlagwort: <span>Kindheit und Medien</span>

Jugendschutz im Internet – Bericht 2023

Der jährliche Bericht von jugendschutz.net bietet auch in diesem Jahr einen fundierten Überblick über die aktuellen Gefahren und Herausforderungen, die Kindern und Jugendlichen im digitalen Raum begegnen. Mit der fortschreitenden Digitalisierung und der Allgegenwart sozialer Medien rückt der Schutz junger Menschen im Netz zunehmend in den Fokus. Dabei verdeutlicht der Bericht, wie problematische Inhalte und neue digitale Entwicklungen das Online-Erleben von Kindern und Jugendlichen beeinflussen, und zeigt Handlungsempfehlungen auf.

Challenge Accepted: Welche Challenges sich auf TikTok verbreiten und wie Kinder und Jugendliche sie wahrnehmen

TikTok hat sich in den letzten Jahren zu einem zentralen Bestandteil der Jugendkultur entwickelt. Die Plattform bietet Jugendlichen eine scheinbar endlose Quelle an Unterhaltung und Möglichkeiten, sich selbst kreativ auszudrücken. Doch mit der wachsenden Nutzung kommen auch Fragen nach den Auswirkungen auf das Sozialverhalten und die Medienkompetenz auf. In diesem Kontext wird das Thema besonders relevant, denn die Fähigkeit, kritisch mit Medieninhalten umzugehen, wird zunehmend zur Challenge. Die vorliegende Studie der Medienanstalt NRW widmet sich genau diesen Aspekten und bietet fundierte Einblicke in die Mediennutzung von Jugendlichen sowie die damit verbundenen Risiken und Chancen.

Cybergrooming – Sexuelle Gewalt im Internet

Cybergrooming ist eine Form der sexuellen Gewalt, bei der Erwachsene gezielt versuchen, online Kontakt zu Minderjährigen aufzubauen, um sexuelle Handlungen vorzubereiten. In einer digital vernetzten Welt, in der Kinder und Jugendliche täglich mit dem Internet in Berührung kommen, stellt Cybergrooming eine ernsthafte Gefahr dar. Die vorliegende Broschüre von klicksafe richtet sich insbesondere an pädagogische Fachkräfte, um sie bei der Prävention und im Umgang mit betroffenen Kindern und Jugendlichen zu unterstützen.

Mikas erstes Smartphone

Die Nutzung von Smartphones hat sich im digitalisierten Alltag etabliert und ist kaum mehr wegzudenken. Viele Abläufe und Funktionen im gesellschaftlichen Zusammenleben funktionieren inzwischen hauptsächlich über Websites oder Apps. Beispiele dafür sind digitale Menü-Karten in Restaurants oder Tickets für den öffentlichen Nahverkehr.

Smartphone zum Schulstart – eine gute Idee?

Ein Smartphone zum Schulstart kann sowohl Vor- als auch Nachteile mit sich bringen. Für viele Kinder ist der Schulstart der Moment, in dem sie ihr erstes Smartphone bekommen. Doch bevor Eltern diese Entscheidung treffen, sollten sie verschiedene Faktoren abwägen. Entscheidend ist nicht nur das Alter des Kindes, sondern vielmehr seine Reife und sein verantwortungsvoller Umgang mit der Technik.

MiniKIM-Studie 2023

Jedes fünfte der 2- bis 5-Jährigen besitzt ein Tablet, jedes zehnte ein Smartphone – so eines der Hauptergebnisse der repräsentativen Befragung in der aktuellen miniKIM-Studie 2023. 8 % der Kleinen haben auch bereits Zugang zu einem Sprachassistenten, der im Vorjahr noch fast gar keine Rolle gespielt hat. Damit ist der Besitz solcher Geräte im Vergleich zur letzten Studie von 2020 stark angestiegen. Um Kleinkinder in ihrem Medienalltag sinnvoll zu begleiten, braucht es fundiertes Wissen über ihren Medienumgang.